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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
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„…spielen Sie noch oder golfen Sie schon…?“

von 18. Dezember 2009 Allgemein, Golf & Sport 10 Kommentare

Diese Woche erhielten einige KollegInnen und ich die Gelegenheit, die DGV-Platzreife – Spielerlaubnis zum Bespielen von Golfplätzen, auf der Golfanlage in Warnemünde zu erlangen.
Nach einer knappen Woche Golf bin ich zwar noch etwas kaputt, aber von dieser Sportart wirklich begeistert. Deshalb möchte ich heute einige Vorurteile aus dem Weg räumen:

1. „Golf ist doch keine Sportart“
Eine Golf-Runde über 18 Löcher kann laut unserem Pro (Golflehrer) Frädäric zwischen 3 und 5 Stunden dauern. Dabei legt der Spieler eine Wegstrecke von 8 bis 10 Kilometern zurück. Ein durchschnittlicher Spieler benötigt dabei rund 100 Schläge und verbraucht in etwa 1200 Kalorien, so viel wie ein Jogger in 70 bis 80 Minuten. Vor allem die Schulter- und Rumpfmuskulatur ist gefordert. Ich bin 27 Jahre, relativ sportlich und ich hatte einen wahnsinnigen Muskelkater. Außerdem muss man sich extrem auf den Schlag konzentrieren, da schon der kleinste Fehler das Misslingen des Schlages bedeuten kann.

2. „Golf ist langweilig“
Golf ist nicht langweilig, Golf ist kommunikativ. Wer glaubt, er müsse einsam in der Natur herumlaufen, irrt gewaltig. Es ist üblich, mit bis zu vier Spielern einen „Flight“? zu bilden. Und in der Natur lässt es sich ja bekanntlich gut über Gott und die Welt philosophieren. Gute Gespräche gepaart mit sportlichem Ehrgeiz – eine angenehme und zugleich interessante Mischung.

3. „Golf ist was für alte Leute“
Wie bereits gesagt, ich bin 27 und von dem Sport begeistert.

4. „Golf ist zeitintensiv“
Golf kann zeitintensiv sein, muss es aber nicht. Man kann seine Zeit ganz individuell einteilen: Die meisten Plätze bieten die Chance, drei, sechs oder neun Bahnen in ein bis zwei Stunden zu bespielen. Oder man übt auf der Driving-Range ein paar Abschläge, zum Beispiel in der Mittagspause zur Sauerstoff-Aufnahme oder nach dem Feierabend kurz zum Entspannen.

Doch das Schönste am Golf sind die ungeahnten Glücksgefühle, wenn man dieses kleine, fiese Ding namens Ball das erste Mal richtig trifft und dieser dann über hundert Meter geradeaus fliegt…

Hegen Sie auch Vorurteile gegenüber dem Golfsport? Dann probieren Sie es doch selbst einmal aus! Sie werden überrascht sein, wie körperlich anstrengend und mental anspruchsvoll Golf ist.

Meinen KollegInnen und mir gefällt dieser Sport so sehr, dass wir von Ihnen wissen wollen, welche Erfahrungen Sie mit Golf gemacht haben.
Unter allen Kommentaren zu diesem Beitrag verlosen wir am 21.12.2009 zweimal ein Greenfee für „Golf in Warnemünde“, Platzreife vorausgesetzt.
Für alle, die nicht ausgelost werden: Weihnachten steht vor der Tür. Gönnen Sie sich etwas selbst oder verschenken Sie doch einfach einen Platzreifekurs oder ein Greenfee zu Weihnachten. Es macht wirklich Spaß!

selbst Schneetreiben konnte uns nichts anhaben :-)

selbst Schneetreiben konnte uns nichts anhaben :-)

 

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Kommentare

  1. 1
    Vitka

    Hallo Herr Derer, der oben geschriebene Spruch (… spielen Sie noch oder golfen Sie schon…?) geht aber anders!

