Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
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Archiv für die Kategorie „Vom Leben“

Die „Hunde-Mutti“…

15. September 2009 Allgemein, Urlaub, Vom Leben kommentieren?

… wird Dörte Neubauer liebevoll von unseren Gästen genannt. Bereits seit 1980 arbeitet sie bei uns im Hotel NEPTUN als Zimmerfrau auf der 9. Etage, einer sogenannten „Hundeetage“. Dort sind alle zwei- und vierbeinigen Weggefährten jederzeit herzlich willkommen. Frau Neubauer ist total tierlieb und hat auf ihrer Etage neben unzähligen Hunden, schon eine „gewichtige“ Katze, Schildkröten, Mäuse und Wellensittiche umsorgt. Nur Schlangen hatte sie noch nicht und die – wie sie mir offen gestand – muss sie auch nicht wirklich haben.

Bei den Stammgästen ist Frau Neubauer sehr beliebt und bei den Vierbeinern sowieso, denn sie hat auf ihrem Etagenwagen stets eine Packung Leckerli dabei. Viele Hunde kennt sie beim Namen, so z. B. „Lottchen & Lenchen“ – ein ganz friedliches, zutrauliches Pudelzwillingspaar – von Familie Henning, die jedes Jahr gern zu uns an die Ostsee fährt. Sie kennt aber auch die Vorlieben unserer Gäste, so steht für Herrn Henning bei Anreise stets eine SPA-Liege auf dem Balkon, weil er das gesunde Klima so gern genießt.

Eine lustige Episode vom „Badelatschendieb“ wusste Frau Neubauer mir noch zu berichten. So war sie einmal gerade dabei, das Zimmer 907 für neu anreisende Gäste zu säubern als plötzlich ein kleiner vierbeiniger Schlingel an ihr vorbei ins Zimmer huschte, sich einen Badelatschen stibitzte und sich blitzschnell wieder davonmachte. Frau Neubauer nahm es gelassen und stellte ein neues Paar Badeslipper für die künftigen Gäste hin.

Natürlich leistet sie eine schwere körperliche Arbeit, doch sie macht sie gern. Hausarbeit ist sie von klein auf an gewöhnt, schließlich war sie die Älteste von 3 Kindern. „Es ist mitunter schon sehr mühsam, all die Tierhaare entfernt zu bekommen, zumal stark auf Qualität und Quantität geachtet werden muss.“ Doch jetzt, da sie einen neuen Staubsauger bekommen hat, geht vieles leichter. Sie freut sich über den Kontakt zu den Gästen, und dass sie nebenbei die Tiere „puscheln“ kann. Bei vielen Vierbeinern kann sie das Zimmer sogar ohne Beisein von „Frauchen und/oder Herrchen“ säubern. Ich glaube, das liegt daran, dass immer noch eine Extraportion Streicheleinheiten drin ist und so ein Leckerli bewirkt ja auch schon einiges…

Wenn es die Witterung zulässt, kommt Frau Neubauer mit dem Rad zur Arbeit, um sich als Ausgleich zum Job entsprechend fit zu halten. Seit einigen Jahren ist sie Mitglied in unserem ARKONA SPA, denn sie ist eine leidenschaftliche Schwimmerin. Außerdem geht Frau Neubauer mit ihrem Mann gern an der frischen Luft spazieren, das beugt Erkältungen vor und hält jung (wie man sieht).

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Frau Neubauer wurde „unsere Mitarbeiterin des Monats August“ und gestern von Frau Becker (Personalleitung) und Herrn Innocenti dazu herzlich beglückwünscht. Ich persönlich freue mich für Frau Neubauer und danke ihr an dieser Stelle für das angenehme Gespräch und den durchaus interessanten Einblick in ihre Arbeit.

Himmel und Erde

10. September 2009 Allgemein, Vom Leben kommentieren?

… ist ein uraltes Mecklenburger Gericht, das schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist. Seinen Namen verdankt es den Hauptbestandteilen, denn mit „Himmel“ sind Äpfel und mit „Erde“ die Kartoffeln gemeint.

