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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
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Abends an der Ostsee

von 20. Oktober 2009 Meer, Vom Leben, Warnemünde kommentieren?

Einen Fuß breit fern vom Wasser
stehen wir hier auf dem Kai.
Und der Wind weht um die Nasen
und wir fühlen uns so frei!
 
Und die milde, sanfte Brise
ist so schwach und doch so frisch!
Als stünden alle schönen Düfte
der Ostsee heut‘ auf dem Tisch.
 
Dieser Hauch ist so betörend.
Er riecht nach Sehnsucht, Liebe, Meer,
nach Fischernetzen und nach Kerzen.
Und nichts was Last war, ist noch schwer…
 
Die Möwen kreisen um die Schiffe
und äugen auf die Lichterketten.
Und zeternd rufen sie einander
als wenn sie was gefunden hätten.
 
Und wir beneiden ihre Flüge.
Wie gerne sähen wir von oben.
Wie wär‘ es wohl auf einer Boje,
wenn ringsherum die Wellen toben?
 
Es naht das Tuckern eines Kutters
und der Fischer winkt von Bord.
Und die See rauscht begeistert.
Man versteht sich – ohne Wort…
 

 

Diese Dichtung stammt von der Rostocker Lyrikerin Kerstin Wesselow und aus ihrem Buch „Poesie maritim“, für das Klaus Wenzel (unser ehemaliger General Manager) einst das Vorwort schrieb. Ich hatte das große Glück, die charmante Dichterin vor kurzem persönlich kennen zu lernen und war sofort begeistert von ihren Versen, in denen man sich meistens sogar wiederfindet. Sie erzählt von der Natur, dem Leben, der Liebe, der Sehnsucht, dem Meer und regt damit zum Träumen, Nachdenken, aber auch zum Entdecken an – so schreibt sich Kerstin Wesselow in die Herzen ihrer Leser…

WarnemA?nde spA�t am Abend

Warnemünde spät am Abend

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