Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Autorenarchiv von Sven Sörgel

Niedrigwasser in der Ostsee

18. Mai 2010 Allgemein, Entdecken, Meer, News, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde 8 Kommentare

Vor einiger Zeit habe ich etwas zu den Gezeiten in der Ostsee geschrieben. Heute soll es um das Thema Niedrigwasser in der Ostsee gehen. Nun, wie entsteht es? Viele GA�ste staunen, wenn sie morgens aufwachen und die Ostsee ist 100 m weiter weg. Dies kommt in WarnemA?nde im Jahr A�uAYerst selten vor.

Niedrigwasser entsteht bei SA?dweststurm. Der starke Wind reibt an der WasseroberflA�che wie eine Hand, die A?ber ein auf dem Tisch liegendes Tuch streicht und schiebt die Wassermassen in Richtung Nordost, sozusagen an den Busen des Finnischen Meeres. Dort staut sich das Meerwasser und es gibt Hochwasser bei unseren Nachbarn. Da das Wasser aus der Nordsee nicht schnell genug nachlaufen kann (der Grund ist die schmale Meeresenge von der Nordsee in die Ostsee), sinkt der Wasserstand (Niedrigwasser) im selben VerhA�ltnis, wie es am Finnischen Meerbusen steigt.
Dann haben wir vor dem Hotel NEPTUN extremes Niedrigwasser und kA�nnen Muscheln, HA?hnergA�tter, Bernstein u.v.m. sammeln gehen.

Bei Sturm aus Nordost ist es genau anders herum – da wird der Busen in Finnland freigelegt und die Fische vor dem Hotel NEPTUN kA�nnen sich ein bisschen aus dem Wege gehen.

Viele GrA?AYe
Ihr Ostseereporter Sven SA�rgel

Der grA�AYte Ostseefisch

7. Mai 2010 Meer, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde 10 Kommentare

Ich habe schon oft von GA�sten gehA�rt, dass sie einen riesigen Fisch am Horizont gesehen haben. Oft verwandelte sich der Fisch in ein Schiff, das auf Reede lag (Parkplatz fA?r Schiffe, die in den Hafen wollen). Es gibt natA?rlich immer mal wieder verirrte MeeressA�uger in der Ostsee, aber der grA�AYte Fisch ist und bleibt der Lachs. Stattliche Exemplare sind rund 1,5 m lang und wiegen dann so um die 30 kg. Im Hotel NEPTUN beim KA?chenchef wiegen die GrA�AYten ca. 15 kg undA�werden meist auf dem BA?fett bei groAYen Festen angeboten. Den zweiten Platz belegen die Dorsche mit 1,20 m und ca. 20 kg. Sie werden aber nicht so groAY, da sie vorher schon bei den WarnemA?nder Fischern im Netz zappeln. Eine Scholle (das ist der „platte“ Fisch – wie das Land Mecklenburg auch) kann um die 100 cm GrA�AYe erreichen – wenn man ihr 80 Jahre Zeit dafA?r gibt…

Ein GerA?cht gibt es in WarnemA?nde, nA�mlichA�dass wir imA�Hotel NEPTUN die Fische durch unsere Meerwasserleitung direkt in die KA?che spA?len. Ja, die Pfannen stehen schon immer nach GrA�AYe sortiert bereit. Was meinen Sie – stimmt das? Da frage ich mich nur, was unser KA?chenchef schon heute frA?hA�um 6 UhrA�am Alten Strom bei denA�FischhA�ndlern suchte…

Einen schA�nen FrA?hling wA?nscht

Ihr NEPTUN-Reporter Sven

Warum gibt es an der Ostsee fast keine Ebbe und Flut?

11. März 2010 Meer, News, Warnemünde 4 Kommentare

Einfach gesagt: Die Ostsee hat sich in WarnemA?nde ein wenig erschrocken A?ber die vielen GA�ste und Kreuzfahrtschiffe. SieA�zog sich ein wenig zurA?ck, um alles in Ruhe zu beobachten.

Etwas ausfA?hrlicher gesagt: An der Ostsee ist der Tidenhub kaum bemerkbar, weil er nur durch einige Meerengen zwischen dem Festland Verbindung zum Meer hat. Die Ostsee ist nur durch das Skagerrak mit dem Meer direkt verbunden. Die Ebbe und Flut betrA�gt ca. 10 – 20 cm an der Ostsee. Den unterschiedlichen Wasserstand zwischen Hoch- und Niedrigwasser bezeichnet man als Tidenhub. An der deutschen Nordsee betrA�gt er 3,50 m, an der AtlantikkA?ste 10 m.

Unsere lieben GA�ste des Hotel NEPTUN kA�nnen es sich also den ganzen Tag direkt am Wasser gemA?tlich machen ohne nasse FA?AYe zu bekommen.

Was wA?rde wohl ein kluger WarnemA?nderA� eventuell bei Ebbe machen? Bauland verkaufen vielleicht!!!

Zwei, die sich sympatisch sind

11. Februar 2010 Meer, News, Warnemünde 6 Kommentare

…A�AIDA und das Hotel NEPTUN. Das neue Clubschiff AIDAblu wollte ursprA?nglich vergangenenA�Freitag ablegen. DasA�ging aber nicht, da das SchiffA�buchstA�blich im Eis des Hamburger Hafens stecken blieb. So musste es sich halt noch gedulden, um Dienstag von der Designerin Jette Joop getauft zu werden.