    Freitag, 18. Dezember 2009

  2. 2
    Mario Derer

    Hallo Vitka ;-)
    Helfen Sie mir.
    Wie geht der Spruch wirklich?
    Liebe Grüße
    Mario

    Samstag, 19. Dezember 2009

  3. 3
    Michael

    Hallo Zusammen,

    ich habe vor ca. anderhalb Jahren einen Golf-Schnupperkurs im Arosa-Resort am Scharmützelsee mitgemacht und war sofort begeistert.
    Dieses Gefühl diesen kleinen Ball mit einem gezielten Schlag weit über hundert Meter zu schlagen oder das Mitfiebern beim Putten ist einfach super.
    Leider bin ich danach aus zeitlichen Gründen (ja ich weiß, ein Vorurteil) nicht mehr dazu gekommen.
    Ich habe mir aber für das neue Jahr vorgenommen (einer meiner vielen Vorsätze) meine Platzreife in Warnemünde abzulegen.

    Grüße aus Warnemünde nach Warnemünde
    Michael

    Freitag, 18. Dezember 2009

  4. 4
    Mario Derer

    Hallo Michael,
    dein Vorsatz fürs nächste Jahr hört sich sehr gut an. Und wenn du ihn umsetzt, wirst du bestimmt mit vielen tollen Stunden dafür belohnt.
    Ich drück dir jedenfalls die Daumen, dass es klappt.
    Gerne kann ich dir auch den Kontakt zur Golfanlage in Warnemünde vermitteln. Gib mir einfach kurz bescheid an m.derer@hotel-neptun.de.
    Vielleicht trifft man sich vorher ja schon mal auf dem Kurzplatz.
    Beste Grüße
    Mario

    Samstag, 19. Dezember 2009

  5. 5
    Mario Derer

    Liebe Vitka, lieber Michael,
    die Würfel sind gefallen.
    Sie haben beide ein Greenfee für Golf in Warnemünde gewonnen.
    Herzlichen Glückwunsch und gutes Spiel!

    Beste Grüße
    Mario D.

    Montag, 21. Dezember 2009

  6. 6

    Schöner Artikel, der die Vorurteile im Golfsport kurz und knackig aufgreift. Das Gewinnspiel ist auch eine tolle Idee. Schade, dass ich es zu spät gesehen habe…

    Frohe Weihnachten!

    Montag, 21. Dezember 2009

  7. 7

    Übrigens ist das echt „Hardcore“ – wenn ich mir das Bild anschaue und mir vorstelle, dass ihr bei dem Wetter Golf gespielt habt.
    Auch wenn ich weiß, dass es eigentlich nicht das falsche Wetter gibt, sondern nur falsche Kleidung – allein schon das Hinsehen friert es mich.. Brrrhhh…

    Montag, 21. Dezember 2009

  8. 8
    Mario Derer

    Hallo Herr Born,
    vielen Dank für die „Blumen“.
    Ein früherer Kommentar hätte auch sehr gute Gewinnchancen mit sich gebracht. Aber die nächste Möglichkeit kommt bestimmt…
    Das Wetter war wirklich ungewöhnlich. Doch wider Erwarten wurde uns dank der vielen Bewegung kaum kalt. Außerdem können wir uns wirklich glücklich schätzen, dass wir den Schnee auf diese Art und Weise ausgiebig genießen durften.

    Ihnen wünschen wir auch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.
    Beste Grüße
    Mario Derer

    Montag, 21. Dezember 2009

  9. 9

    Lieber Herr Derer,
    Sie schreiben wie jemand, der etwas sehr Wichtiges entdeckt hat. Mir ging es vor mehr als 20 Jahren auch so, seitdem habe ich drei Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. In Ihrem derzeitigen Stadium der Virusinfektion wäre mein „Weg der weißen Kugel“ vermutlich passend, weil ich darin versuche, nicht nur all das zu erklären, was man nicht in Golflehrbüchern“ findet, sondern auch auf das Essentielle hinweise, das, was man den „Spirit of Golf“ nennt.
    Der Weg der weißen Kugel ist ein Weg der persönlichen Entwicklung und manchmal wird es sehr schmerzhaft, von dieser Liebe nicht mehr lassen zun können.
    Ich wünsche Ihnen allen alle Gute für Ihren weitern Golfweg.
    Eugen Pletsch
    http://www.golfgaga.de

    Montag, 21. Dezember 2009

  10. 10
    Mario Derer

    Hallo Herr Pletsch,
    die Beschreibung Ihres Buches hört sich sehr gut an und weckt das Interesse nach mehr. Vielleicht wünsche ich es mir sogar noch zu Weihnachten.
    Ihnen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und wenn Sie mal in Warnemünde sind, gucken Sie einfach mal bei uns rein.
    Viele Grüße

    Dienstag, 22. Dezember 2009

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