Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Autorenarchiv von Sven Sörgel

Schenken, Schenken, Schenken…

14. Dezember 2009 Entdecken, Geschenke, Meer, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde 7 Kommentare

Mit den Geschenken habe ich noch Zeit bis zum 24. Dezember und kann mich ganz in Ruhe unseren Gästen im Hotel NEPTUN widmen. Kollegen von mir machen es wie aus dem Lehrbuch und hören beim Nachmittagstee der lieben Oma Liesel genau zu, wenn Sie am 12. Februar plötzlich den geheimen Wunsch äußert: „Ich möchte so gerne mal zum Musikantenstadl in die Stadthalle.“ 12 Stunden später ist die Karte gekauft für Januar 2010 und liegt 10 Monate vor Heiligabend schon unterm Tannenbaum. Das finde ich gut und ist für alle Menschen, die es nicht so hektisch kurz vor Ladenschluss haben möchten, sehr zu empfehlen.  Das heißt nun nicht, dass ich keine Ruhe habe, aber es ist eine sichere Nummer.

Bei mir gibt es diese Jahr Hühnergötter unterm Baum und später am Hals bei den Beschenkten. Hühnergötter sind die Steine mit einem Loch in der Mitte oder daneben. Damit er echt ist, muss irgendwie ein Lichtstrahl durch diesen Stein passen. Hühnergötter sind Glücksbringer, tolle Geschenke und günstig. Sie können sehr persönlich sein und man kann sie am Heiligabend mit einer tollen Geschichte unbezahlbar machen. Sie liegen am breiten Strand, vor dem Hotel NEPTUN in Warnemünde, meinem Arbeitsplatz. Ich kann es mir erlauben, am 24. Dezember um 14 Uhr loszugehen, um das schönste Geschenk zu finden. Ich weiß, wo sie liegen.
Wer ortsunkundig ist, sollte schon mal morgens in aller Frühe losgehen, damit er bei Oma Liesel am 24. Dezember  glänzen kann…

Können Weihnachtskarpfen verdursten?

8. Dezember 2009 Kulinarisches, Meer, Vergnügen! 4 Kommentare

8. Türchen: Gewiss, das ist keine leichte Frage…  Kurz und knackig lautet die Antwort: Wenn der Karpfen im Meer (Salzwasser) schwimmt – ja, wenn er dagegen im Süßwasser schwimmt – nein. Im Salzwasser ist der Salzgehalt des Meeres höher als im Karpfen selbst. Daher wird ihm permanent Wasser entzogen und er muss trinken, um nicht zu verdursten (osmotisches Gesetz). Anders verhält es sich bei seinen Artgenossen im Süßwasser. Sie würden platzen, wenn sie nicht hin und wieder mal „Wasser lassen“ würden (osmotischer Druck). Hätten Sie es gewusst?

Unserer Weihnachtskarpfen „Kuddel“ im Hotel Neptun braucht sich jedenfalls keine Gedanken zu machen. Er verdurstet nicht, da er sich ja (noch) im Süßwasserbassin aufhält.

Wo kommt der Weihnachtsmann eigentlich her?

4. Dezember 2009 News, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde 2 Kommentare

4. Türchen: Es gibt einen kleinen Ort am Oslofjord mit dem Namen Drobak (sprich: Dröbak). Das klingt zwar nicht richtig nach Weihnachten, so wie  zum Beispiel „Himmelspforte“ bei uns.  Aber jedes norwegische Kind und jedes zweite skandinavische Kind von 0 – 14 Jahre sendet seine Wünsche in die Weihnachtsstadt Drobak. Es gibt ein Weihnachtsmannhaus und ein Weihnachtsmann-Postamt. Das Weihnachtsmannhaus hat das ganze Jahr geöffnet. Die fleißigen Julenissen (Weihnachtskobolde) aus Warnemünde kaufen dort immer im Sommer fleißig ein und geben es am 5. Dezember im Munch-Haus (Am Strom 53) weiter an die Weihnachtsgehilfen in Deutschland.
Wußten Sie, dass der schönste Weihnachtsbaum aus Drobak jedes Jahr für den Pariser Platz am Brandenburger Tor reserviert ist? Er kommt mit der Fähre in Warnemünde an und geht dann per Weihnachtsmann-Express nach Berlin.

Der wichtigste Beweis dafür, dass der Weihnachtsmann in Drobak zu Hause ist, besteht darin, dass es Verkehrsschilder mit einem Hinweis „Achtung laufender Weihnachtsmann“ gibt. Ich würde sagen, das zählt! Der Weihnachtsmann kommt aus Drobak. Wer anderer Meinung ist, möge bitte eindeutige Indizien liefern! Frohe Weihnachten bald…

Gedanken zu Warnemünde

16. November 2009 Entdecken, Meer, News, Urlaub, Warnemünde 4 Kommentare

Das Erste, was Besucher von See zu Gesicht bekommen, ist die wunderschöne „nostalgische Kerze von Warnemünde“. So wird liebevoll unser Leuchturm genannt. Er ist 36,9 m hoch und schon 111 Jahre alt. Mit ihm zusammen könnte man abends schön zusammensitzen und seinen wundervollen Geschichten lauschen, so wie man das auch mit einer Muschel macht – das kennt jedes Kind. Vielleicht funktioniert es ja auch mit dem alten Wegweiser, wenn man ihn fest und innig umarmt. Als Tipp – man kann es ja in der Dämmerung machen, wenn die Besucherströme in ihren gemütlichen Hotels eingekehrt sind…

Unser Warnemünde ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Mündung des Flusses Warnow. Rostock kaufte es im Jahre 1323 von einem Herzog, dem gerade das Geld ausgegangen war. Viele Jahrhunderte wurde hier gefischt und große Segler zogen vorbei. Als die Eisenbahn um 1850 in Warnemünde ankam, wurde es lebhaft. Warnemünde hatte es geschafft – es wurde ein wunderschöner Urlaubsort und die Segler zogen nicht mehr vorbei, sondern ankerten in Warnemünde.

