Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Gedanken zu Warnemünde

von 16. November 2009 Entdecken, Meer, News, Urlaub, Warnemünde 4 Kommentare

Das Erste, was Besucher von See zu Gesicht bekommen, ist die wunderschöne „nostalgische Kerze von Warnemünde“. So wird liebevoll unser Leuchturm genannt. Er ist 36,9 m hoch und schon 111 Jahre alt. Mit ihm zusammen könnte man abends schön zusammensitzen und seinen wundervollen Geschichten lauschen, so wie man das auch mit einer Muschel macht – das kennt jedes Kind. Vielleicht funktioniert es ja auch mit dem alten Wegweiser, wenn man ihn fest und innig umarmt. Als Tipp – man kann es ja in der Dämmerung machen, wenn die Besucherströme in ihren gemütlichen Hotels eingekehrt sind…

Unser Warnemünde ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Mündung des Flusses Warnow. Rostock kaufte es im Jahre 1323 von einem Herzog, dem gerade das Geld ausgegangen war. Viele Jahrhunderte wurde hier gefischt und große Segler zogen vorbei. Als die Eisenbahn um 1850 in Warnemünde ankam, wurde es lebhaft. Warnemünde hatte es geschafft – es wurde ein wunderschöner Urlaubsort und die Segler zogen nicht mehr vorbei, sondern ankerten in Warnemünde.

Es fällt auf, das die Häuserreihen von schmalen Durchgängen getrennt sind. Sie sind so angelegt worden, dass eine tragende Kuh durchpasste. Dies alles und noch mehr weiß uns „die nostalgische Kerze“ – unser Leuchturm – zu erzählen. Mir hat er erzählt, als ich lässig mit einer Hand an ihm lehnte, dass es Seefahrer gibt, die zuerst das schneeweiße Hotel NEPTUN (Höhe: 64 m) sehen. Das mag sein, aber wenn es dunkel wird und er seinen Docht anzündet, ist er der König…

Tags: , , , , , ,

Kommentare

  1. 1
    Wenke

    Sehr geehrter Herr Sörgel,
    vielen Dank für die schönen Impressionen.
    Ich habe richtig Lust auf Warnemünde bekommen.

    Mittwoch, 18. November 2009

  2. 2
    Sven Sörgel

    Ich freue mich, das ich bei Ihnen den Warnemünde-„Virus“ auslösen konnte. Kommen Sie zu uns, wir werden Sie mit offenen Armen und einer gesunden Meeresbrise herzlich empfangen.

    salzige Grüße Sven Sörgel

    Freitag, 20. November 2009

  3. 3
    Sonja Radtke

    Hallo Herr Sörgel,
    Sie sind ja ein richtiger Geschichtenerzähler.
    Sehr gute Recherche über Warnemünde, wußte bis dato gar nicht das auch tragende Milchkühe an der See waren.
    Weiter so…

    Dienstag, 1. Dezember 2009

  4. 4
    Sven Sörgel

    Hallo Frau Radtke,
    Mein Anliegen ist es ja auch, den Menschen außerhalb von Warnemünde wichtige Geschichten über unseren Ort mitzuteilen. Warnemünde war früher ein Dorf und da gab es viele Kühe. Die Milch hat übrigens nicht salzig geschmeckt – trotz Nähe zum Meer.

    ländliche Grüße Sven Sörgel

    Mittwoch, 2. Dezember 2009

Kommentieren Sie hier