Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
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Teil 2: Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube

von 30. November 2009 Meer, News, Warnemünde kommentieren?

Doch welches Geflügel war das Beste?
 
Nach kurzer Überlegung erschien ihm das Huhn als beste Variante.  Aber eine Henne, die nur rumgluckt, Eier legt und nach dem Schlachten zäh ist und nur eine fette Brühe abgibt?  Dann doch lieber ein junges, stattliches, zartes Hähnchen.  Da unser kleiner Mann eh nicht gut auf die holde Weiblichkeit zu sprechen war, kam ihm dieses Problem als gelöst vor.  Von Stund an saß er nun jeden Tag bis tief in die Nacht hinein in seiner kleinen Stube und werkelte, probierte, rechnete und schrieb, besessen von der Idee seines goldgelben Hähnchens.
 
Nun galt es nur noch die Herren des großen weißen Hauses von der Idee des goldgelben Hähnchens zu überzeugen.  Überschwänglich angetan von seiner Idee begab er sich zu den Herren. Aufgrund seiner Aufregung konnte er nicht umhin, vorher noch ein paar Schlückchen des wohltuenden und beruhigenden Gerstensaftes zu sich zu nehmen. Dieses hatte aber zur Folge, dass er in seinen heimatlichen Dialekt – dem Thüringischem – verfiel, der manchmal so grausam sein konnte, dass man gar nichts verstand.  So war es auch dieses Mal. Unser alter kleiner Mann erklärte und erklärte. Die Herren hörten geduldig zu. Aber ob sie alles verstanden? Die Antwort wird wohl nie ans Licht kommen.  Die Herren interessierte nur noch: Wie sollte es heißen?  Auf einmal tat der Gerstensaft bei unserem kleinen Mann das Seine. Er musste aufstoßen und es kam nur heraus:
 
 „Br……..euler“
 
„Warum nicht?“ sagten sich die Herren, „nennen wir unser neues Geschöpf und die Errungenschaft eben „Broiler“.  Und wie sollte der Name unserer kleinen Stube lauten? Stubennamen gab es ja in unseren kleinen Fischerdörfchen in ausreichendem Maße. Aber dieser Name sollte der Wertigkeit seiner Attraktion gerecht werden.  So erinnerten sich die Herren an die Ausführungen des alten kleinen Mannes und an seine faszinierende Beschreibung des Farbenspiels.  Und was hatte damals mehr Wert als Gold?  Und von nun an hieß unsere kleine Stube im großen weißen Haus am Meer: „GOLDBROILER“
 
Und unsere Stube wurde im Laufe der Zeit dem gerecht, für das sie bestimmt war. Denn nicht nur für Einheimische, sondern auch für viele Gäste, die, wie erwartet, aus allen Herrenländern in das Fischerdörfchen angereist waren, war es ein „Muss“, die köstlich gegrillten Goldbroiler in den verschiedensten Variationen zu verspeisen.  Und die Gäste erzählten damals und über Generationen hinaus bis heute:  Da oben im Norden, an den Ufern des Baltischen Meeres, in einem kleinen, ehemaligen Fischerdörfchen, in einem großen weißen Haus gibt es eine kleine Stube namens „GOLDBROILER“ . Dort gibt es Hähnchen, die nicht nur ihrem Namen nach Gold wert sind.
 
Und die Moral von der Geschicht? Wenn die Hähnchen nicht ausgestorben sind, gibt es den „GOLDBROILER“ noch heute.

Dies war die Geschichte des Ursprungs der Entstehung unseres „GOLDBROILER“ und sie brachte im Laufe der Zeit noch mehr Geschichten hervor, die, wenn man sie alle aufschreiben würde, man manchmal mit einem lachenden, aber auch manchmal mit einem weinenden Auge lesen würde.  Viele Bücher müsste man schreiben, um alle Erlebnisse aufzuzeichnen. Es gab viele Geschichten, nicht nur aus den Zeiten unseres alten kleinen Mannes. Der Name des kleinen Mannes ist vielen von ihnen sicher wohl bekannt. Das Rätsel sei jetzt aufgelöst: Gerd Neubert. Diese Geschichten sind in den Herzen derjenigen verankert, die, wenn es sich anbietet, immer wieder in unsere kleine Stube einkehren, um neue Geschichten zu erleben und aufzuschreiben und natürlich das „GOLDENE“ zu erleben: den „Broiler“. Freuen Sie sich schon jetzt auf solch einen Besuch!

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