Es fällt auf, das die Häuserreihen von schmalen Durchgängen getrennt sind. Sie sind so angelegt worden, dass eine tragende Kuh durchpasste. Dies alles und noch mehr weiß uns „die nostalgische Kerze“ – unser Leuchturm – zu erzählen. Mir hat er erzählt, als ich lässig mit einer Hand an ihm lehnte, dass es Seefahrer gibt, die zuerst das schneeweiße Hotel NEPTUN (Höhe: 64 m) sehen. Das mag sein, aber wenn es dunkel wird und er seinen Docht anzündet, ist er der König…

Die Strandkorb-Legende…

13. Oktober 2009 Meer, News, Urlaub, Vom Leben, Warnemünde ein Kommentar

Viele Orte beanspruchen für sich, den Strandkorb erfunden zu haben: Hamburg, Warnemünde, die Inseln Norderney und Juist, Holland und und und… Bei den Holländern standen die Vorfahren des Strandkorbs zum Schutz vor Zugluft in den Wohnstuben.

Aber den ersten Strandkorb hat ein Norddeutscher erfunden. Es war der kaiserliche Hof-Korbmacher Wilhelm Bartelmann aus Rostock. An einem ziemlich frischen Frühlingsabend des Jahres 1882 bat die Dame Elfriede Maltzahn den Korbmacher,  ihr einen Stuhl anzufertigen, der sie vor dem Nordwestwind und vor der intensiven Sonne schützen könnte. Ein paar Tage später war er fertig: Der erste Strandstuhl in Warnemünde. Als „senkrecht stehender Wäschekorb“ verspottet wurde weiter gewerkelt. So folgte wenig später eine Version für Verliebte – der doppelte Strandkorb. Er wurde der Renner! Viel hat sich seit 1882 an der Form des Strandkorbs nicht geändert, außer natürlich die verwendeten Materialien. Inzwischen gibt es ca. 70.000 Strandkörbe und davon eine ganze Menge in Warnemünde.

Wer hat denn nun den allerersten Strandkorb erfunden? Ich bin für Warnemünde….

Mit das Schönste auf der Welt ist für mich, abends am Strand von Warnemünde zu sitzen, in einem Strandkorb mit Seeblick  Richtung Westen. Die Wellen rauschen, die Möwen kreischen, es riecht nach Meer und die Sonne geht langsam schlafen. Toll…

relaxen im Strandkorb

Relaxen im Strandkorb

NEPTUN und sein Meerwasser

14. September 2009 Bewegung!, Entdecken, Meer, News, Thalasso & SPA, Urlaub, Vergnügen!, Warnemünde 4 Kommentare

Wenn man es genau betrachtet, wird im Hotel NEPTUN bereits seit 1971 im Meerwasser gebadet. Unsere Gäste wissen diesen Vorteil zu schätzen. Jeden Tag werden tausende Liter frisches Meerwasser in den Hotelpool gepumpt und auf angenehme 30 Grad erwärmt, in einigen großen Thalassowannen sind es sogar 36 Grad. Zurzeit beträgt die Wassertemperatur am Eingang des Ansaugrohres in 6 Metern Tiefe der Ostsee (ca. 300 Meter vom Strand entfernt) 16 Grad. Von dort gelangt es schnell in den Keller des Hotels, wo es über Kiesfilter laufend schonend von Algen und kleineren Organismen gereinigt wird. Fische kommen übrigens nicht hier an, denn die Ansaugrohre haben nämlich ein sehr feinmaschiges Netz. Unser Küchenchef wäre sicher hocherfreut, wenn die Fische frisch „angesogen“ und vielleicht noch sortiert nach Größe bei ihm auf dem Tisch landen würden…

Was unsere Gäste außerdem schätzen, ist die Leichtigkeit der Wassergymnastik jeden Tag im Pool. Das Salzwasser hilft enorm bei den Übungen, die unter normalen Landbedingungen schwierig wären. Man hat das Gefühl als schwebe man im Wasser und die kleinen Zimperlein sind ebenfalls im Nu weg. Auch kleine Kinder haben hier den ersten Kontakt mit salzigem Wasser und sind begeistert, was es alles gibt.

Oftmals wird mir die Frage gestellt, was mit dem Meerwasserspiegel passiert. Obwohl wir jedes Jahr Millionen von Litern der Ostsee entnehmen, sinkt der Meerwasserspiegel natürlich nicht. Das Seewasser führen wir der Ostsee nicht zurück, sondern leiten es an die Stadtwerke weiter.

Unser Meerwasserpool

Unser Meerwasserpool

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