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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Schlafende Schiffe auf dem Meeresboden der Ostsee

von 31. Januar 2011 Allgemein, Entdecken, Meer, News 6 Kommentare

Seit wir die Meere befahren, sind Schiffe gesunken, zerschellt, spurlos verschwunden und im Sturm gekentert. Die Schiffe auf dem Meeresboden haben sich zum größten Teil selbst zerlegt. Aber es gibt noch spannende Reste in den Tiefen der Ostsee zu finden. In den Ozeanen sind diese für uns Menschen oft unerreichbar – anders als in der flachen Ostsee. Hier warten die Seelen der Schiffe nur ein paar Meter unter der Meeresoberfläche, um entdeckt zu werden. Mancherorts liegen die Wracks wie auf einem Parkplatz nebeneinander- vor allem an der Darßer Schwelle und vor Hiddensee. Die Ostsee ist einer der größten Schiffsfriedhöfe der Welt. Mehr als 1000 Wracks sind gefunden worden. Man geht von 6000 weiteren Wracks aus, die entdeckt werden wollen.

In den urigen Warnemündern Fischerkneipen wird erzählt, dass Neptun oft Pause bei den Wracks vor Warnemünde macht -in den Vollmondnächten. Er lauscht dann den Gesängen der Nixen und schaut sicherlich auch sein zweites Zuhause an – das Hotel NEPTUN.

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Kommentare

  1. 1
    Rudolf Gebert

    Hallo Herr Sörgel,
    wieder einmal eine spannende Geschichte von Ihnen. Die Ostsee ist ein sogenanntes Schelfmeer, also streng genommen handelt es sich nur um überschwemmtes Festland. Außerdem ist sie noch sehr jung, erst vor rund 10000 Jahren entstand sie in ihrer heutigen Form durch Gletscheraktivitäten. Die Ostsee ist im Schnitt nur etwa 50 Meter tief, die tiefste Stelle findet sich im Landsort-Tief vor der schwedischen Ostküste und misst 491 Meter. Auch ich habe schon hier tauchen dürfen, war ein tolles Erlebnis. Wir waren damals an verschiedenen Wracks. Das interessanteste Objekt war die „MS Transport“. Das Wrack der „MS Transport“ sank am 9. April 1958 auf der Reise von Flensburg nach Kerteminde. Die Wassersäule über dem Wrack beträgt knapp 35 m. In einem Tauchgang kann man das gesamte Wrack umrunden, aber aufgrund der rel. kurzen Grundzeit mit normaler Druckluft, infolge der doch recht großen Tiefe bleibt nur wenig Zeit sich mit den Details des Wracks zu beschäftigen. Manchmal, wenn man in der Stille der Ostsee taucht hat man das Gefühl, man ist nicht allein da unten. Sicher macht Neptun dann in den alten Kajüten der Wracks ein Nickerchen. Sollte ich Ihn mal sehen, sende ich Ihnen ein Unterwasserfoto für Ihr Hotel-Foyer.
    Viele Grüße
    Ihr
    Rudolf Gebert

    Samstag, 5. Februar 2011

  2. 2
    Sven Sörgel

    Hallo Herr Gebert,

    Ich verspreche Ihnen, wenn Sie den „echten“ Neptun ablichten ein Denkmal in unserer Hotelhalle.Es ist leider bis jetzt noch keinem gelungen…..wer weiß-vielleicht Sie.
    Aus ihren Zeilen kann ich lesen, dass Sie ein begeisteter und erfahrender Taucher sind.Ich selber tauche auch manchmal im Urlaub.Es macht mir sehr viel Spaß und mir persöhnlich gefällt dort unten die Ruhe sehr .
    Ich wünsche Ihnen noch viele spannende Tauchgänge und immer ein Auge offen halten für den „echten“ Neptun.

    ein schönes Wochenende wünscht Ihr Sven Sörgel

    Sonntag, 6. Februar 2011

  3. 3
    Peter Meinzel

    Hallo Herr Sörgel,

    sehr schön erzählt. Sie haben die Ostsee mit Geschichten gefüllt, so wie Neptun mit Wracks.

    Toll!

    Herzlichst aus Sachsen

    Peter Meinzel

    Sonntag, 6. Februar 2011

  4. 4
    Sven Sörgel

    Hallo Herr Meinzel,

    Ich freue mich, dass meine Blogzeilen auch im wunderschönem Sachsen gelesen werden.

    Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche-Ihr Sven Sörgel.

    Montag, 7. Februar 2011

  5. 5
    Guido Wothe

    Also, ich habe Neptun schon gesehen. Es muß im Sommer 1981 gewesen sein, als der Herrscher mit seinem Gefolge am Ostseestrand der Insel Rügen viele kleine Badegäste und Schwimmer eines Ferienlagers taufte. Ich weiß nur noch, daß ich schon damals sehr beeindruckt war, und vielleicht ist genau Das sein Geheimnis. Bei allen Aufenthalten im und am Meer ahnt man irgendwie seine Gegenwart, vielleicht begegnet man ihm auch, aber erinnern wird man nur beeindruckende Momente, der großen See wegen. Sie ist das Verbindungselement, das Medium.
    Ich wünsche viele spannende, filmreife Erlebnisse am Ostseestrand..

    wunderbare Grüße aus Rostock

    Guido

    Samstag, 12. Februar 2011

  6. 6
    Sven Sörgel

    Hallo Herr Wothe,

    Auch ich bin mit Ferienlagern groß geworden und durfte Neptun öfters persöhnlich kennenlernen.Was ich ihm übel genohmen habe, ist das er mir immer sehr komische Taufnahmen verpasst hat.
    Wir Mitarbeiter vom Hotel Neptun haben immer ein waches Auge aufs Meer bzw unsere Webcam schläft nie.Also wenn er kommt der Gott des Meeres-wir sehen ihn……..

    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende-Ihr Sven Sörgel

    Samstag, 26. Februar 2011

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