Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Archiv für die Kategorie „Kulinarisches“

Adventskalender

1. Dezember 2009 Kulinarisches, Vergnügen! kommentieren?

Mal Hand auf Herz! Sie haben doch bestimmt auch dieses Jahr wieder einen…

Mein ultimativer Tipp: Stimmen Sie sich kulinarisch auf die Vorweihnachtszeit ein, aber bitte nicht, indem Sie heute gleich ALLE Schokoladenstücke Ihres nagelneuen Adventskalenders auf einmal vernaschen!

Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube…

24. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, Meer, News, Warnemünde 4 Kommentare

Heute folgt nun, wie versprochen, der erste Teil dieser Geschichte. Der Autor ist Hans Schneider.

Es war einmal an den Ufern des großen Baltischen Meeres. In einem kleinen Fischerdörfchen, in einem großen weißen Haus wurde einst eine kleine Stube hergerichtet, die dafür bestimmt war, etwas ganz besonderes zu sein. Trotz seiner geringen Ausmaße sollte die Stube eine kulinarische Größe darstellen, die weit über die Grenzen des Fischerdörfchens bekannt sein sollte. Ein alter kleiner Mann, der aus den Wäldern des Thüringer Waldes in das kleine Fischerdörfchen eingewandert war und in dem großen weißen Haus Lohn und Brot fand, wurde von den Herren des Hauses mit dieser Aufgabe betraut. Da das Dorf von Fischfang lebte, bot es sich an, die Fänge aus den Fischernetzen zu kulinarischen Kostbarkeiten zu verarbeiten und anzubieten. Aber unser Fischerdörfchen war ein schon sehr altes Dorf und diese Idee dadurch nicht so neu eine Fischerstube zu errichten, zumal es diese bereits in Hülle und Fülle im Dörfchen gab und das noch an lukrativen Stellen, wo die Fische beim Anlanden schon fast aus den Netzen in die Bratpfanne oder Kochtöpfe springen konnten.

So saß eines schönen Sommerabends unser kleiner Mann verzweifelt und grübelnd auf einem großen Stein vor der kleinen Stube des großen weißen Hauses am Meer. Er blinzelte in die bald im Meer eintauchende Sonne, hörte dem Rauschen der Wellen zu, welches sich weit von dem Rauschen der Tannen in den Wäldern seiner Heimat unterscheidet und sah den kreischenden Möwen hinterher, die darauf warteten, dass sie ein leckeres Abendmahl beim Anlanden der Fänge durch die Fischer erbeuten könnten. Als die Sonne dann das tiefblaue Meer berührte, nahm sie an diesem Abend eine faszinierende goldgelbe Farbe an, die nur von ihrem Anblick her allein eine wohlfühlende Wärme ausstrahlte. Wohl angetan von diesem farblichen Schauspiel setzte sich eine Möwe in die Dünen, unweit von unserem kleinen alten Mann. Auch die Möwe schien von diesem schönen Naturereignis beeindruckt zu sein, denn sie verharrte wie versteinert in den Dünen und ihr schneeweißes Gefieder reflektierte die goldgelben Farben der untergehenden Sonne. Abgewandt von Sonne, Meer und Dünen erblickte der kleine Mann die Möwe und war von ihrem Anblick überwältigt.

Plötzlich, wie von einem goldenem Sonnenstrahl getroffen, durchfuhr es unseren alten kleinen Mann und ihm kam die Idee: Warum nur kalten grauen Fisch? Warum nicht ein gefiedertes Geschöpf in dieser faszinierenden Farbe als kulinarische Kostbarkeit anbieten? Jedoch oblag es nicht seinen Gedanken, eine solche Möwe zum Verzehr anzubieten, wohl aber ein Geflügel: jung, zart, goldgelb und würzig. Er erinnerte sich an die Zeit auf dem Hofe seiner Eltern im Thüringer Wald, wo der wichtigste Lebensunterhalt in der Haltung, Schlachtung und Verkauf von Geflügel lag. Doch welches Geflügel war das Beste?

Bleiben Sie gespannt. Die Fortsetzung wird nächste Woche erscheinen.

Kennen Sie unseren Geschichten-Erzähler?

