Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
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Als Neptun-Lauf-Team ausdauernd unterwegs

von 7. August 2009 News 2 Kommentare

Eine ganz neue Erfahrung konnte ich am vergangenen Wochenende sammeln. Die 7. Rostocker Marathon-Nacht fand nach einem Jahr Pause dieses Jahr nun wieder statt und ich hatte unser „Neptun-Lauf-Team“ zur Teilnahme am Staffelmarathon angemeldet. Mich reizt zwar der Gedanke, mal einen Marathon allein zu laufen, doch momentan habe ich zu großen Respekt vor der langen Strecke und nicht die rechte Zeit zum Trainieren. Also war ich froh gemeinsam mit fünf weiteren Läufern an einem richtigen Marathon teilnehmen und dabei selbst nur 8,5 km laufen zu können.

Die Aufregung vor dem Start war groß. Hatten wir eine optimale Zusammenstellung des Teams? Und hatten wir die Aufteilung unserer Läufer auf die geplanten Teilstrecken richtig vorgenommen? Sind alle Leute pünktlich an den vereinbarten Wechselstellen? Schaffen wir es in einer Zeit unter 4 Stunden ins Ziel? Dabei möchte ich nicht verheimlichen, dass ich auch den privaten Kampf gegen die Mannschaft eines Freundes immer im Kopf hatte. Ich wollte mit unserer Mannschaft gewinnen, die 42,195 Kilometer schneller absolvieren als das Firmenteam meines Freundes Frank.A! Start war 18.30 Uhr auf dem Neuen Markt in Rostock. Der Zieleinlauf sollte an gleicher Stelle passieren, aber eben fast 4 Stunden später. Das Wetter war toll – nicht zu heiß, aber trocken. Es herrschte eine gute Stimmung und war Premiere für derartige Aktivitäten im Hotel NEPTUN.
Unser erster Läufer legte ordentlich los, ich selbst kam gar nicht schnell genug zum ersten Wechselpunkt, um dort unsere einzige Frau mit ordentlichem Beifall auf die Strecke zu schicken. Die gesperrten Straßen machten es unmöglich, pünktlich zu sein, so dass ich direkt zum zweiten Wechselpunkt fuhr. Dort konnte ich Constanze wenigstens noch beim Ankommen bejubeln und dem dritten Läufer viel Erfolg wünschen. Anschließend schnell wieder ins Auto und zum Warnowtunnel gefahren. Dort wurde der vierte Läufer auf die Strecke geschickt und als Nummer 5 sollte ich dann endlich an der Reihe sein. Wir lagen gut in der Zeit und unsere internen Gegner (the fast Schnecken) waren hinter uns.
Hoffentlich gebe ich diese Führung nicht her. Hoffentlich gehe ich meine Etappe nicht zu schnell an und habe dann zum Ende keine Kraft und Ausdauer mehr. Alles Dinge, die mir durch den Kopf gingen. Dann endlich konnte ich loslaufen und die Anspannung löste sich. Ein tolles Gefühl, mit vielen anderen Menschen gemeinsam auf der Strecke zu sein, von Zuschauern angefeuert zu werden und die Stadt aus einem anderen Blickwinkel bzw. Teile von Rostock zu sehen, wo ich schon lange nicht mehr war.

Nach genau 45 Minuten war mein Part vorbei und ich habe unseren Schlussläufer Christoph auf die letzte Etappe geschickt. Es konnte nichts mehr schief gehen. Wir hatten eine Zeit unter vier Stunden sicher! Am Ende waren es 3 Stunden 43 Minuten und 33 Sekunden und der Sieg in meinem Privatkampf mit Franks Staffel war uns auch nicht mehr zu nehmen.

Zur mittlerweile nächtlichen Stunde haben wir uns dann alle am Ziel wiedergetroffen und mit einem kühlen Bier belohnt. Von diesem Erlebnis waren alle begeistert. Nun werden weitere Pläne geschmiedet, damit der geweckte Ehrgeiz nicht wieder verfliegt.

Sollten Sie also mal bei einem großen Stadtlauf unser NEPTUN-Lauf-Team sehen, dann werden sie sehen: Dies ist keine Eintagsfliege und macht uns ganz sicher wieder viel Spaß.

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Kommentare

  1. 1
    ute hönisch

    Herzlichen Glückwunsch zu eurem Erfolg bein Rostocker Marathon.
    Herr Zöllick – gute Zeit, die 8,5 in 45 Minuten, ich gehe davon aus, dass die Strecke entsprechend anspruchsvoll war !!!

    Gruß aus Limburg
    Ute Hönisch

    Montag, 17. August 2009

  2. 2
    Guido Zöllick

    Vielen Dank für die Glückwünsche Frau Hönisch! Die Strecke war für einen Amateur wie mich in der Tat sehr anspruchsvoll und ich war wirklich froh, als ich das Ziel erreicht hatte. Es ging ja in erster Linie um den Spaß an der Sache und davon hatten wir reichlich!

    Herzliche Grüße
    Guido Zöllick

    Dienstag, 18. August 2009

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