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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Wie die Zeiten sich ändern…..

von 28. September 2010 Allgemein, Meer, Urlaub, Vom Leben, Warnemünde 4 Kommentare

Am 18.08.1932 wurde vom preußischen Innenministerium eine Kleiderordnung für den Strand von Warnemünde in Kraft gesetzt. Sie regelte streng, was Frauen und Männer am Strand und im Wasser anzuziehen haben.

Frauen: Der Badeanzug muss Brust und Leib an der Vorderseite vollständig bedecken. Unter den Armen sollte er fest anliegen. Der Rückenausschnitt des Badeanzuges durfte nicht über das untere Ende der Schulterblätter hinausgehen. Die Beine müssen bis unter das Knie mit einem Zwickel bedeckt sein. Männer: Die Badehose muss mit angeschnittenen Beinen und ebenfalls einem Zwickel versehen sein.

Die strengen Bekleidungsvorschriften gelten nicht, wo Männer und Frauen getrennt baden. Dienstboten dürfen nur in der Vor- und Nachsaison von 8 – 9 Uhr vormittags, in der Hauptsaison von 14 – 16 nachmittags baden.

78 Jahre später: Der Strand ist eingeteilt in Textilbereiche, FKK-Bereiche und Hundestrand. Man hat heutzutage oft sehr wenig an. Die Frauen oft weniger Textil als die Männer. Im FKK-Bereich sollte man sich nicht mit Badeanzug o.A. hinlegen. Hier herrscht die freie Körperkultur – alle sind nackig. Am Textilstrand muss man machmal 2x hinschauen, ob nun da wirklich noch ein Stück Badetextil am Körper verweilt. Am Hundestrand können die Hunde ihr Fell am Körper behalten.

In der Saison ist vor dem Hotel NEPTUN jeden Tag Modenschau. Ich finde es prima. Jeder ist sein eigener Badeanzug- und Hosen Designer. Liebe Leser – es ist hochinteressant!

WarnemA?nder Strand

Warnemünder Strand

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Kommentare

  1. 1
    Tom Starke

    Hallo Herr Sörgel,
    sie mußten für die Recherche zu diesem interessanten Artikel sicher sehr viel Arbeitszeit opfern. Auch wenn es eine gewisse Überwindung kostet, den ganzen Tag am Strand bei sengender Hitze zu verbringen taten sie es dennoch für Ihre treuen Leser.
    Ich persönlich mag es ja lieber ein wenig verhüllt, das beflügelt die Phantasie
    und verschont einen vor Dingen die man lieber nicht sehen möchte.
    Vielen Dank für diese geschichtliche Reise in die Vergangenheit der Badekultur
    und die detaillierten Beschreibungen des heutigen Strandlebens.
    Ihr treuer Leser
    Tom.

    Mittwoch, 29. September 2010

  2. 2
    Sven Sörgel

    Hallo Herr Starke,

    naja, den ganzen Tag war ich nicht am Strand, aber es wurden schon verschiedene optische Gegebenheiten wahrgenommen.
    Ich finde auch, ab und zu mal einen Blick in die Vergangenheit zu unseren Vorfahren zu werfen, kann nicht schaden.

    Ihr treuer NEPTUN-Reporter Sven Sörgel

    Freitag, 1. Oktober 2010

  3. 3
    Bruno Mueller

    Ich als eingefleischter Rostocker der quasi an (in) der Ostsee viel Ziet verbracht hat kann nur bekräftigen wie schön es hier ist.
    Es hat sich viel in den letzten 30 Jahren verändert.
    Auch wenn ich heute in Berlin wohne bin ich doch immer wieder gern in meiner Heimat, das letzte mal zur Hansesail. Einfach geil !!!

    Samstag, 2. Oktober 2010

  4. 4
    Sven Sörgel

    Hallo Herr Mueller,

    es ist Ihnen sicher nicht leicht gefallen, aus Rostock/Warnemünde wegzuziehen.
    Berlin ist natürlich auch eine wunderbare City – natürlich ganz anders gelagert als der Norden. Immer, wenn es Ihnnen zu hektisch wird in der Hauptstadt, dann kommen Sie nach Warnemünde. Strandspaziergänge, Sturm, Wellen, Sand, Sonne, Möwen, Hunger, Hotel NEPTUN – wir sind für Sie immer da.
    Heute war das schönste Strandwetter – 20 Grad und blauer Himmel, Windstärke 3, Segler, Surfer uvm. Sie können es auf unseren Webcams (Ost und West) 24 h live verfolgen.
    Ihnen noch einen schönen Abend – Ihr Sven Sörgel

    Montag, 4. Oktober 2010

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