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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
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Archiv für die Kategorie „Kulinarisches“

Kräuter für die Sinne (7)

28. Juli 2010 Entdecken, Kulinarisches, Vergnügen! kommentieren?

Bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein begab ich mich heute im Beisein einer Kollegin aus der Küche wieder in unseren Kräutergarten im Arkona SPA. Dieser wurde übrigens erst kürzlich liebevoll gärtnerisch umgestaltet. Aus unserem Kräutereck wurden gleich mehrere neue Kräuterkübel, da die Nachfrage unserer Mitarbeiter von Lobby-Bar und Küche immer größer wurde.

Es duftete wieder so angenehm nach frischen Kräutern und Gewürzen. Den ertragreichsten Blütenstand zeigten der Thymian und der feine Zitronenthymian. Selbst eine vorbeifliegende Hummel konnte sich wohl dem Duft der zart weiß-rosa blühenden Blüten nicht entziehen. Meine Kollegin meinte daraufhin, dass gerade um die Mittagszeit die jungen Triebspitzen besonders reich an Inhaltsstoffen sind. Wer Thymian zum Aufbewahren trocknen möchte, muss ihn jetzt zur Blütezeit ernten.

In unserer Hotelküche wird Thymian zum Würzen von Fleisch, Fisch, Suppen, Saucen, Salaten, Gemüse, Bratkartoffeln, Eierspeisen u.v.m. genommen. Dabei wird der Thymian nach Belieben entweder mit Stiel (vor dem Servieren bitte herausnehmen) oder aber nur die fein zerschnittenen Blätter mitgekocht. Thymian darf außerdem in der mediterranen Küche, wie beispielsweise mittwochs zu unserem Abendbüfett, nicht fehlen.
Der Zitronenthymian hingegen duftet nach Zitrone, schmeckt jedoch nach Thymian. Er würzt frisch und wird nur sparsam verwendet, meistens zu Salaten, Suppen, Marinaden, Schmor- und Kartoffelgerichten.

Sollten auch Sie anregende Tipps oder Hinweise zur Kräuterküche haben, freuen wir uns über Ihre Zuschriften.

Duftige Grüße

Kräuter fär die Sinne (6)

21. Juni 2010 Kulinarisches, Vom Leben kommentieren?

Liebe(r) Leser(in),

bei allem WM-Fieber, das uns derzeit packt, sollte man doch die gesunde Küche nicht außer Acht lassen…

Ein Blick in unser Kräutereck verriet, dass derzeit die Zitronenmelisse, die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet ist, sich erntefähig in der Sonne wiegt. Bei richtiger Pflege und entsprechendem Winterschutz können die gezackten Blätter eigentlich das ganze Jahr über geerntet werden. Dazu muss die Zitronenmelisse lediglich nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um neue Blätter zu bilden. Der zitronenartige Duft macht dieses Kraut idealerweise vielseitig verwendbar. Ich selbst nutze daheim – passend zur jetzigen Jahreszeit – die frischen, leicht würzigen Zitronenmelissenblätter zu knackigen Salaten und frisch-fruchtigen Erdbeeren, aber auch für Fischsuppen und selbstgemachte Kräuterbutter. Hmm, was für eine Kombination – sowohl für das Auge als auch den Gaumen. Einfach köstlich.

Unsere Patissiers freuen sich ebenfalls über die frische Zitronenmelisse. Meistens werden herrlich-leckere Sommerdesserts und Quarkspeisen damit kreiert oder es kommt einfach ein Blättchen als Dessert-Tüpfelchen on top. Das ist naturbelassen und zudem bleibt das Aroma erhalten.

Gerade wollte ich unser duftendes Kräutereck schon verlassen als sich unsere Barmaid Carola Zeidler zu mir gesellte. Als ich sah, dass auch sie beherzt zur Zitronenmelisse griff, wurde ich neugierig. Auf meine Nachfrage, wozu sie die Blätter an der Lobby-Bar eigentlich verwendet, meinte sie: „Zitronenmelisse ist so vielfältig einsetzbar, wir nehmen die Blätter meistens zu Dekorationszwecken für Limonaden, Cocktails und Longdrinks. Statt einer Zitronen- oder Limettenscheibe kann man auch einfaches Mineralwasser damit aufpeppen.“ Tja, man lernt nie aus, weiß immer mehr…

So, nun können wir uns wieder dem Fußball widmen . Olé, olé, olé, olé…

Kräuter für die Sinne (5)

25. Mai 2010 Kulinarisches, Vergnügen! kommentieren?

Heute morgen führte mich mein Weg durch die Hotelhalle vorbei an unser Lobby-Bar. Hmm und es lag plötzlich so ein herrlich frischer Duft in der Luft. Auf meine Nachfrage, was denn da so angenehm schnuppert, erwiderte unser Barchef Günter Klöpfel schmunzelnd: „Das ist die frische Pfefferminze, die ich jährlich aus meinem Hausgarten mitbringe.“ Von meiner Neugier gepackt, kamen wir ins Fachsimpeln. Die Pfefferminze hat er schon vor vielen Jahren bei sich daheim angepflanzt. Vor zwei Jahren brachte er eine neue Minzsorte aus Thüringen mit, die dermaßen nach „Spearmint“ riecht, man glaubt es kaum.

