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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
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Kräuter für die Sinne (3)

von 17. März 2010 Kulinarisches kommentieren?

Wie viele andere Kräuter stammt auch der Salbei ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort wächst er vorrangig an Küstenhängen – nur bei uns gedeiht er auch im Kräutereck des ARKONA SPA.

„Salbei wird in unserer NEPTUN-Küche sehr geschätzt, genutzt werden ausschließlich die jungen und zarten Blätter. Salbei hat einen herben, kampferartigen Geruch und auch Geschmack, der von einer leicht bitteren Note begleitet wird. Wegen seiner starken Würzkraft sollte Salbei jedoch nur sparsam verwendet werden“ rät Eberhard Reich – unser stellvertretender Küchenchef. „Speziell mittwochs, wenn unser mediterranes Abendbüfett vorbereitet wird, harmoniert Salbei gut mit Knoblauch und schwarzem Pfeffer an Fleischgerichten, diversen Fischspezialitäten oder sogar Salaten. Die im Salbei enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauung an, machen aber auch schwer verdauliche Speisen bekömmlicher.“

Andererseits ist Salbei aus der medizinischen Welt als Heilkraut nicht mehr wegzudenken. Bei Husten, Halsschmerzen oder Grippe beispielsweise kann man Salbeiblätter als Tee zum Trinken aufbrühen. Das wirkt entzündungshemmend. Magen- und Darmschmerzen können dadurch ebenfalls gelindert werden. Rein äußerlich kann ein Aufguss aus Salbeiblättern hilfreich angewandt werden bei schlecht heilenden Wunden oder auch Hautunreinheiten. Seine antibakteriellen Substanzen reinigen und desinfizieren nämlich die Haut.

Fazit: Salbei ist ein absolutes Multitalent – probieren Sie es selbst einmal aus!

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