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Kräuter für die Sinne (4)

von 14. April 2010 Kulinarisches, Vom Leben 5 Kommentare

Frühlingszeit ist Kerbel-Erntezeit im Kräutereck unseres ARKONA SPA. Kerbel hat ein sehr feines, therisches Anisaroma. Man sollte Kerbel am besten allein oder mit Pfeffer und Salz verwenden. Er harmoniert auch gut mit anderen zarten Kräutern, wie Estragon oder Petersilie. Stark würzende Kräuter, wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian, sind zu dominant und würden den zarten Kerbelgeschmack unterdrücken. In unserer Küche wird Kerbel vor allem für Suppen, Salate, Saucen und Omeletts gebraucht. Er harmoniert auch gut zu Fisch und Spargel. Um das Aroma zu erhalten, sollte Kerbel jedoch erst kurz vor dem Servieren den Speisen zugegeben und nicht mitgekocht werden“ rät unser Meisterkoch Danny Jäger.

Ich selbst verwende Kerbel auch für Kräuterbutter oder als Beilage zu Tomate und Käse – sobald die Grillsaison wieder startet…

Probieren Sie es aus oder verraten Sie uns doch einmal Ihre Tipps und Erfahrungswerte!

Herzliche Frühlingsgrüße

Ihre Anja Bastigkeit

Frischer Kerbel in unserem Kräutereck

Frischer Kerbel in unserem Kräutereck

 

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Kommentare

  1. 1

    Kerbel ist ein sehr feines Kraut, dass leider oft keine Beachtung findet.
    Ich finde Kerbel passt auch wunderbar zu Früchten, wie z.B. Orangen, die um diese Jahreszeit ja immer noch in den Geschäften erhältlich sind.

    Mittwoch, 14. April 2010

  2. 2

    Liebe Birgit,

    vielen Dank für Ihren tollen Tipp. Es ist doch prima, wenn man Erfahrungen teilen, austauschen und auch einmal Neues ausprobieren kann. Beim Kochen sind einem da ja kaum Grenzen gesetzt… Die Komposition von Kerbel und Orangen kann ich mir geschmacklich sehr gut vorstellen. Das klingt sehr interessant und Sie haben mich neugierig gemacht. Wären Sie vielleicht so freundlich und würden uns Näheres dazu verraten?

    Mit genussvollen Grüßen

    Ihre Anja Bastigkeit

    Donnerstag, 15. April 2010

  3. 3

    Liebe Anja,

    Ja, gerne. Letzthin habe ich ein Rezept gesehen, wo frischer Kerbel mit Orangenfilets und gestiftelten Karotten und eben Kerbel verwendet wurden. Winter-Wurzel-Gemüse und Frucht trifft Frühling sozusagen. Für das Dressing passt dann gut eine simple Vinaigrette mit Zitronensaft, Öl, Sz. und Pf.
    Vor ein paar Tagen habe ich ein bisschen experimentiert: Frühlingsalate (frischer, zarter Kopfsalat, Portulak, Brunnenkresse) mit einem Orangen-Kresse-Dressing. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Kresse auch durch Kerbel ersetzt werden könnte. Ist dann halt nicht so würzig. Geschmeckt hat es jedenfalls nach Frühling – sehr gut! Bei beiden Varianten machen sich sicher auch noch ein paar geröstete Kerne (Sonnenblumen, Kürbiskerne…) gut. Nach diesem langen Winter ist das ein einfacher aber umso schönerer Genuss. Viele Grüsse aus der Schweiz, Birgit Rauch

    Mittwoch, 21. April 2010

  4. 4

    Grüezi Birigt,

    es freut mich sehr, auch Länder übergreifend Erfahrungen austauschen zu können. Vielen Dank für das interessante Rezept mit den tollen Tipps. Bereits beim Lesen lief mir schon sprichwörtlich „das Wasser im Munde zusammen“. Selbst die Formulierung „Winter-Wurzel-Gemüse und Frucht trifft Frühling“ klingt verlockend und macht neugierig auf mehr… Jetzt weiß ich, welche Zutaten auf meiner Wochenend-Einkaufsliste nicht fehlen dürfen. In Kürze werde ich darüber berichten.

    Bis dahin sende ich herzliche Frühlingsgrüße aus dem hohen Norden Deutschlands in die schöne Schweiz.

    Ihre Anja Bastigkeit

    Mittwoch, 21. April 2010

  5. 5

    Grüezi Birigt,

    hier kommt – wie versprochen – mein Erfahrungsbericht zu Ihrem Rezept, für das ich mich nochmals herzlich bedanken möchte. Vergangenes Wochenende verwöhnte uns die Sonne dermaßen, dass ich gemeinsam mit Freunden kurzerhand die Grillsaison einläuten konnte. Natürlich durfte Ihr Salat dabei nicht fehlen. Glücklicherweise haben Sie schon zur Wochenmitte die Zutaten dafür verraten. Das war perfektes Timing…

    Der Salat war wirklich lecker. Ich habe ebenfalls etwas experimentiert, so z. B. der Vinaigrette noch ein wenig Orangensaft zugefügt und die Brunnenkresse mit etwas Kerbel gemischt. Hmmm, einfach köstlich. In diesem Jahr ist das „mein“ Frühlings- und Sommersalat.

    Damit auch unsere Leser und ggf. Gäste von unserem Wissen profitieren, habe ich Ihr Rezept mit den KollegInnen unserer Küche besprochen. Das ergab eine rege Diskussion mit unzähligen Ergänzungen. Dazu folgt in Kürze ein weiterer Artikel. Seien Sie gespannt!

    Genussvolle Frühlingsgrüße in die Schweiz

    Ihre Anja Bastigkeit

    Donnerstag, 29. April 2010

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