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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Praktikum im Hotel NEPTUN – Mein Erfahrungsbericht

von 23. Oktober 2020 News kommentieren?

-Ein Artikel von unserer Schülerpraktikantin Greta-

Mein Name ist Greta und ich absolviere ein zweiwöchiges Schülerpraktikum im Hotel NEPTUN in Warnemünde. Ich gehe in die neunte Klasse und bin 14 Jahre alt.

Ich durfte das von der Schule vorgeschriebene Betriebspraktikum in einem Unternehmen meiner Wahl durchführen und da mir das Arbeiten mit anderen Menschen sehr zusagt, entschied ich mich für das NEPTUN.

Als ich am letzten Montagmorgen, um Viertel nach sieben, nach Warnemünde fuhr, war ich ziemlich aufgeregt. Im Hotel angekommen jedoch, stellten sich all meine Sorgen als völlig überflüssig heraus. Gemeinsam mit den anderen Praktikanten erhielt ich eine freundliche Einführung und wurde gründlich über die Corona-Regeln, die im Hause gelten, belehrt. Glücklicherweise freundete ich mich schnell mit einer weiteren Einsteigerin an und fühlte mich gleich nicht mehr so allein. Wir bekamen Arbeitskleidung und wurden anschließend in die jeweiligen Bereiche gebracht.

Ich landete im Service und wurde sofort von einer netten Mitarbeiterin an die Hand genommen. Sie erzählte, dass auch sie ihren ersten Tag in der Gastronomie verbringen würde und – genau wie ich – überhaupt keine Erfahrungen im Kellnern hätte, da sie eigentlich in einem anderen Bereich tätig ist. Schritt für Schritt lernte ich die Grundlagen und merkte schnell, wie anstrengend der Job als Servicekraft in einem Fünfsternehotel ist. Trotzdem machten mir vor allem der Kontakt und Austausch mit den Gästen unglaublich viel Spaß.

Vor allem eine Unterhaltung mit einer älteren Dame ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Ich hatte gefragt, ob ich ihr noch etwas bringen könnte. Nach kurzem Überlegen hatte sie verneint und sich bedankt. Ich hatte mich schon abgewendet, als sie plötzlich rief: „Doch, gutes Wetter!“ Wir lachten und führten ein sehr herzliches kleines Gespräch. Eine andere Frau war in Tränen ausgebrochen, weil sie so überwältigt vom Hotel NEPTUN war und mit mehreren Gästen unterhielt ich mich total nett über mein Praktikum.

Auch die nächsten zwei Tage arbeitete ich im Service und bekam täglich einen neuen Ansprechpartner zugeteilt, den ich in seinem Arbeitsalltag begleiten durfte. Die Mitarbeiter gingen total freundlich mit mir um und waren immer bereit, mir Fragen zu beantworten. Viele behandelten mich wie eine Kollegin, und ich hatte das Gefühl, etwas Verantwortung zu tragen.

Jeden Tag ging ich mit den anderen Praktikanten zum Mittagessen in das Restaurant GENUSSHAFEN. Dort wird aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen jeden Mittag ein Buffet für die Mitarbeiter der mittleren Etage vorbereitet.

Am Donnerstag wechselte ich in das Bankett und bekam glücklicherweise die nette Frau, die ich schon von meinem ersten Tag im Service kannte, als Ansprechpartnerin zugeteilt. Ihr kleines gemütliches Büro, das sie mit einem Kollegen teilt, fand ich toll. Im Gegensatz zur Gastronomie, in der man sich sehr an die Schnelligkeit und Professionalität der Mitarbeiter anpassen muss, immer unterwegs ist und ständigen Kontakt zu den Gästen hat, geht es im Veranstaltungsservice eher darum, zu verstehen, was hinter den Kulissen passiert. Obwohl mir ein Computer zur Verfügung gestellt wurde, saß ich meistens zusammen mit dem jeweiligen Mitarbeiter an seinem Rechner, wobei ich die Tastatur und Maus bedienen und seinen Anweisungen folgen durfte. In den nächsten vier Tagen lernte ich hauptsächlich, wie man Angebote für geplante Hochzeiten, Geburtstags- oder Trauerfeiern schreibt oder Tagungen organisiert. Ich merkte, wie viel Verantwortung die Mitarbeiter dieses Bereiches tragen, da die Gäste bei jeder Veranstaltung, die sie im Neptun feiern wollen, in das Bankettbüro weitergeleitet werden.

Nach vier interessanten Tagen im Veranstaltungsservice kam ich am Mittwoch in das Marketing. Dort zeigte mir eine sehr freundliche Mitarbeiterin noch einmal das gesamte Haus, und es beeindruckte mich total zu sehen, wie alles miteinander zusammenhängt. Bei der kleinen Führung erklärte sie mir, wie und wo es wichtig ist, für sich zu werben. Ob Arbeitskleidung der Kollegen oder Eingangstüren des Hotels, das dreizackige NEPTUN-Logo muss darauf zu sehen sein. Ich erfuhr, wie man mit den Social Media-Seiten und der Homepage des NEPTUN-Hotels umgehen muss, um das Unternehmen vielversprechend und attraktiv zu präsentieren.

Wenn ich nicht wusste, in welchen Bereich ich musste oder meine Essensmarken aufgebraucht waren, ging ich in das Personalbüro. Dort bekommt man immer eine Auskunft und alle Fragen werden hilfsbereit beantwortet.

Den folgenden Tag durfte ich in der Gästebetreuung verbringen. Meine Ansprechpartnerin war eine sehr kompetente Studentin, die seit drei Jahren ihr Duales Studium im Hotel absolviert. Gemeinsam schrieben wir den Daily, den die Mitarbeiter täglich erhalten und die Gästepost für den nächsten Tag. Ich lernte, auch mal mit Gästen zu sprechen, die eine andere Vorstellung von ihrem Aufenthalt hatten und mich mit ihren Problemen auseinander zu setzen.

Ich finde es toll, dass mir das Hotel NEPTUN die Möglichkeit gegeben hat, in so viele unterschiedliche Bereiche reinzuschnuppern und einen so umfangreichen Einblick in verschiedene Berufe zu erhalten. Das Betriebspraktikum hier hat mir total viel Spaß gemacht und ich habe unglaublich viel gelernt. Ich habe gemerkt, wie wichtig Teamfähigkeit und ein offenes und freundliches Miteinander am Arbeitsplatz sind und habe nun einen klareren Blick darauf, was ich später einmal machen möchte.

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