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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube…

24. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, Meer, News, Warnemünde 4 Kommentare

Heute folgt nun, wie versprochen, der erste Teil dieser Geschichte. Der Autor ist Hans Schneider.

Es war einmal an den Ufern des großen Baltischen Meeres. In einem kleinen Fischerdörfchen, in einem großen weißen Haus wurde einst eine kleine Stube hergerichtet, die dafür bestimmt war, etwas ganz besonderes zu sein. Trotz seiner geringen Ausmaße sollte die Stube eine kulinarische Größe darstellen, die weit über die Grenzen des Fischerdörfchens bekannt sein sollte. Ein alter kleiner Mann, der aus den Wäldern des Thüringer Waldes in das kleine Fischerdörfchen eingewandert war und in dem großen weißen Haus Lohn und Brot fand, wurde von den Herren des Hauses mit dieser Aufgabe betraut. Da das Dorf von Fischfang lebte, bot es sich an, die Fänge aus den Fischernetzen zu kulinarischen Kostbarkeiten zu verarbeiten und anzubieten. Aber unser Fischerdörfchen war ein schon sehr altes Dorf und diese Idee dadurch nicht so neu eine Fischerstube zu errichten, zumal es diese bereits in Hülle und Fülle im Dörfchen gab und das noch an lukrativen Stellen, wo die Fische beim Anlanden schon fast aus den Netzen in die Bratpfanne oder Kochtöpfe springen konnten.

So saß eines schönen Sommerabends unser kleiner Mann verzweifelt und grübelnd auf einem großen Stein vor der kleinen Stube des großen weißen Hauses am Meer. Er blinzelte in die bald im Meer eintauchende Sonne, hörte dem Rauschen der Wellen zu, welches sich weit von dem Rauschen der Tannen in den Wäldern seiner Heimat unterscheidet und sah den kreischenden Möwen hinterher, die darauf warteten, dass sie ein leckeres Abendmahl beim Anlanden der Fänge durch die Fischer erbeuten könnten. Als die Sonne dann das tiefblaue Meer berührte, nahm sie an diesem Abend eine faszinierende goldgelbe Farbe an, die nur von ihrem Anblick her allein eine wohlfühlende Wärme ausstrahlte. Wohl angetan von diesem farblichen Schauspiel setzte sich eine Möwe in die Dünen, unweit von unserem kleinen alten Mann. Auch die Möwe schien von diesem schönen Naturereignis beeindruckt zu sein, denn sie verharrte wie versteinert in den Dünen und ihr schneeweißes Gefieder reflektierte die goldgelben Farben der untergehenden Sonne. Abgewandt von Sonne, Meer und Dünen erblickte der kleine Mann die Möwe und war von ihrem Anblick überwältigt.

Plötzlich, wie von einem goldenem Sonnenstrahl getroffen, durchfuhr es unseren alten kleinen Mann und ihm kam die Idee: Warum nur kalten grauen Fisch? Warum nicht ein gefiedertes Geschöpf in dieser faszinierenden Farbe als kulinarische Kostbarkeit anbieten? Jedoch oblag es nicht seinen Gedanken, eine solche Möwe zum Verzehr anzubieten, wohl aber ein Geflügel: jung, zart, goldgelb und würzig. Er erinnerte sich an die Zeit auf dem Hofe seiner Eltern im Thüringer Wald, wo der wichtigste Lebensunterhalt in der Haltung, Schlachtung und Verkauf von Geflügel lag. Doch welches Geflügel war das Beste?

Bleiben Sie gespannt. Die Fortsetzung wird nächste Woche erscheinen.

Keine nassen Füße…

21. November 2009 Allgemein, News, Urlaub, Vergnügen!, Vom Leben kommentieren?

Herr Zöllick nahm es natürlich mit Humor und freute sich über seine Medaille. Zu seiner Verteidigung muss ich aber hier erwähnen, dass er ansonsten ein wirklich sehr sportlicher Chef ist. Vielleicht hatte es mit dem Tag zu tun, denn es war Freitag der 13., oder?

Herr ZA�llick mit unserer Zweitplazierten

Herr Zöllick mit unserer Zweitplazierten

Das Wetter hat es mit uns am Samstag beim Strandspaziergang so gut gemeint, dass alle wanderlustigen Gäste zusammen mit Herrn Prudöhl und Frau Wehner aus dem ARKONA SPA bis nach Wilhelmshöhe gelaufen sind. Zwischendurch wurde auch zum Hühnergöttersammeln aufgerufen (Hühnergott = schwarz-weißer Stein mit einem Loch). Gleich sechs Steine habe ich gefunden. Da einige Gäste aber leider kein Sammlerglück hatten, habe ich meine Steine gerne verschenkt.

