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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Autorenarchiv von Sven Sörgel

Meeresleuchten vor der Haustür

10. Januar 2011 Allgemein, Entdecken, Meer, Vergnügen! 5 Kommentare

Es kommt zwar nur selten in der Ostsee vor, aber so etwas gibt es. Sind Sie schon einmal abends baden gegangen und haben in einer Tiefe von ca. 50 cm ein helles Leuchten in Verbindung mit Lichtblitzen gesehen? Und nicht nur das ist beeindruckend, denn alles was sich im Wasser bewegt, wird sehr klar dargestellt. Doch, woher kommen diese Lichtblitze? Die Wissenschafter wissen darauf natürlich die Antwort – Es ist die Erscheinung der Biolumineszens-Emission von Licht durch Organismen, aufgrund einer biochemischen Reaktion. Interessant ist, dass diese Energie zu 100 % umgewandelt wird in Licht. Wenn wir Menschen Licht erzeugen, ist dies immer mit einem Wärmeverlust verbunden. Hier können wir von der Natur auch 2011 noch viel lernen.

Als es vor vielen 100 Jahren auch schon vor der Haustür geleuchtet hat, waren die Germanen auch sehr erstaunt. Der Riese Ägir hatten unten auf dem Meeresboden seinen prunktvoll geschmückten Palast. Die Säulen, Wände und das Deckengewölbe waren mit Gold reichlich verziert. Dieser Glanz schimmerte aus der Tiefe hervor, bis an die Oberfläche der Ostsee. So dachten die alten Germanen…

Woher kommt der Adventskalender?

21. Dezember 2010 Allgemein, Entdecken, News, Vom Leben 2 Kommentare

Eigentlich liebe Leser, wollte ich etwas über die zukünftige Wassertemperatur im Sommer in der Ostsee schreiben. Da aber Weihnachten zur Zeit ein doch etwas aktuelleres Thema ist, stellte ich Ihnen und mir die oben genannte interessante Frage.

Doch, welche Bedeutung und welchen Ursprung hat er?
Der Adventskalender ist eine Zählhilfe bis der Weihnachtsmann kommt. Sein Ursprung liegt im 19. Jahrhundert. Hier wurden 24 Bilder bzw. Kreidestriche an die Wand gemalt und täglich wurde einer weggewischt. Der erste gedruckte Adventskalender stammt aus München von Gerhard Lang ca. 1904. Ich hätte es gerne gesehen das ein Verleger aus Warnemünde der erste gewesen wäre. Trotz Nachfrage im Warnemünder Museum – den ersten gab es in München. Was natürlich auch toll ist. Herr Lang entwarf einen Bogen mit 24 Bildern. Diese mussten ausgeschnitten werden und dann auf einen anderen Bogen geklebt werden. Der heutige Adventskalender stammt von einem Pfarrer, der die Idee von Lang abwandelte unter hinter 24 Türchen biblische Geschichten versteckte. Seit den 50er Jahren gibt es ihn mit Schokolade.

Ich selber hab eine alte Schiefertafel, die bei mir im Flur hängt. Jeden Tag wird hier mit Kreide und nassen Schwamm die aktuelle Zahl vermerkt die noch verbleibt bis der rote alte liebevolle Mann kommt.

Interessantes zu Weihnachten

13. Dezember 2010 News 4 Kommentare

Ab jetzt gerechnet noch 1036800 Sekunden bis mich der Weihnachtsmann hoffentlich besucht.
Diesmal stehen die Cahncen sehr gut für mich :-)

Liebe Blogleser, damit Sie bei der Verwandschaft wieder mit neuem Wissen unterm Tannenbaum glänzen können – hier einiges Interessantes zu Weihnachten:

Den höchsten Weihnachtsbaum der Welt gibt es diesmal in der brasilianischen Metropole Rio de Janerio mit einer Höhe von 85 m. Er schwimmt sogar vor der Küste.
Im Hotel NEPTUN sind die Weihnachtsbäume zwischen 80 cm und 6 m groß.

Der älteste geschmückte Weihnachtsbaum der Welt steht in Riga. Vor 500 Jahren wurde in der Altstadt zum ersten mal eine Tanne aufgebaut und geschmückt. Im Hotel NEPTUN sind unsere Weihnachtsbäume zwischen 1 und 12 Jahre alt. Also noch frisch und knackig wie sich das für einen Baum aus Mecklenburg Vorpommern gehört.

Und damit alle von Ihnen auch wirklich tolle Geschenke bekommen, sollten Sie den folgenden Weihnachtsspruch auswendig dem Weihnachtsmann aufsagen können.

Wihnachtsmann kieck mi an
lütten deern bin ick man
viel to seggen hev ik nich
wihnachtsmann vergeht mi nich…..

