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Kräuter für die Sinne (10)

von 25. Oktober 2010 Kulinarisches, Vom Leben kommentieren?

Auf meinem Weg zur Arbeit, der mich durch den derzeit herbstlichen Warnemünder Park fährt, spielte der Wind vergnügt mit dem farbenfrohen Laub. Er zauste kräftig an den Blättern der Bäume und zu meinen Füßen raschelte es leise. Ein wahrhaft goldener Herbsttag dachte ich und bei diesem Anblick kam mir unser Kräutereck wieder in den Sinn…

Auch hier hat der Herbst bereits fröhlich Einzug gehalten. An meiner Seite hatte ich einen unserer Jungköche, den ich zu dem Currykraut befragen konnte. Das ganze Sommerhalbjahr haben wir Currykraut ernten können. Verwendet wurden dabei die frisch abgezupften Blätter und Triebspitzen. Gerade Suppen und Saucen gibt es eine feine appetitliche Currynote. Es passt gut zu allen Hähnchen-, Fisch- und Currygerichten. Außerdem ist Currykraut milder als das ursprünglich bekannte Curry aus Indien oder Asien. Es färbt zudem die Speisen nicht gelb. Bei uns in der Küche wird das Currykraut erst kurz vor Ende der Garzeit dem Essen beigemischt. Allerdings darf es nicht zu lange mitgekocht werden, da es durch das Kochen schnell sein Aroma verliert.“ Sehen Sie, so schnell lässt sich also von der Jugend lernen!

Genussvolle Grüße

Ihre Anja Bastigkeit

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