Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Autorenarchiv von Guido Zöllick

11 % Steigerung in einem Jahr

10. August 2010 Golf & Sport, News kommentieren?

Im letzten Jahr habe ich an dieser Stelle von der ersten Teilnahme unseres Hotels am Staffelmarathon während der Rostocker Marathon Nacht berichtet.

Auch in diesem Jahr konnten wir die Hotel NEPTUN Staffel wieder an den Start bringen und das auch größtenteils in der gleichen Aufstellung. Die Streckenführung war noch attraktiver gestaltet und die Wechselpunkte lagen alle an Fähranlegern entlang der Warnow. Das hatte den großen Vorteil, dass die Läufer mit einem Schiff an die jeweiligen Punkte gebracht werden konnten und der Marathon so für viele Starter mit einer kleinen Hafenrundfahrt begann. Anschließend war dann aber Schluss mit der Gemütlichkeit, denn ab dem jeweiligen Wechselort musste jeder unserer 7 Teilnehmer sein Teilstück laufend bewältigen. Dem einen oder anderen war im Vorfeld etwas mulmig zu Mute. Man fragte sich, ob die eigene Zeit denn auch stimmen wird, der Durchschnitt der gesamten Staffel möglichst nicht nach unten gezogen wird und natürlich waren wir alle gewillt, die Zeit aus dem Vorjahr zu unterbieten.

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist uns dieses in toller Form gelungen. Die 42,195 Kilometer haben wir in diesem Jahr in 3 Stunden, 20 Minuten und 43 Sekunden absolviert. Damit haben wir um eben diese 11 % die Vorjahreszeit verbessert, wo wir für die gleiche Strecke noch 3 Stunden, 43 Minuten und 33 Sekunden benötigten. Das war also ein toller Erfolg und zeigt den durchaus guten Trainingszustand der NEPTUN-Läufer. Für den nächsten Wettkampf  liegt die Latte nun ein ganzes Stück höher und wir müssen uns dann an dieser Zeit messen lassen. Trotz allem sportlichen Ehrgeiz bleibt aber an erster Stelle die Freude und der Spaß an gemeinsamen Unternehmungen und dem Sport.

Urkunde Laufteam Hotel NEPTUN

Urkunde Laufteam Hotel NEPTUN

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

18. Januar 2010 Kulinarisches, Vom Leben kommentieren?

Die weltweit größte und wichtigste Messe der Ernährungs- und Landwirtschaft läuft derzeit in Berlin – die „Internationale Grüne Woche“

Da die Ernährungswirtschaft auch für uns Hoteliers und Gastronomen interessant ist, machte ich mich am Samstag auf eine Stippvisite nach Berlin. In doppelter Funktion, der des Landespräsidenten des DEHOGA M-V und des General Managers von unserem Hotel Neptun hatte ich die Möglichkeit, die Aussteller unseres Bundeslandes in Halle 5 zu besuchen. In gemeinsamer Runde mit dem Ministerpräsidenten, dem Landwirtschaftsminister und dem Bauernverbandspräsidenten des Landes M-V hatte ich viele schmackhafte Erlebnisse. Dass man dabei von Wildsalami, über Putenwurst, Wein aus M-V, Honiglikören, Scampipfanne, gebratener Maräne aus dem Tollensesee bis hin zu Grabower Küsschen alles innerhalb weniger Stunden in sich aufnimmt, führt die guten Vorhaben fürs neue Jahr sofort ad absurdo. Eine gesunde Ernährung sieht wohl anders aus, aber wenn’s schmeckt!?
Auch wir im Hotel NEPTUN verwöhnen Sie gern den ganzen Tag. Entdecken Sie unsere kulinarische Vielfalt.