Frohe Weihnachten.
Ihr Sven Sörgel

Seehunde vor Warnemünde

17. November 2010 Allgemein, Entdecken, Meer, News, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde 4 Kommentare

5 Grad sind am Meer, es weht ein leichter Wind und uns umgibt ein zarter Nebelschleier. Vereinzelt sind Urlauber und Einheimische zu sehen, die den leeren Strand genießen. Im Sommer ist es bekanntlich anders – da dann jeder m² Sandfläche zählt… Plötzlich kommt es zu einer Veränderung dieser entspannten Situation. Es tauchen Menschen aus dem Nebel auf, die in Richtung Wasser marschieren. Sie scheinen lustiger Dinge und nähern sich weiter der frischen Ostsee (ca. 8 Grad Celsius). Es sind ungefähr 20 Menschen, von ganz jung bis ins reife Alter. Dann geschieht das, was nicht zu erahnen war – sie machen sich nackig (manche ganz, andere teilweise). Jetzt ist der Moment gekommen, in dem alle ins Wasser laufen, springen und hüpfen. Es dauert nur ein paar Minuten. Danach laufen sie kurz den Strand entlang und nochmal hinein in die kalte Ostsee. Schnell sind die Menschen wieder im Nebel verschwunden. Zurück bleiben belustigte, erstaunte und auch bewundernde Blicke. Und dann höre ich es von einer kleinen Warnemünder Dirn (Mädchen): „Dat warn de Seehunde un de kümmen immer een Mol de Woch an dissn Strand.“

Für viele Gäste des Hotel NEPTUN ist der Samstag ein fester Termin, um diesen tollen Rostockern Seehunden im Winter beim Baden zuzusehen – in wetterfester Polarkleidung versteht sich.

Wie viel Wasser ist eigentlich im Meer?

2. November 2010 Allgemein, Meer, News 5 Kommentare

Eine Milliarde dreihundertsiebzig Millionen dreihundertdreiundzwanzigtausend Kubikkilometer. Diese „Pfütze“ Salzwasser ist in den Weltmeeren gespeichert. Wäre die Erde eine Scheibe würden die salzigen Wassermassen eine 2686 Meter große Schicht ergeben. Wenn jetzt noch das Süßwasser dazu kommt, wird die Schicht nochmal 60 m stärker. Die Meere sind im Durchschnitt ca. 4 km tief – daher das viele Wasser.

Die Ostsee fällt mit Ihren mickrigen 21.631 Kubikkilometer gar nicht ins Gewicht. Es ist wirklich nur der Tropfen auf dem heißen Stein. Die Ostsee ist auch im Durchschnitt nur 50 m tief.

Ich bin trotzdem froh, dass ich die Ostsee vor meinem Arbeitsplatz habe. Ich finde sie auch ganz schön groß und manchmal auch wild. Obwohl es nur ein Tropfen ist, sehe ich am Horizont nur das Meer und das ist eindeutig der Beweis, dass es mindestens 2 Tropfen auf dem heißen Stein sind.

 

Wie die Zeiten sich ändern…..

28. September 2010 Allgemein, Meer, Urlaub, Vom Leben, Warnemünde 4 Kommentare

Am 18.08.1932 wurde vom preußischen Innenministerium eine Kleiderordnung für den Strand von Warnemünde in Kraft gesetzt. Sie regelte streng, was Frauen und Männer am Strand und im Wasser anzuziehen haben.

Frauen: Der Badeanzug muss Brust und Leib an der Vorderseite vollständig bedecken. Unter den Armen sollte er fest anliegen. Der Rückenausschnitt des Badeanzuges durfte nicht über das untere Ende der Schulterblätter hinausgehen. Die Beine müssen bis unter das Knie mit einem Zwickel bedeckt sein. Männer: Die Badehose muss mit angeschnittenen Beinen und ebenfalls einem Zwickel versehen sein.

Die strengen Bekleidungsvorschriften gelten nicht, wo Männer und Frauen getrennt baden. Dienstboten dürfen nur in der Vor- und Nachsaison von 8 – 9 Uhr vormittags, in der Hauptsaison von 14 – 16 nachmittags baden.

78 Jahre später: Der Strand ist eingeteilt in Textilbereiche, FKK-Bereiche und Hundestrand. Man hat heutzutage oft sehr wenig an. Die Frauen oft weniger Textil als die Männer. Im FKK-Bereich sollte man sich nicht mit Badeanzug o.A. hinlegen. Hier herrscht die freie Körperkultur – alle sind nackig. Am Textilstrand muss man machmal 2x hinschauen, ob nun da wirklich noch ein Stück Badetextil am Körper verweilt. Am Hundestrand können die Hunde ihr Fell am Körper behalten.

In der Saison ist vor dem Hotel NEPTUN jeden Tag Modenschau. Ich finde es prima. Jeder ist sein eigener Badeanzug- und Hosen Designer. Liebe Leser – es ist hochinteressant!

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