20. November 2009 Kulinarisches, Meer, News, Urlaub kommentieren?

im Hotel NEPTUN? Zuerst als Steward, dann als Zahlmeister auf der Route Rostock-Gedser zur See gefahren, arbeitet er seit mehr als 13 Jahren in einem unserer beliebtesten Restaurants. Auf dem Fährschiff erkannte er seine Berufung: Arbeiten im Service und mit Menschen. Sein jetziger Arbeitsplatz befindet sich nicht mehr auf dem Wasser, sondern ganz nah am Meer. Ja, in der Grillstube BROILER sind die Fensterplätze immer heiß begehrt. Aber selbst Fernsehturm-Restaurants haben Innenplätze. Herr Schneider kann während seiner Arbeit Schiffe schauen und wird deshalb von vielen unserer Gäste beneidet. Nebenbei erzählt er ihnen Wissenswertes zu den Seglern, Schiffen und über Warnemünde.

Er ist unser Mitarbeiter des Monats im Oktober. Herzlichen Glückwunsch!

„Interessant an meiner Arbeit ist der Umgang mit Menschen. Morgens weiß man nie, was kommt. Jeder Tag ist anders.“, so Herr Schneider. Das kleine Team ist eingespielt, so erfahre ich von ihm: Geben & Nehmen ist ausgewogen. Es passt einfach. Zusätzlich ist er als Lehrbeauftragter tätig. Es freut ihn, junge Menschen im Service auszubilden.

„Es gibt viele Gäste, die aus nostalgischen Gründen zu uns kommen, Geschichten von früher erzählen und inzwischen ihre Kinder oder Enkel mitbringen. Gleichbleibende Qualität seit Jahrzehnten!“ schwärmt Herr Schneider. Ja, das kann ich nur bestätigen. Unsere Hähnchen/ Broiler sind einfach lecker. Gerade vorgestern gab es diese Köstlichkeit für mich zum Mittagessen.

Ein bisschen Zeit für Erinnerungen, für einen kleinen Plausch muss sein. „Der Spaß mit Kollegen ist auch wichtig für mich bzw. für uns alle im Team. Und für die Gäste ist es toll, es mitzuerleben. Dadurch bin ich nach Dienstende erfüllt und freue mich auf den nächsten Tag, was der an Gästen so bringen mag.“ schmunzelt Herr Schneider. „Ich bin ein lebensfroher Mensch. Ein Tag, an dem ich nicht mindestens einmal gelacht habe, ist für mich ein vergeudeter Tag.“ Genau!
Der leidenschaftliche Motorradfahrer lebt eher naturverbunden, liebt Haus & Garten und genießt jede Jahreszeit ganz intensiv. Hans Schneider ist auch ein Geschichtenerzähler. Ich war fasziniert. Freuen Sie sich auf die nächste Woche. Dann wird hier der erste Teil „Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube“ erscheinen.

 

Alles hat ein Ende…

19. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, News, Urlaub, Vergnügen! 10 Kommentare

Seit Sonntag ist die 17. Stammgästewoche im Hotel NEPTUN nun schon wieder Geschichte. Meine Kollegin Daniela Kahn und ich haben alle Teilnehmer mit einer persönlichen Foto-CD mit fröhlichen Schnappschüssen von wunderschönen, erlebnisreichen und erholsamen NEPTUN-Tagen verabschiedet. Alle Gäste sind hoffentlich wieder gut in ihren Heimathafen eingelaufen und haben jede Menge den Daheimgebliebenen zu erzählen – vom Get-Together Abend, dem Ausflug zur Kerzenscheune nach Rövershagen und zum Karl’s Erlebnis-Hof, vom traditionellen Abend „Hummer satt“, der legendären Küchenparty, vom Kegelturnier, der Strandwanderung mit Grillen und vom krönenden Abschlussabend auf dem Schiff „Ostseebad Warnemünde“.

Über den Begrüßungsabend und unseren Ausflug haben Sie bereits hier etwas lesen können. Natürlich war „Hummer satt“ auch wieder ein voller Erfolg.
Fazit: 104 halbe kleine Hummer (je 500 g) und 46 halbe große Hummer (je 1,2 kg) wurden gegessen. Chefkoch Michael Sellmann und sein Team hatten alle Hände voll zu tun.
Den Nichtfischessern wurde auch etwas serviert, was nicht täglich auf dem Teller liegt…

Was das war, können Sie morgen hier im NEPTUN-Blog lesen.

Was für eine Woche…

10. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, News, Urlaub, Vergnügen! kommentieren?