Diese nostalgische Gaumenfreude ist mit einigen Abwandlungen auch den Holsteinern, Niedersachsen, Schwaben und Elsässern geläufig und jeder behauptet, dieses Mahl stamme aus seiner Region, was jedoch noch zu beweisen wäre… Die älteste Quelle, die ich hierzu fand, entstammt dem „Norddeutschen Kochbuch für die herrschaftliche sowie feinere, bürgerliche Küche“ aus der Hinstorff’schen Hofbuchhandlung zu Wismar aus dem Jahre 1898.

Quelle: Norddeutsches Kochbuch

Quelle: Norddeutsches Kochbuch

Passend zur derzeitigen Apfelernte möchte ich Ihnen das Rezept, das ich von meiner Mutter (sie wiederum von ihrer usw.) kenne, gern einmal zum Nachkochen verraten:

Toeerst up Platt:  „Himmel un Ierd“ (Appel un Tüften)          
Tüften mit ’n bäten Solt un väl Water upsetten (as Tüftensupp). Wenn se binah gor sünd, denn afschellte, lüttsnäden, suer Appel (Boskoop) togäben (2/3 Tüften – 1/3 Appel) un mit ’n bäten Zucker gorkaaken. Rökerspeck in Schieben snieden, in de Pann utbraden un in de fahrige Supp geiten orrer man ät de Speckschieben dortau.
    

Nun die „Übersetzung“ auf Hochdeutsch: „Himmel und Erde“              Kartoffeln mit etwas Salz und viel Wasser aufsetzen (als Kartoffelsuppe). Wenn diese fast gar sind, dann geschälte, klein geschnittene, saure Äpfel (Boskoop) dazu geben (2/3 Kartoffeln – 1/3 Äpfel) und mit etwas Zucker gar kochen. Räucherspeck in Scheiben schneiden, in der Pfanne ausbraten und in die fertige Suppe gießen oder man isst die Speckscheiben dazu.

Das Gericht ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber zumindest einen Versuch wert. Und da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, lässt sich darüber auch nicht streiten. Wohl bekomms!

Den Golfball ganz fest im Visier…

2. September 2009 Golf & Sport, Vergnügen!, Vom Leben 2 Kommentare

… hatte heute Frau Rosengrün das erste Mal bei ihrem Golfschnupperkurs. Gemeinsam mit Frau Breuer, unserer Golfkoordinatorin, ging es auf den 3 km entfernten Golfplatz – einem maritimen Linkskurs, der inmitten der erholsamen und malerischen Ostseelandschaft gelegen ist. Der Schnupperkurs lädt dazu ein, sich mit Ball, Schläger und Fachvokabular vertraut zu machen.

„Toll! Das war so klasse!“ hörte ich nur als unser Stammgast Frau Rosengrün wieder zurück im Hotel war. Ganz fasziniert von der gepflegten Golfanlage erzählte sie mir ganz aufgeregt von ihren ersten zwei Stunden als Golfer. „Trotz der anfangs ungewohnten Haltung, hatte der Sport eher eine beruhigende Wirkung auf mich und man kann mal so richtig vom Alltag abschalten. Durch die guten Hinweise von Frau Breuer waren sofort erste Erfolge sichtbar und wenn ich im nächsten Jahr wiederkomme, mache ich meine Platzreife! Denn im Golfsport finde ich eine gute Balance zwischen Ehrgeiz und Spaß und das ist mir sehr wichtig“ berichtete sie mir begeistert.

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Spicy Apple – „geschüttelt, nicht gerührt“

1. September 2009 News, Vom Leben 2 Kommentare

Christoph Groß in seinem Element

Christoph Groß in seinem Element

Zugegeben, als ich das erste Mal den Namen unseres „Drinks des Monats September“ hörte, musste ich irgendwie schon an die Winterzeit denken, doch dann wurde ich eines Besseren belehrt…

Unser Barkeeper Christoph Groß erzählte mir, dass dieser Cocktail extra zum Sommerausklang von der Lobby-Bar-Crew neu kreiert wurde.

