Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Archiv für die Kategorie „Vom Leben“

Wo de Ostseewellen trecken…

24. Juni 2010 Entdecken, Meer, Vom Leben 9 Kommentare

Da ich ja den schönsten Arbeitsplatz in Mecklenburg habe, beschäftige ich mich natürlich auch mit diesem. Als ich vor einigen Tagen am Strand war, um 3 Hühnergötter zu finden (ein Hotelgast hatte sich diese gewünscht zum Geburtstag seiner Frau), fragte ich mich, warum die Wellen immer parallel zum Ufer verlaufen. Egal aus welcher Richtung der Wind weht – immer parallel zur Küste. Ich machte mich schlau und habe Folgendes erforscht für Sie:

Auf der offenen Ostsee folgen die Wellen nie der selben Richtung. Da bestimmt der Wind die Wellenrichtung.
Je flacher das Wasser wird, umso mehr dreht sich die Welle parallel zum Ufer. Die Wasserteilchen bleiben sozusagen am Meeresboden hängen. Achten Sie mal bei Ihrem nächsten Strandspaziergang darauf, wie die Wellen „trecken“ an den Ostseestrand.

Neugierige Grüße

Ihr Ostseereporter Sven Sörgel

Kräuter fär die Sinne (6)

21. Juni 2010 Kulinarisches, Vom Leben kommentieren?

Liebe(r) Leser(in),

bei allem WM-Fieber, das uns derzeit packt, sollte man doch die gesunde Küche nicht außer Acht lassen…

Ein Blick in unser Kräutereck verriet, dass derzeit die Zitronenmelisse, die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet ist, sich erntefähig in der Sonne wiegt. Bei richtiger Pflege und entsprechendem Winterschutz können die gezackten Blätter eigentlich das ganze Jahr über geerntet werden. Dazu muss die Zitronenmelisse lediglich nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um neue Blätter zu bilden. Der zitronenartige Duft macht dieses Kraut idealerweise vielseitig verwendbar. Ich selbst nutze daheim – passend zur jetzigen Jahreszeit – die frischen, leicht würzigen Zitronenmelissenblätter zu knackigen Salaten und frisch-fruchtigen Erdbeeren, aber auch für Fischsuppen und selbstgemachte Kräuterbutter. Hmm, was für eine Kombination – sowohl für das Auge als auch den Gaumen. Einfach köstlich.

Unsere Patissiers freuen sich ebenfalls über die frische Zitronenmelisse. Meistens werden herrlich-leckere Sommerdesserts und Quarkspeisen damit kreiert oder es kommt einfach ein Blättchen als Dessert-Tüpfelchen on top. Das ist naturbelassen und zudem bleibt das Aroma erhalten.

Gerade wollte ich unser duftendes Kräutereck schon verlassen als sich unsere Barmaid Carola Zeidler zu mir gesellte. Als ich sah, dass auch sie beherzt zur Zitronenmelisse griff, wurde ich neugierig. Auf meine Nachfrage, wozu sie die Blätter an der Lobby-Bar eigentlich verwendet, meinte sie: „Zitronenmelisse ist so vielfältig einsetzbar, wir nehmen die Blätter meistens zu Dekorationszwecken für Limonaden, Cocktails und Longdrinks. Statt einer Zitronen- oder Limettenscheibe kann man auch einfaches Mineralwasser damit aufpeppen.“ Tja, man lernt nie aus, weiß immer mehr…

So, nun können wir uns wieder dem Fußball widmen . Olé, olé, olé, olé…

Deutschland vs. Australien

13. Juni 2010 Allgemein, Golf & Sport, Meer, News, Vom Leben ein Kommentar

Im August 2006 zog ich, Juliane Gorski, aus, um ein anderes Land mit seiner Sprache, seiner Kultur, seinem Land und seinen Menschen kennen zu lernen. Mein Ziel war Australien! Davor erlebte ich mit meinen Freunden, meiner Familie und meinen Kollegen des Hotel NEPTUN ein tolles schwarz-rot-goldenes Fest der Freude und natürlich des Sportes. Die Fußballweltmeisterschaft, ausgetragen in Deutschland, versetzte uns alle in Euphorie und nationalem Stolz. Sowohl die Augenblicke der WM und meine siebenmonatige Reise durch das wunderbare Land am anderen Ende der Welt waren unglaublich und bleiben unvergessen.
Heute Abend nach vier Jahren ist es soweit, „meine“ Länder spielen gegeneinander. Auf der linken Wange die Deutschland- und auf der rechten Wange die Australienflagge gemalt, werde ich nachher um 20.30 Uhr beiden Mannschaften die Daumen drücken. Mein Tipp: natürlich 1:1!
Und was tippen Sie?

Hotel NEPTUN & ich in Australien

Hotel NEPTUN & ich in Australien

Ich war fischen…

12. Juni 2010 Allgemein, Golf & Sport, Meer, Vom Leben 7 Kommentare

„Bestimmt auf der Ostsee?“ denken Sie. Nein, auf dem Golfplatz gibt es das eine oder andere Wasserhindernis. Da ist es nicht selten, dass ein Schlag daneben geht und der Ball ins Wasser fällt. Das ist auch mir schon des Öfteren passiert. Doch was nun? Mit etwas Glück gelingt es, den Ball noch heraus zu fischen. Manchmal ist er aber auch für immer verloren. Für immer?