Jetzt ist einfach die beste Zeit, um die frischen Pfefferminzblätter vor der Blüte zu ernten. Diese verwenden wir entweder als Cocktailbeigabe (beispielsweise für den beliebten Mojito) oder zu Dekorationszwecken. Mit heißem Wasser aufgebrüht haben wir einen exzellenten Pfefferminztee gezaubert. Das ist definitiv besser als die getrocknete Alternative, wirkt zudem anregend, beruhigend und verdauungsfördernd. Wer lieber ein kühles Erfrischungsgetränk bevorzugt, für den haben wir die Pfefferminzlimonade im Angebot.“

Mein Fazit: Von der Natur kreiert und von Günter Klöpfel inspiriert!

Neu für Sie kreiert

30. April 2010 Kulinarisches, Meer, Vergnügen! 2 Kommentare

… gestern kommentiert und heute schon in die Tat umgesetzt. Noch vor wenigen Stunden besprachen meine KollegInnen aus der Küche das Rezept, das uns Frau Birgit Rauch aus der Schweiz freundlicherweise sandte. Dabei ließen sie ihrer Kreativität freien Lauf und unsere Küchenmeisterin Jana Reich setzte es nun praktisch um. Ich muss gestehen, ich war angenehm überrascht. Natürlich konnte sie meine Erfahrungen und Erwartungen toppen, denn gelernt ist gelernt, doch zum Glück lernt man ja nie aus…

Für diesen Frühlingssalat verwendete Frau Reich ein paar knackige Kopfsalatblätter und frischen Wildkräutersalat, u. a. bestehend aus Portulak, Brennesseln & Sauerampfer. Ein wenig Kerbel, Kresse und Karottenstifte folgten. Die leichte Vinaigrette – pöriert mit Orangensaft, weißem Balsamico und etwas Zucker – wurde über den Salat nappiert und als besondere Raffinesse frische Himbeeren sowie zarte Orangen- und Mandarinenfilets rund um den Salat verteilt. Das Auge isst ja schließlich mit… Seien auch Sie experimentierfreudig und lassen uns einmal an Ihren Erfahrungen teilhaben!

Genussvolle Grüße

knackig-frischer FrA?hlingssalat

knackig-frischer Frühlingssalat

 

Stromerwachen

27. April 2010 Bewegung!, Kulinarisches, Meer, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde kommentieren?

Jubel, Trubel, Heiterkeit… Seien Sie dabei, wenn das Ostseebad Warnemünde aus seinem Winterschlaf erwacht und die neue Saison an der Küste eingeläutet wird! In diesem Jahr feiern wir vom 30. April bis 2. Mai bereits das 16. Stromerwachen mit einem zünftigen Fest.

Zum traditionellen Auftakt gehören die Eröffnungsansprache des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock vor der Vogtei, die Drehung der historischen Bahnhofsbrücke sowie der Fassbieranstich mit Freibier. Anschließend setzt sich in Begleitung einer unterhaltsamen Musikkapelle ein bunter Frühlingsumzug mit Warnemünder Trachtengruppe in Richtung Kurhausgarten in Bewegung. Neben Shantychören beleben wieder Drehorgelspieler aus dem In- und Ausland das Programm. Am Alten Strom sowie rund um den Leuchtturm lädt eine vielfältige Bummelmeile mit Marktständen und Kulinarischem zum Schauen, Probieren, Kaufen und Verweilen ein. Dieses Spektakel muss man einfach einmal erleben.

Mit einem Willkommensgetränk möchten auch wir Sie am 30. April ab 20 Uhr in der höchsten Bar des Landes – unserer Sky-Bar – begrüßen. Genießen Sie kulinarische Köstlichkeiten vom Frühlingsbüfett und tanzen Sie zur Live-Musik beschwingt in den Wonnemonat Mai (bei schönem Wetter sogar unter freiem Sternenhimmel). Dabei haben Sie einen sagenhaften Ausblick aus 64 Metern Höhe auf den traumhaften Sonnenuntergang, die Hafeneinfahrt und ganz Warnemünde… Das ist Romantik pur!

Tanzen im Mai

Tanzen im Mai

 

Kräuter für die Sinne (4)

14. April 2010 Kulinarisches, Vom Leben 5 Kommentare

Frühlingszeit ist Kerbel-Erntezeit im Kräutereck unseres ARKONA SPA. Kerbel hat ein sehr feines, therisches Anisaroma. Man sollte Kerbel am besten allein oder mit Pfeffer und Salz verwenden. Er harmoniert auch gut mit anderen zarten Kräutern, wie Estragon oder Petersilie. Stark würzende Kräuter, wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian, sind zu dominant und würden den zarten Kerbelgeschmack unterdrücken. In unserer Küche wird Kerbel vor allem für Suppen, Salate, Saucen und Omeletts gebraucht. Er harmoniert auch gut zu Fisch und Spargel. Um das Aroma zu erhalten, sollte Kerbel jedoch erst kurz vor dem Servieren den Speisen zugegeben und nicht mitgekocht werden“ rät unser Meisterkoch Danny Jäger.

Ich selbst verwende Kerbel auch für Kräuterbutter oder als Beilage zu Tomate und Käse – sobald die Grillsaison wieder startet…

Probieren Sie es aus oder verraten Sie uns doch einmal Ihre Tipps und Erfahrungswerte!

Herzliche Frühlingsgrüße

Ihre Anja Bastigkeit

Frischer Kerbel in unserem Kräutereck

Frischer Kerbel in unserem Kräutereck

 

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