Letztendlich ist so eine Messe natürlich dafür da, neue Produkte zu probieren, neue Trends aufzustöbern und den Kontakt zu neuen Lieferanten herzustellen bzw. zu bestehenden zu pflegen

Ich kann gern jedem empfehlen, bei einem Besuch in Berlin auch ruhig mal auf die Grüne Woche zu gehen und sich über die Vielfalt derSpeisenangebote zu informieren. Das Land Mecklenburg-Vorpommern spielt dabei eine tolle und große Rolle

Herzlichst
Ihr Guido Zöllick

kuche069

Weihnachtsgrüße

24. Dezember 2009 Allgemein, News ein Kommentar

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Gäste,

ich wünsche Ihnen heute einen schönen und besinnlichen Heiligen Abend und anschließend ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest. Mögen sich Ihre Wünsche und Hoffnungen, auch weit über das Weihnachtsfest hinaus, erfüllen.

Für das Jahr 2010 wünsche ich Ihnen stets Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Hoffentlich haben Sie 2010 ausreichend Gelegenheit das Hotel NEPTUN zu besuchen, mindestens hier im Blog, besser aber natürlich persönlich vor Ort.

Das gesamte Team des Hotels freut sich jederzeit auf Sie und dankt Ihnen ganz herzlich für die Treue und Zusammenarbeit in diesem Jahr.

Herzlichst,
Ihr

Guido Zöllick

Emotionales Auf und Ab

13. November 2009 Allgemein, Meer, News, Vom Leben kommentieren?

17. Stammgästewoche im NEPTUN, 20. Jahrestag des Mauerfalls, der freiwillige Tod eines Nationaltorwarts – die eigenen Gedanken dazu, der beste Freund wird 40. und ein sympathischer Leistungsträger beendet seine Karriere

Eine Woche hat zwar immer nur 7 Tage, aber diese können es ganz schön in sich haben. Wenn zumeist die Tage und die Wochen nur so dahinfliegen, viel zu schnell vergehen und kaum Zeit zum Genießen oder Nachdenken lassen, so gibt es manchmal eben auch Ausnahmen von dieser „Normalität“.

Diese Woche ist eine solche Ausnahme.

Zunächst starte ich mit vielen bekannten und lieben Gästen, unseren Stammgästen eben, in eine fast normal erscheinende Hotelwoche. Der Terminkalender ist prall gefüllt und verspricht angenehme wie auch nicht so beliebte Punkte.
Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein doch recht großes Hotel wie unseres, einen solch persönlichen und intensiven Kontakt zu seinen Gästen pflegen kann. Hier im NEPTUN gibt es viele Gäste, die die Mitarbeiter seit Jahren kennen und wo man sich gegenseitig schätzt. Im Alltagsleben eines Urlaubshotels sind solche Tage mit Stammgästen besonders wertvoll und eine sehr schöne Erfahrung.

Am Beginn dieser Woche steht aber auch ein Jahrestag, der nicht nur mein Leben verändert hat. Die Mauer, welche die beiden deutschen Staaten bis zu meinem 19. Lebensjahr trennte, ist seit zwanzig Jahren eingerissen. Da ich am Mittag dieses Tages einen Termin in Berlin habe, bekomme ich die Stimmung vor Ort live mit. Die Idee mit Dominosteinen die Mauer symbolisch nachzustellen und am Abend erneut einzureißen kann ich nun direkt vor Ort auf mich wirken lassen. Na ja, ein bisschen froh bin ich dann, als ich am Nachmittag die völlig abgesperrte Innenstadt Berlins wieder verlasse und zurück nach Rostock fahre. Meine Gedanken kreisen immer wieder um diesen Tag vor 20 Jahren. Diesen habe ich „natürlich“ beim Arbeiten im Hotel Neptun erlebt, konnte die Nachricht damals wie die meisten nicht glauben und sicher auch nicht einschätzen, wie sich mein Leben verändern sollte. Den Abend verbringe ich mit meiner Frau, die ich ohne diesen Mauerfall nie kennenlernen gelernt hätte. Wir freuen uns gemeinsam, dass wir uns haben und lieben.