Der Abschlussabend! Diesmal sollte es ein Theaterdinner an Bord der „Ostseebad Warnemünde“ sein. „Titanic – das letzte Gericht“ wurde für uns bei einem leckeren 4-Gang Menü? aufgeführt. Alle Gäste waren von der Inszenierung der Ostseebühne Rostock und vom Essen begeistert und ganz so schlimm wie auf der echten Titanic ist es ja zum Glück doch nicht gekommen!

Möchten Sie auch an der Stammgästewoche teilnehmen? Dann schnell Stammgast im Hotel NEPTUN werden! Wie das geht, lesen Sie hier.

Ihre Kerstin Pingel-Scheydt

 

Bis 2 Uhr früh…

20. November 2009 Allgemein, Meer, News, Urlaub, Vergnügen! 4 Kommentare

… es war Antilope! Insgesamt 3,5 kg wurden zubereitet und mit Wonne verspeist! Zugegeben, ich habe es nicht probiert.

Am Mittwoch folgte die Küchenparty! Um 22.30 Uhr begrüßte Charly, unser musikalischer Begleiter für dieses Abend bzw. für diese Nacht, die Gäste mit seinem Schifferklavier. Ausgestattet mit Schürze, Kochmütze und Bembel betraten wir gemeinsam die zünftig dekorierte Küche. Bis morgens um 2 Uhr wurde zusammen gekocht, gegessen, gesungen und gelacht. Allerdings war Chefkoch Michael Sellmann sehr überrascht, dass ein Stammgast den Wunsch hatte, mit ihm gemeinsam bei der Küchenparty eine Soljanka zu kochen. Schnell waren Topf und Zutaten bereitgestellt und los ging es. Es wurde kräftig gerührt, gewürzt und abgeschmeckt. Und das Resultat? Die Suppe war der Hit! Der große Kochtopf wurde schnell leer.

Der Donnerstag hielt für die Gäste Entspannung im ARKONA SPA bei einer Thalassoanwendung bereit. Aber schon am Freitag wurde beim Kegelturnier nach einem rustikalen Imbiss die Kegelmeisterin und der Kegelmeister gesucht, sportlicher Einsatz war also angesagt! Übrigens wurde auch der Rattenkönig gekrönt! Dieses Jahr hat es unseren Hoteldirektor Guido Zöllick getroffen. Seine Reaktion? Lesen Sie morgen hier!

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Hotel NEPTUN Bembel

 

Alles hat ein Ende…

19. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, News, Urlaub, Vergnügen! 10 Kommentare

Seit Sonntag ist die 17. Stammgästewoche im Hotel NEPTUN nun schon wieder Geschichte. Meine Kollegin Daniela Kahn und ich haben alle Teilnehmer mit einer persönlichen Foto-CD mit fröhlichen Schnappschüssen von wunderschönen, erlebnisreichen und erholsamen NEPTUN-Tagen verabschiedet. Alle Gäste sind hoffentlich wieder gut in ihren Heimathafen eingelaufen und haben jede Menge den Daheimgebliebenen zu erzählen – vom Get-Together Abend, dem Ausflug zur Kerzenscheune nach Rövershagen und zum Karl’s Erlebnis-Hof, vom traditionellen Abend „Hummer satt“, der legendären Küchenparty, vom Kegelturnier, der Strandwanderung mit Grillen und vom krönenden Abschlussabend auf dem Schiff „Ostseebad Warnemünde“.

Über den Begrüßungsabend und unseren Ausflug haben Sie bereits hier etwas lesen können. Natürlich war „Hummer satt“ auch wieder ein voller Erfolg.
Fazit: 104 halbe kleine Hummer (je 500 g) und 46 halbe große Hummer (je 1,2 kg) wurden gegessen. Chefkoch Michael Sellmann und sein Team hatten alle Hände voll zu tun.
Den Nichtfischessern wurde auch etwas serviert, was nicht täglich auf dem Teller liegt…

Was das war, können Sie morgen hier im NEPTUN-Blog lesen.

Emotionales Auf und Ab

13. November 2009 Allgemein, Meer, News, Vom Leben kommentieren?

17. Stammgästewoche im NEPTUN, 20. Jahrestag des Mauerfalls, der freiwillige Tod eines Nationaltorwarts die eigenen Gedanken dazu, der beste Freund wird 40. und ein sympathischer Leistungsträger beendet seine Karriere

Eine Woche hat zwar immer nur 7 Tage, aber diese können es ganz schön in sich haben. Wenn zumeist die Tage und die Wochen nur so dahinfliegen, viel zu schnell vergehen und kaum Zeit zum Genießen oder Nachdenken lassen, so gibt es manchmal eben auch Ausnahmen von dieser Normalität.

