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Nausea in der Seefahrt

von 20. Juni 2012 Allgemein, Entdecken, Hotel NEPTUN, News, Warnemünde 6 Kommentare

Heute geht es in unserem Wissenforum um die Seekrankheit bzw. Nausea (Übelkeit). Die Seemänner/frauen unter Ihnen sagen zur Seekrankheit auch gerne einmal das Wort Brechreiz. Die Seekrankheit wird ausgelöst, wenn sich das Gleichgewichtsorgan des Innenrohrs nicht den schaukelnden Bewegungen des Schiffes anpassen kann. Es kommt zu Schweißausbrüchen, Schwindel und Erbrechen. Am häufigsten ist der Bewegungsschwindel zwischem dem 2 und 14 Lebensjahr. Frauen sind anfälliger als Männer. Ärzte nehmen an, dass die Erwartungshaltung ganz wichtig ist. So gibt es Menschen, die sind schon seekrank wenn sie ein Schiff anschauen. Verschiedene Reize werden an die Sinnesorgane gemeldet die nicht üereinstimmen. So bewegt sich ein Schiff und der Mensch selber steht ruhig auf beiden Beinen. Die Landschaft schaukelt ebenfalls.

Santa Maria

Tipps zur Vorbeugung: Man sucht sich ein Schiff aus mit neuartigen Schiffsrümpfen, die die Stampfbewegungen verringern. Man sucht sich große Schiffe aus-je größer um so besser. Immer den Horizont absuchen nach einem unbeweglichen Stück Land. Hinlegen und Augen schliessen kann helfen. Man sollte das Steuer des Schiffes übernehmen (Kapitän voher fragen ob das in Ordnung wäre). Professionelle Pilotenausbildung kann hilfreich sein.

Ich selber suche mir immer die Mitte des Schiffes und dann soweit wie möglich in die Tiefe des Schiffes klettern. Klappt gut….und den Kopf auf den Boden legen nicht vergessen.

So liebe Blogleser, ich denke das damit die Nausea in der Seefahrt für Sie nicht mehr relevant ist.

Viele Grüße Ihr Seebär Sven Sörgel

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Kommentare

  1. 1
    Ina

    Wir denken die Neigung zur Seekrankheit ist angebohren.

    Viele Grüße Zierfischverein Neubukow

    Donnerstag, 21. Juni 2012

  2. 2
    Sven Sörgel

    Hallo zum Zierfischverein nach Neubukow,

    Ich könnte es mir auch vorstellen, dass einige Menschen eher dazu neigen Seekrank zu werden. So richtig bis zum Ende, ist dieses Thema noch nicht medizinisch ergründet. Wir werden es weiter verfolgen.

    Grüße Ihr Sven Sörgel

    Donnerstag, 21. Juni 2012

  3. 3
    Guido

    Also, ich habe gehört, daß man mal Seekrank werden kann und mal nicht. Es
    kommt, wie im wahren Leben, auf die aktuelle Konstitution an.

    Oder ist die Ansicht etwa eine Mischung aus Seemannsgarn und Anglerlatein? ;-)

    Schöne Sommergrüße

    Guido

    Dienstag, 26. Juni 2012

  4. 4
    s.soergel

    Hallo Herr Guido….,

    Mir persöhnlich geht es mal besser und mal habe ich Nausea. Das hängt bei mir nicht unbedingt mit der Höhe der Wellen zusammen. Die Tagesform entscheidet, ob Neptun seinen Wegezoll bekommt oder nicht.

    schöne Sommergrüße zurück
    Ihr Sven Sörgel

    Mittwoch, 27. Juni 2012

  5. 5
    Till Grohmann

    Hallo Herr Sörgel,
    die Größe des Schiffes ist schon entscheidend. Eine Betriebsfeier der MS „Arkona“ fand einmal auf einem der Ausflugsdampfer vom „Alten Strom“ statt. Einige der langjährigen Fahresleute konnten die Rollbewegungen nach dem verlassen des Hafenbeckens in Warnemünde gar nicht ab und mussten sich
    auf dem offenen Wasser übergeben. Sie waren Ihren großen „Pott“ mit seinen Stabilisatoren gewohnt. Naja, haben die endlich mal die „echte Seefahrt“ erlebt.
    Schiff Ahoi,
    Viele Grüße aus Graal Müritz,
    Ihr Till Grohmann

    Freitag, 29. Juni 2012

  6. 6
    Sven Sörgel

    Hallo Herr Grohmann,

    Mein Vater war früher Kapitän auf großer Fahrt und ist auf den großen Meeren gefahren. Danach war er Lotse auf den kleinen Meeren. Als Lotse musste eröfters 1x mehr schlucken bei starken Wellengang. Dies hängt neben der größe der Schiffe, auch mit den kleinen kurzen Wellen in der Ostsee zusammen.

    Ihnen eine ruhrige See zum Abend Ihr Seebär Sven Sörgel

    Freitag, 29. Juni 2012

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