Wir in WarnemA?nde lieben unsere Ostseeperlen der AIDA-Flotte. Anfang Mai erA�ffnet die AIDAblu die Kreuzfahrtsaison in WarnemA?nde. Ihr folgen wieder sehr viele schwimmende Riesen aus aller Welt. Die AIDAblu wird 17 Mal die Passagiere in WarnemA?nde wechseln. Immer freitags geht es zu, wie aufA�einem Ameisenhaufen – 2200 GA�ste gehen von Bord 2200 neue kommen. Logistisch ist das schon eine kleine Sensation.

Wenn uns schon die tollen weiAYen Riesen besuchen, mA�chten wir natA?rlich auch unsere Hotel NEPTUN-GA�ste darA?berA�informieren. So schreiben wir dann tA�glich in unsere GA�stepost, welche Schiffe zu welcher ZeitA�den Anker vor WarnemA?nde lichten.A� Viele GA�ste sehen sich das Spektakel gern vom Balkon aus an oder stehen schon um 6 Uhr auf und begrA?AYen das Schiff persA�nlich an der Mole – man kann es dann fast anfassen. Abends um 22 Uhr fahren einige mit kleineren Schiffen den groAYen PA�ttenA�ein StA?ck hinterher und sagen mit leicht feuchten Augen „auf Wiedersehen bis Freitag“. Der KaptitA�n der AIDAblu, Friedhold Hoppert,A�kommt aus ThA?ringen und hat viele Jahre bei der DSR gearbeitet. Er war sozusagen ein Kollege von uns, dennA�unserA�Hotel gehA�rt zur DSR-Unternehmensgruppe. Der letzte GruAYA�der Schiffssirene beim Auslaufen gehA�rt immer dem Hotel NEPTUN – daran glaube ich ganz fest.

Klimawanderungen mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern

11. Januar 2010 Bewegung!, Meer, News 9 Kommentare

Eigentlich braucht WarnemA?nde kein Wellnesshotel. Es liegt fast alles vor der TA?r – und das gratis. Jodhaltige Luft, FuAYreflexzonenmassage mit nackten FA?ssen am Strand, Kneippbaden, gesunde Algenvitaminbomben, Stille, Ruhezonen fA?r Auge & Seele und vieles Meer. Wir machen hier auch Windkosmetik mit anhaltender Wirkung. Trotzdem bin ich froh, dass es das Hotel NEPTUN gibt, nicht nur weil es mein Brotgeber ist, sondern weil es hier auch das beste Eis der Welt (selbst gemacht)A�und den besten Broiler Deutschlands gibt…
Fast tA�glich unternehmen wir mit unseren GA�sten Klimawanderungen am Strand, direkt in der Brandungszone. Dort atmet man die richtig gesunden Kraftpakete ein. Die salzhaltige Luft wirkt wie ein natA?rliches InhalationsgerA�t. Wie man dieses dann richtig einsetzt, erklA�renA�die Klimatherapeuten -A�im Sommer ab 8 Uhr und im Winter ab 10 Uhr. Unsere HotelgA�ste machen diese Klimawanderungen unter anderem mit Karl Heinz PrudA�hl (Olympiasieger im Rudern), Grit Breuer (Weltmeisterin im Staffellauf) oder mit Helga Radtke (Vize-Europameisterin im Weitsprung). Neben vielen Tipps zur Klimawanderung erfA�hrt man hier auch tolle, gelebte Sportgeschichte.
Ich selbst mache auch sehr gerne Klimawanderungen mit unseren GA�sten und freue mich, wenn mir ab und zu mal ein Kollege A?ber den Weg lA�uft – der StrandlA�ufer mit den zwei FlA?geln aus der Familie der SchnepfenvA�gel.

Bastelstunde mit Sven!

20. Dezember 2009 News 2 Kommentare

Es gibt einen Virus in meiner Umgebung. Er nennt sich Weihnachtsbastelklebefoliesternchenmoos-Virus. Ich war immer A?berzeugt davon, dass ich dagegen immunA� bin. Und ein Gen bei mir hat direktA�einen Namen – Bastelallergie. Bisher hatte es bis zum heutigen Tag keine spA?rbaren Nachteile in meinem Leben hinterlassen. Ich bastle nicht und damit basta. Ich klebe kein Moos, ich filze keine Sternchen, ich blase keine Bio-Eier aus und ich verarbeite keine Zahnstocher zu Kobolden. Seit gestern ist alles anders.
Wir haben hier im Hotel einen sehr schA�nen Kinderclub fA?r unsere kleinen Hotel Neptun GA�ste. Dort fA?hlen sich die „kleinen ScheiAYer“ richtig wohl. Ab und zu schau ich mal hinein und frage, ob alles in Ordnung ist. Normalerweise sind sie immer zufrieden. Dieses Mal kam ein kleines MA�dchen (ca. 5 Jahre) auf mich zu und sagte „Du, dass mit der Schneemannnase geht nicht.!“ Kaum ausgesprochen, wurde ich auch schon mit viel Kraft auf den Bastelstuhl gedrA?ckt. „Wie macht man eine Nase (MohrrA?be) aus bunten Papier?“ fragte sie mich weiter.A�“Das ist wie das achte Weltwunder!“ dachte ich bei mir. Na ja, so schlimm wohl nicht. Doch! Der Virus hatte mich sofort fest im Griff – Fieber, feuchte HA�nde, nasse Stirn und trockenen Hals.

Nun, die Nase fand ich nachher nicht schlecht – sie war eben ganz anders als die anderen SchneemA�nnernasen auf der Welt.A�Die KleineA�hat nicht geweint, sondern war einfach glA?cklich. Ich komme jetzt nicht in den Weihnachtsmann-Bastelhimmel oder? Ich bin der Typ, der lieber die Geschenke aus- als einpackt.

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