Diese Woche ist eine solche Ausnahme.

Zunächst starte ich mit vielen bekannten und lieben Gästen, unseren Stammgästen eben, in eine fast normal erscheinende Hotelwoche. Der Terminkalender ist prall gefällt und verspricht angenehme wie auch nicht so beliebte Punkte.
Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein doch recht großes Hotel wie unseres, einen solch persönlichen und intensiven Kontakt zu seinen Gästen pflegen kann. Hier im NEPTUN gibt es viele Gäste, die die Mitarbeiter seit Jahren kennen und wo man sich gegenseitig schätzt. Im Alltagsleben eines Urlaubshotels sind solche Tage mit Stammgästen besonders wertvoll und eine sehr schöne Erfahrung.

Am Beginn dieser Woche steht aber auch ein Jahrestag, der nicht nur mein Leben verändert hat. Die Mauer, welche die beiden deutschen Staaten bis zu meinem 19. Lebensjahr trennte, ist seit zwanzig Jahren eingerissen. Da ich am Mittag dieses Tages einen Termin in Berlin habe, bekomme ich die Stimmung vor Ort live mit. Die Idee mit Dominosteinen die Mauer symbolisch nachzustellen und am Abend erneut einzureißen kann ich nun direkt vor Ort auf mich wirken lassen. Na ja, ein bisschen froh bin ich dann, als ich am Nachmittag die völlig abgesperrte Innenstadt Berlins wieder verlasse und zurück nach Rostock fahre. Meine Gedanken kreisen immer wieder um diesen Tag vor 20 Jahren. Diesen habe ich natürlich beim Arbeiten im Hotel Neptun erlebt, konnte die Nachricht damals wie die meisten nicht glauben und sicher auch nicht einschätzen, wie sich mein Leben verändern sollte. Den Abend verbringe ich mit meiner Frau, die ich ohne diesen Mauerfall nie kennenlernen gelernt hätte. Wir freuen uns gemeinsam, dass wir uns haben und lieben.

Diese eher gute und fröhliche Stimmung der Woche wird jedoch am Dienstagabend getrübt. Nun, ich bin bekennender Fußballfan und so trifft mich die Nachricht vom Selbstmord Robert Enkes ungeahnt heftig. Ich verfolge im Internet und im Fernsehen die Berichterstattung über diesen tragischen Tod, bin schockiert, traurig und voller Fragen.
Ein Mensch, der äußerlich gefestigt wirkt, erfolgreich und beliebt war, wie kann der eine solche Tat ausüben? Was bringt einen Menschen in eine solche Verzweiflung, dass er keinen Ausweg mehr sieht?
Warum lassen wir es zu, dass wir so miteinander umgehen?

Alles muß immer schneller und besser funktionieren. Die Leistungen sind eigentlich nie gut genug, selbst wenn wir alles richtig machen. Wir fordern immer mehr von einander, sind nur sehr selten zufrieden und drehen die Schraube immer weiter und erhöhen so den Druck. Menschen sind oft machtbesessen, egoistisch und arrogant.
Gemeinsame Freude über Erreichtes, gegenseitige Unterstützung auf dem Weg zum Erfolg und Wertschätzung des jeweils anderen, solche Dinge haben oft keinen Platz in unserer Leistungsgesellschaft. Wenn interessiert es schon wirklich, wie es dem Gegenüber geht und wer antwortet schon ehrlich auf die Frage nach dem Befinden?

Jeder von uns erlebt sicher in seinem Umfeld Menschen, die nicht tun, was sie sagen und nur das tun, was sie persönlich erfolgreich erscheinen lässt. Erfolg ist aber nicht allein glücklich machend, kann sogar zu einer unüberwindbaren Hürde werden, dass zeigt mir dieser Tod von Robert Enke.

