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Kräuter fär die Sinne (6)

von 21. Juni 2010 Kulinarisches, Vom Leben kommentieren?

Liebe(r) Leser(in),

bei allem WM-Fieber, das uns derzeit packt, sollte man doch die gesunde Küche nicht außer Acht lassen…

Ein Blick in unser Kräutereck verriet, dass derzeit die Zitronenmelisse, die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet ist, sich erntefähig in der Sonne wiegt. Bei richtiger Pflege und entsprechendem Winterschutz können die gezackten Blätter eigentlich das ganze Jahr über geerntet werden. Dazu muss die Zitronenmelisse lediglich nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um neue Blätter zu bilden. Der zitronenartige Duft macht dieses Kraut idealerweise vielseitig verwendbar. Ich selbst nutze daheim – passend zur jetzigen Jahreszeit – die frischen, leicht würzigen Zitronenmelissenblätter zu knackigen Salaten und frisch-fruchtigen Erdbeeren, aber auch für Fischsuppen und selbstgemachte Kräuterbutter. Hmm, was für eine Kombination – sowohl für das Auge als auch den Gaumen. Einfach köstlich.

Unsere Patissiers freuen sich ebenfalls über die frische Zitronenmelisse. Meistens werden herrlich-leckere Sommerdesserts und Quarkspeisen damit kreiert oder es kommt einfach ein Blättchen als Dessert-Tüpfelchen on top. Das ist naturbelassen und zudem bleibt das Aroma erhalten.

Gerade wollte ich unser duftendes Kräutereck schon verlassen als sich unsere Barmaid Carola Zeidler zu mir gesellte. Als ich sah, dass auch sie beherzt zur Zitronenmelisse griff, wurde ich neugierig. Auf meine Nachfrage, wozu sie die Blätter an der Lobby-Bar eigentlich verwendet, meinte sie: „Zitronenmelisse ist so vielfältig einsetzbar, wir nehmen die Blätter meistens zu Dekorationszwecken für Limonaden, Cocktails und Longdrinks. Statt einer Zitronen- oder Limettenscheibe kann man auch einfaches Mineralwasser damit aufpeppen.“ Tja, man lernt nie aus, weiß immer mehr…

So, nun können wir uns wieder dem Fußball widmen . Olé, olé, olé, olé…

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