Diese eher gute und fröhliche Stimmung der Woche wird jedoch am Dienstagabend jäh getrübt. Nun, ich bin bekennender Fußballfan und so trifft mich die Nachricht vom Selbstmord Robert Enkes ungeahnt heftig. Ich verfolge im Internet und im Fernsehen die Berichterstattung über diesen tragischen Tod, bin schockiert, traurig und voller Fragen.
Ein Mensch, der äußerlich gefestigt wirkt, erfolgreich und beliebt war, wie kann der eine solche Tat ausüben? Was bringt einen Menschen in eine solche Verzweiflung, dass er keinen Ausweg mehr sieht?
Warum lassen wir es zu, dass wir so miteinander umgehen?

Alles muß immer schneller und besser funktionieren. Die Leistungen sind eigentlich nie gut genug, selbst wenn wir alles richtig machen. Wir fordern immer mehr von einander, sind nur sehr selten zufrieden und drehen die Schraube immer weiter und erhöhen so den Druck. Menschen sind oft machtbesessen, egoistisch und arrogant.
Gemeinsame Freude über Erreichtes, gegenseitige Unterstützung auf dem Weg zum Erfolg und Wertschätzung des jeweils anderen, solche Dinge haben oft keinen Platz in unserer Leistungsgesellschaft. Wenn interessiert es schon wirklich, wie es dem Gegenüber geht und wer antwortet schon ehrlich auf die Frage nach dem Befinden?

Jeder von uns erlebt sicher in seinem Umfeld Menschen, die nicht tun, was sie sagen und nur das tun, was sie persönlich erfolgreich erscheinen lässt. Erfolg ist aber nicht allein glücklich machend, kann sogar zu einer unüberwindbaren Hürde werden, dass zeigt mir dieser Tod von Robert Enke.

Nach diesen schweren und bewegenden Emotionen um die Wochenmitte, kommt zum Ende der Woche ein anderes Gefühl über mich. Mein sehr guter Freund, mit dem ich seit der Einschulung viele Erlebnisse teile, wird 40 Jahre alt. Beginnt mit diesem runden Geburtstag nun ein neuer Lebensabschnitt? Ist man mit 40 eher alt oder beginnt jetzt die Phase der höchsten Leistungsfähigkeit? Paart sich nun die bereits erworbene Erfahrung mit der noch vorhandenen körperlichen Kraft zu einer neuen Lebensqualität? Meine Söhne empfinden einen Vierzigjährigen durchaus als alt. Ich bin froh, wenn ich den Beiden z. B. bei sportlichen Anlässen zeigen kann, dass ich nicht zum alten Eisen gehöre. Und trotzdem denke ich über diesen Geburtstag mehr nach, als über alle bisherigen.

Das Wochenende wird dann wieder fußballbedingte Emotionen bringen. Der ehemalige Kapitän des FC Hansa Rostock, Stefan Beinlich, wird seine Karriere offiziell beenden. Viele Hansafans werden ihm einen schönen und stimmungsvollen Nachmittag bereiten und hoffen sicher, dass die erfolgreicheren Zeiten des Vereins schnellstmöglich zurückkehren – wenn nun auch Stefan (Paule) Beinlich nicht mehr aktiv dabei mithelfen wird.
Am Abend können wir im Hotel diesen Abschied vom Profifußball, als Austragungsort der großen Party, begleiten und sind somit unmittelbar dabei, wenn Freunde und Familie mit diesem sympathischen Stefan Beinlich ein neues Kapitel in seiner Lebensgeschichte aufblättern.

Eine Woche, die es wahrlich in sich hat. Nicht immer schön, immer aber intensiv und voll des Lebens.