Wussten Sie, dass deutschlandweit es ca. eine handvoll hauptberuflicher Golfball-Taucher gibt? Professionell mit Atemgerät, Schwimmflossen und Netz tauchen sie die Wasserhindernisse ab und fischen die sogenannten Lakeballs aus dem Wasser. Manchmal greifen die Taucher aber nicht nur nach Golfbällen – schon ganze Trolleys und Bags samt Inhalt wurden aus den Teichen gefischt.

Bis die Bälle wieder an die Spieler gebracht werden können, ist es noch ein langer Weg. Sie werden aufbereitet, gewaschen, sortiert und nach der sorgfältigen Reinigung als gebraucht günstig wieder verkauft.

Nun, ich wollte keinen Golfball-Taucher engagieren! Selbst ist die Frau!

Ich fische nach meinem Golfball

Ich fische nach meinem Golfball

Sind Sie bereit für die Fußball-WM 2010?

11. Juni 2010 Vergnügen!, Vom Leben kommentieren?

Heute Nachmittag wird die Fußball-WM 2010 in Südafrika eröffnet. Unglaublich, um 16 Uhr wird das erste Spiel der Gastgeber gegen Mexiko live aus Johannesburg übertragen. Die Spannung steigt und  Stunde um Stunde wird sie zunehmend größer. Wir sind voller Träume und haben dennoch dieses eigenartige Gefühl der Beklemmung. Jeder Spieler ist bereit, seine beste Leistung zu zeigen, seine Landesfarben zu präsentieren, DAS Ziel zu erreichen und am Ende mit den Fans in überschwänglicher Freude zu feiern.

Mit all dem und vielem mehr haben sich die Spieler aller Teams auf den Weg nach Südafrika begeben. Johannesburg und alle anderen teilnehmenden Städte sind bereits mit den verschiedensten Farben und Flaggen geschmückt; unzählige Fotografen, Reporter und Kameraleute aus aller Welt versuchen das Glücksgefühl von tausenden internationalen Fans einzufangen! Die meisten der Einheimischen nutzen diese einmalige Gelegenheit und präsentieren die Schönheit ihres Landes den Millionen von Zuschauern weltweit. In diesen Tagen trifft man auch des Öfteren auf südafrikanische Kinder, die ihre traditionellen Lieder als Willkommensgruß singen…

Das ist die einzigartige Atmosphäre, die all unsere Spieler miterleben und sie soll ihnen Kraft geben, ihr Bestes zu zeigen. Wie? Ich denke, dass der „Kopf“ und das „Herz“ sehr wichtig sind, um diesen Wettkampf gewinnen zu können! Wenn man ein Team aufbaut, das ein so großes Ziel vor sich hat, versucht man in erster Linie die starke emotionale Seite aufzubauen (Herz). Anschließend heißt es, das Team bestmöglichst zu organisieren und ihm die angemessenen taktischen Regeln zu vermitteln (Kopf). Es ist nicht nur wichtig, die besten „qualifizierten“ Spieler in einem Team zu haben, sondern vor allem die besten „Teamplayer“, die sich alle gegenseitig während des Spiels helfen!

Jetzt ist es Zeit für den Spielbeginn und wir hoffen, ein großes und eindrucksvolles Abenteuer miterleben zu dürfen. Wir werden unsere Teams nicht persönlich unterstützen können, aber in unserem Bistro NEPTUN´s M. kann man sich alle Spiele in einer gemütlichen Runde ansehen. Kommen Sie alle zusammen, denn Ihre Helden, die auf dem Spielfeld ihr Bestes geben, werden Ihre Herzen schneller schlagen lassen!

Los Italien!!! Ups, ich meine natürlich: „Es lebe der Fußball!!!“

Spuren & Burgen im Sand…

6. Juni 2010 Kinder, Meer, News, Urlaub, Vom Leben, Warnemünde 11 Kommentare

Man sieht oft, dass Großväter mit ihren Enkelkindern beim Sandburgenbauen ihre ganze Kreativität und Schaffenskraft ausleben. Zwei Dinge sind im Überfluss vor dem Hotel NEPTUN vorhanden, die noch dazu gratis sind – nämlich Wasser und Sand in allerbester Bauqualität.

Der Mensch bzw. ein Großvater mit Enkel möchte gern einen Ort schaffen, wo sie die Chefs, aber auch gleichzeitig behütet sind. Enkelkinder mögen es, Spuren im Sand zu hinterlassen – Füße, Hände… sie prägen Warnemünde ihren Stempel auf. Und Großvater und Enkel (hier mehr der Großvater) möchten sich mit ihrem Arbeitsergebnis gern bestätigt fühlen – daher wird viel mit Muscheln, Algen, Steinen und was sonst noch am Warnemünder Strand rumliegt, dekoriert.

Wer zu dicht an der Wasserkante baut, muss allerdings kämpfen. Großvater und Enkel spüren es in dem Moment, dass das Wasser etwas Geschaffenes zerstören will. Jetzt wird das Revier mit Schaufeln und allem, was dafür notwendig ist, beschützt. In den letzten Jahren ist es recht ruhig mit den Sandburgenbau geworden. Dafür gibt es jetzt Strandmuscheln und andere Kunststoffburgen. Eigentlich schade… Vielleicht sollten wir mit unseren Gästen in diesem Sommer den Sandburgenkönig suchen. Was meinen Sie?

Herzliche Grüße aus dem hochsommerlichen Warnemünde

Ihr Ostseereporter Sven Sörgel

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