Im Februar 1998 fing alles an. Das NEPTUN Team führte die 1. Stammgästewoche im Hotel durch. Wir waren sehr gespannt, wie unsere Idee bei den Gästen ankommen würde. Für eine ganze Woche lang war – nur für unsere Stammgäste – ein vielseitiges Programm vorbereitet worden, das die Gäste gemeinsam mit unseren Mitarbeitern erleben sollten. Die Verbindung von Entspannung, Genuss und Kultur sollte fortan das Motto unserer Stammgästewochen sein. Jeder Tag hielt ein besonderes Highlight bereit. Ob Get-together Abend, Aktiv-Tag im ARKONA SPA, „Hummer satt“, Küchenparty, Kegelturnier, eine Wanderung gemeinsam am Ostseestrand oder der kulinarisch-kulturelle Abschiedsabend – wir wollten unseren Gästen etwas ganz Besonderen bieten.

Und nun, im November 2009, findet bereits die 17. Stammgästewoche statt. Am Sonntag begrüßten wir unsere Gäste, wie auch vor 11 Jahren, beim Get-together Abend mit einem erstklassigen Menü im Hotelrestaurant Koralle. Chefkoch Michael Sellmann kreierte mit seinem Team kulinarische Spezialitäten, wie marinierte Tranchen von der Barbarie-Entenbrust mit Beaujolais-Air an feiner Balsamico-Ingwerschokolade und Himbeer-Walnuss-Mizuna, Schaumsuppe vom Hokkaidokürbis, Störfilet auf Belugalinsen mit Noilly-Prat-Schaum, Tournedo vom Chaolais-Rind mit Foie gras an Langpfefferjus auf Rotweinschalotten und Lauch-Kartoffelstampf. Den krönenden Abschluss bildete das Mousse von der Valrhona-Schokolade mit Thai-Mango und Madeira-Cremeeis. Unseren Gästen und natürlich auch mir hat es wie immer sehr gut geschmeckt.

Traditionell gehört zur Stammgästewoche auch ein gemeinsamer Ausflug in die nähere Umgebung. In diesem Jahr machten wir uns am Montag auf in die Kerzenscheune nach Rövershagen und in das Karl’s Erlebnis-Dorf. Nicht nur in der Kerzenscheune konnten die Gäste ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Auch in der Kreativwerkstatt im Erlebnis-Dorf wurde kräftig gebastelt. Ob Porzellan bemalen, Glas schmelzen für ein Fensterbild oder ein Teelicht – alle Gäste konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Natürlich blieb auch für die ersten Weihnachtseinkäufe genügend Zeit. Bevor wir wieder in unseren Bus stiegen, auch ich mit ersten Weihnachtsgeschenken für meinen Sohn Gregor, stärkten wir uns noch mit einem rustikalen Imbiss.

Heute Abend folgt nun „Hummer satt“, am Mittwoch die legendäre Küchenparty. Seien Sie gespannt!

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Kerzen wie in einer Tropfsteinhöhle

 

Das traditionelle Martinsgansessen

2. November 2009 Kulinarisches, Vergnügen! kommentieren?

Mmmh, am 11. November ist es wieder soweit – das große Martinsgansessen. Zu Ehren des Heiligen Martin von Tours feiern wir diesen Festtag, der von zahlreichen Erzählungen und Bräuchen geprägt ist. Unsere Mecklenburger Martinsgänse werden knusprig-frisch nach Großmutters Rezept zubereitet. Nur wenn der Braten sofort auf den Tisch kommt, bietet er auch den einzigartigen Genuss, der an alte Zeiten erinnert… Serviert wird der Braten klassisch mit Maronen, Bratäpfeln, Rotkohl und Klößen.

Ich selbst habe im vergangenen Jahr einem unserer Meisterköche bei der Zubereitung über die Schulter geschaut. Wissen Sie, was mich am meisten bei dieser Zeremonie verblüfft hat? Allein um dem Rotkohl die entsprechende Farbe und einen leicht säßlichen Geschmack zu geben, wird dieser mit einem ordentlichen Esslöffel Sauerkirschkonfitüre abgerundet. Seither gibt es bei mir Zuhause den Rotkohl nur noch so. Ja, ich freue mich jetzt schon auf den kommenden Mittwoch. Allein bei dem Gedanken daran läuft mir schon“das Wasser im Munde zusammen“.

Hier noch ein kleiner Extratipp: Wenn Sie bei uns z. B. mit 4 Personen dieses kulinarische Highlight genießen möchten, wird Ihnen der Braten gern im Ganzen am Tisch aufgetragen und vor Ihren Augen zerteilt. Das ist ein kleines Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten! Passend dazu sollte ein trockener Rotwein – wir empfehlen einen 2005er Gran Coronas – nicht fehlen. Also, auf einen genussvollen Festtagsschmaus…!

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