Nach diesen schweren und bewegenden Emotionen um die Wochenmitte, kommt zum Ende der Woche ein anderes Gefühl über mich. Mein sehr guter Freund, mit dem ich seit der Einschulung viele Erlebnisse teile, wird 40 Jahre alt. Beginnt mit diesem runden Geburtstag nun ein neuer Lebensabschnitt? Ist man mit 40 eher alt oder beginnt jetzt die Phase der höchsten Leistungsfähigkeit? Paart sich nun die bereits erworbene Erfahrung mit der noch vorhandenen körperlichen Kraft zu einer neuen Lebensqualität? Meine Söhne empfinden einen Vierzigjährigen durchaus als alt. Ich bin froh, wenn ich den Beiden z. B. bei sportlichen Anlässen zeigen kann, dass ich nicht zum alten Eisen gehöre. Und trotzdem denke ich über diesen Geburtstag mehr nach, als über alle bisherigen.

Das Wochenende wird dann wieder fußballbedingte Emotionen bringen. Der ehemalige Kapitän des FC Hansa Rostock, Stefan Beinlich, wird seine Karriere offiziell beenden. Viele Hansafans werden ihm einen schönen und stimmungsvollen Nachmittag bereiten und hoffen sicher, dass die erfolgreicheren Zeiten des Vereins schnellstmöglich zurückkehren, wenn nun auch Stefan (Paule) Beinlich nicht mehr aktiv dabei mithelfen wird.
Am Abend können wir im Hotel diesen Abschied vom Profifußball, als Austragungsort der großen Party, begleiten und sind somit unmittelbar dabei, wenn Freunde und Familie mit diesem sympathischen Stefan Beinlich ein neues Kapitel in seiner Lebensgeschichte aufblättern.

Eine Woche, die es wahrlich in sich hat. Nicht immer schön, immer aber intensiv und voll des Lebens.

Herzlichst
Ihr Guido Zöllick

Was für eine Woche…

10. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, News, Urlaub, Vergnügen! kommentieren?

Im Februar 1998 fing alles an. Das NEPTUN Team führte die 1. Stammgästewoche im Hotel durch. Wir waren sehr gespannt, wie unsere Idee bei den Gästen ankommen würde. Für eine ganze Woche lang war – nur für unsere Stammgäste – ein vielseitiges Programm vorbereitet worden, das die Gäste gemeinsam mit unseren Mitarbeitern erleben sollten. Die Verbindung von Entspannung, Genuss und Kultur sollte fortan das Motto unserer Stammgästewochen sein. Jeder Tag hielt ein besonderes Highlight bereit. Ob Get-together Abend, Aktiv-Tag im ARKONA SPA, „Hummer satt“, Küchenparty, Kegelturnier, eine Wanderung gemeinsam am Ostseestrand oder der kulinarisch-kulturelle Abschiedsabend – wir wollten unseren Gästen etwas ganz Besonderen bieten.

Und nun, im November 2009, findet bereits die 17. Stammgästewoche statt. Am Sonntag begrüßten wir unsere Gäste, wie auch vor 11 Jahren, beim Get-together Abend mit einem erstklassigen Menü im Hotelrestaurant Koralle. Chefkoch Michael Sellmann kreierte mit seinem Team kulinarische Spezialitäten, wie marinierte Tranchen von der Barbarie-Entenbrust mit Beaujolais-Air an feiner Balsamico-Ingwerschokolade und Himbeer-Walnuss-Mizuna, Schaumsuppe vom Hokkaidokürbis, Störfilet auf Belugalinsen mit Noilly-Prat-Schaum, Tournedo vom Chaolais-Rind mit Foie gras an Langpfefferjus auf Rotweinschalotten und Lauch-Kartoffelstampf. Den krönenden Abschluss bildete das Mousse von der Valrhona-Schokolade mit Thai-Mango und Madeira-Cremeeis. Unseren Gästen und natürlich auch mir hat es wie immer sehr gut geschmeckt.

Traditionell gehört zur Stammgästewoche auch ein gemeinsamer Ausflug in die nähere Umgebung. In diesem Jahr machten wir uns am Montag auf in die Kerzenscheune nach Rövershagen und in das Karl’s Erlebnis-Dorf. Nicht nur in der Kerzenscheune konnten die Gäste ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Auch in der Kreativwerkstatt im Erlebnis-Dorf wurde kräftig gebastelt. Ob Porzellan bemalen, Glas schmelzen für ein Fensterbild oder ein Teelicht – alle Gäste konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Natürlich blieb auch für die ersten Weihnachtseinkäufe genügend Zeit. Bevor wir wieder in unseren Bus stiegen, auch ich mit ersten Weihnachtsgeschenken für meinen Sohn Gregor, stärkten wir uns noch mit einem rustikalen Imbiss.

Heute Abend folgt nun „Hummer satt“, am Mittwoch die legendäre Küchenparty. Seien Sie gespannt!

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Kerzen wie in einer Tropfsteinhöhle

 

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