Herzlichst
Ihr Guido Zöllick

Als Neptun-Lauf-Team ausdauernd unterwegs

7. August 2009 News 2 Kommentare

Eine ganz neue Erfahrung konnte ich am vergangenen Wochenende sammeln. Die 7. Rostocker Marathon-Nacht fand nach einem Jahr Pause dieses Jahr nun wieder statt und ich hatte unser „Neptun-Lauf-Team“ zur Teilnahme am Staffelmarathon angemeldet. Mich reizt zwar der Gedanke, mal einen Marathon allein zu laufen, doch momentan habe ich zu großen Respekt vor der langen Strecke und nicht die rechte Zeit zum Trainieren. Also war ich froh gemeinsam mit fünf weiteren Läufern an einem richtigen Marathon teilnehmen und dabei selbst nur 8,5 km laufen zu können.

Die Aufregung vor dem Start war groß. Hatten wir eine optimale Zusammenstellung des Teams? Und hatten wir die Aufteilung unserer Läufer auf die geplanten Teilstrecken richtig vorgenommen? Sind alle Leute pünktlich an den vereinbarten Wechselstellen? Schaffen wir es in einer Zeit unter 4 Stunden ins Ziel? Dabei möchte ich nicht verheimlichen, dass ich auch den privaten Kampf gegen die Mannschaft eines Freundes immer im Kopf hatte. Ich wollte mit unserer Mannschaft gewinnen, die 42,195 Kilometer schneller absolvieren als das Firmenteam meines Freundes Frank.  Start war 18.30 Uhr auf dem Neuen Markt in Rostock. Der Zieleinlauf sollte an gleicher Stelle passieren, aber eben fast 4 Stunden später. Das Wetter war toll – nicht zu heiß, aber trocken. Es herrschte eine gute Stimmung und war Premiere für derartige Aktivitäten im Hotel NEPTUN.
Unser erster Läufer legte ordentlich los, ich selbst kam gar nicht schnell genug zum ersten Wechselpunkt, um dort unsere einzige Frau mit ordentlichem Beifall auf die Strecke zu schicken. Die gesperrten Straßen machten es unmöglich, pünktlich zu sein, so dass ich direkt zum zweiten Wechselpunkt fuhr. Dort konnte ich Constanze wenigstens noch beim Ankommen bejubeln und dem dritten Läufer viel Erfolg wünschen. Anschließend schnell wieder ins Auto und zum Warnowtunnel gefahren. Dort wurde der vierte Läufer auf die Strecke geschickt und als Nummer 5 sollte ich dann endlich an der Reihe sein. Wir lagen gut in der Zeit und unsere internen Gegner (the fast Schnecken) waren hinter uns.
Hoffentlich gebe ich diese Führung nicht her. Hoffentlich gehe ich meine Etappe nicht zu schnell an und habe dann zum Ende keine Kraft und Ausdauer mehr. Alles Dinge, die mir durch den Kopf gingen. Dann endlich konnte ich loslaufen und die Anspannung löste sich. Ein tolles Gefühl, mit vielen anderen Menschen gemeinsam auf der Strecke zu sein, von Zuschauern angefeuert zu werden und die Stadt aus einem anderen Blickwinkel bzw. Teile von Rostock zu sehen, wo ich schon lange nicht mehr war.

Nach genau 45 Minuten war mein Part vorbei und ich habe unseren Schlussläufer Christoph auf die letzte Etappe geschickt. Es konnte nichts mehr schief gehen. Wir hatten eine Zeit unter vier Stunden sicher! Am Ende waren es 3 Stunden 43 Minuten und 33 Sekunden und der Sieg in meinem Privatkampf mit Franks Staffel war uns auch nicht mehr zu nehmen.

Zur mittlerweile nächtlichen Stunde haben wir uns dann alle am Ziel wiedergetroffen und mit einem kühlen Bier belohnt. Von diesem Erlebnis waren alle begeistert. Nun werden weitere Pläne geschmiedet, damit der geweckte Ehrgeiz nicht wieder verfliegt.

Sollten Sie also mal bei einem großen Stadtlauf unser NEPTUN-Lauf-Team sehen, dann werden sie sehen: Dies ist keine „Eintagsfliege“ und macht uns ganz sicher wieder viel Spaß.