Zubereitung: Man gibt 6 Eiswürfel,   6 cl Metaxa*****, 2 cl Apfelsirup sowie 0,2 l Apfelsaft in einen Shaker und fügt einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Im Shaker wird alles kräftig durchgeschüttelt.

und fertig ist der Spicy Apple

... fertig ist der "würzige Apfel" im Glas

Die Zutaten werden in einen großen Tumbler (Glas) gegeben, mit 0,1 l Mineralwasser aufgefüllt und einem Trinkhalm versehen. Abschließend verzieren eine Apfelscheibe sowie ein kleiner Obstspieß das Glas.

Diese Mixtur verkörpert den neuen Cuisine-Style in der Barkultur. Der Clou aber ist der Rosmarinzweig,    der dem spritzig-frischen Drink eine besondere Note verleiht.

Probieren Sie diesen köstlichen Gaumenschmeichler selbst einmal, ob nun bei uns oder zu Hause…

Prost!  Cheers!  Salute  &  Santé!

Guten Tag, Good morning, Bonjour, Buongiorno…

31. August 2009 Meer, News, Urlaub, Vom Leben kommentieren?

Kommunikation zwischen Menschen ist schon immer der „Schlüssel zum Lernen“ gewesen. Hier im Hotel Neptun haben wir dieses Glück jeden Tag, so z. B. bei den Unterhaltungen mit unseren Gästen oder Gesprächen mit den Kollegen. Stets hören wir neue, interessante Sachen, lernen verschiedene Dinge und tauschen persönliche Meinungen aus. Dies ist für uns alle die Grundlage zum Aufbau unserer eigenen Lebenserfahrung.

Eines meiner letzten interessanten Gespräche war beispielsweise das mit Kardinal Lehmann. Während seines Urlaubs hier im Hotel konnten wir einige Male unsere Gedanken austauschen. Ich war angenehm überrascht, denn er wollte ausschließlich italienisch mit mir sprechen. „Machen Sie sich keine Sorgen! Ich habe die Möglichkeit, mich mit allen anderen Menschen auf Deutsch zu unterhalten. Nicht einmal der Papst gibt mir die Chance, etwas italienisch mit ihm zu reden, wenn wir uns in Rom begegnen.“ sagte er. Es war beeindruckend, wie welterfahren und dennoch einfach er zur gleichen Zeit ist. Erstaunlich, wie viel er mir mit wenigen Worten gegeben hat und anderen Menschen geben kann.

Kardinal Lehmann mit mir

Kardinal Lehmann mit mir

Ich bin wirklich stolz darauf, dass wir die Gelegenheit hatten, uns persönlich kennen zu lernen und etwas Zeit miteinander zu verbringen. Ein echtes Beispiel aus dem Leben.

Jeden Tag gibt es in unserem Job so viele Möglichkeiten, um neue und interessante Leute zu treffen. Das ist definitiv eins der Dinge, die ich an meinem Beruf liebe. Wer kommt als nächstes?

Auf Augenhöhe mit den Erdmännchen…

28. August 2009 Entdecken, Meer, News, Urlaub, Vom Leben kommentieren?

…begaben sich heute unsere NEPTUN-Kids, im Rostocker Zoo. Bei strahlendem Sonnenschein und gut gelaunten Zoobewohnern tauchten unsere kleinsten Urlauber in die fabelhafte und vielfältige Welt der Tiere ein. Mit leuchtenden Augen begrüßten sie Elefant Sarah, Gepardendame Uzuri, Löwe Cibeji und viele andere tolle Tiere aus den abenteuerlichsten Ecken der Welt. „Wir konnten sehen, wie der Eisbär frisst und wie die Robben nach den Fischen tauchen.“ erzählten mir die kleinen Zoobesucher ganz fasziniert. Im Streichelgehege kamen sie dann dem Lama und den Ziegen ganz nah. Neben den tierischen Attraktionen fanden unsere Entdecker auch noch genügend Zeit, um die tollen Spielgeräte und Spielplätze auszutesten und somit den Zoo mit ihrer persönlichen Auszeichnung „ein Spitzenerlebnis“ zu bewerten.

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