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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Archiv für die Kategorie „Urlaub“

Die Strandkorb-Legende…

13. Oktober 2009 Meer, News, Urlaub, Vom Leben, Warnemünde ein Kommentar

Viele Orte beanspruchen für sich, den Strandkorb erfunden zu haben: Hamburg, Warnemünde, die Inseln Norderney und Juist, Holland und und und… Bei den Holländern standen die Vorfahren des Strandkorbs zum Schutz vor Zugluft in den Wohnstuben.

Aber den ersten Strandkorb hat ein Norddeutscher erfunden. Es war der kaiserliche Hof-Korbmacher Wilhelm Bartelmann aus Rostock. An einem ziemlich frischen Frühlingsabend des Jahres 1882 bat die Dame Elfriede Maltzahn den Korbmacher,  ihr einen Stuhl anzufertigen, der sie vor dem Nordwestwind und vor der intensiven Sonne schützen könnte. Ein paar Tage später war er fertig: Der erste Strandstuhl in Warnemünde. Als „senkrecht stehender Wäschekorb“ verspottet wurde weiter gewerkelt. So folgte wenig später eine Version für Verliebte – der doppelte Strandkorb. Er wurde der Renner! Viel hat sich seit 1882 an der Form des Strandkorbs nicht geändert, außer natürlich die verwendeten Materialien. Inzwischen gibt es ca. 70.000 Strandkörbe und davon eine ganze Menge in Warnemünde.

Wer hat denn nun den allerersten Strandkorb erfunden? Ich bin für Warnemünde….

Mit das Schönste auf der Welt ist für mich, abends am Strand von Warnemünde zu sitzen, in einem Strandkorb mit Seeblick Richtung Westen. Die Wellen rauschen, die Möwen kreischen, es riecht nach Meer und die Sonne geht langsam schlafen. Toll…

relaxen im Strandkorb

Relaxen im Strandkorb

Big Cigar Night

23. September 2009 Entdecken, Geschenke, Urlaub, Vergnügen!, Warnemünde kommentieren?

Sie lieben genussvolle Speisen und edle Weine? Das Rauchen von Zigarillos oder Zigarren ist für Sie Wellness und das nicht nur zu Hause? Am 30. Oktober 2009 bieten wir in Kooperation mit dem Grand Hotel Heiligendamm allen Zigarrenrauchern, auch Aficionados genannt, einen Abend der Extraklasse – die Big Cigar Night! Gestartet wird in der Sky-Bar des Hotels NEPTUN mit einem Erdbeeressigcocktail. Begleitet von edlen Zigarillos und Zigarren erleben Sie in 64 Metern Höhe eine Variation vom kanadischen Hummer mit Kerbel-Aioli und Safranluft. Nach drei erlesenen Gängen geht es in Oldtimer-Feuerwehren in das Grand Hotel Heiligendamm. Dort erwarten Sie in der Davidoff-Lounge weitere Spezialitäten in Form eines Flying-Büfetts. Lassen Sie sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen. Verbinden Sie diesen Abend doch einfach mit einem Verwöhnwochenende im Hotel NEPTUN. Natürlich kann dieses Erlebnis auch verschenkt werden oder Sie machen daraus Ihre ganz besondere Firmenfeier.

Variation vom Kanadischen Hummer

Variation vom kanadischen Hummer

Die „Hunde-Mutti“…

15. September 2009 Allgemein, Urlaub, Vom Leben kommentieren?

… wird Dörte Neubauer liebevoll von unseren Gästen genannt. Bereits seit 1980 arbeitet sie bei uns im Hotel NEPTUN als Zimmerfrau auf der 9. Etage, einer sogenannten“Hundeetage“. Dort sind alle zwei- und vierbeinigen Weggefährten jederzeit herzlich willkommen. Frau Neubauer ist total tierlieb und hat auf ihrer Etage neben unzähligen Hunden, schon eine „gewichtige“ Katze, Schildkröten, Mäuse und Wellensittiche umsorgt. Nur Schlangen hatte sie noch nicht und die – wie sie mir offen gestand – muss sie auch nicht wirklich haben.

Bei den Stammgästen ist Frau Neubauer sehr beliebt und bei den Vierbeinern sowieso, denn sie hat auf ihrem Etagenwagen stets eine Packung Leckerli dabei. Viele Hunde kennt sie beim Namen, so z. B. „Lottchen & Lenchen“ – ein ganz friedliches, zutrauliches Pudelzwillingspaar – von Familie Henning, die jedes Jahr gern zu uns an die Ostsee fährt. Sie kennt aber auch die Vorlieben unserer Gäste, so steht für Herrn Henning bei Anreise stets eine SPA-Liege auf dem Balkon, weil er das gesunde Klima so gern genießt.

Eine lustige Episode vom „Badelatschendieb“ wusste Frau Neubauer mir noch zu berichten. So war sie einmal gerade dabei, das Zimmer 907 für neu anreisende Gäste zu säubern als plötzlich ein kleiner vierbeiniger Schlingel an ihr vorbei ins Zimmer huschte, sich einen Badelatschen stibitzte und sich blitzschnell wieder davonmachte. Frau Neubauer nahm es gelassen und stellte ein neues Paar Badeslipper für die künftigen Gäste hin.

Natürlich leistet sie eine schwere körperliche Arbeit, doch sie macht sie gern. Hausarbeit ist sie von klein auf an gewöhnt, schließlich war sie die älteste von 3 Kindern.“Es ist mitunter schon sehr mühsam, all die Tierhaare entfernt zu bekommen, zumal stark auf Qualität und Quantität geachtet werden muss.“ Doch jetzt, da sie einen neuen Staubsauger bekommen hat, geht vieles leichter. Sie freut sich über den Kontakt zu den Gästen, und dass sie nebenbei die Tiere „puscheln“ kann. Bei vielen Vierbeinern kann sie das Zimmer sogar ohne Beisein von „Frauchen und/oder Herrchen“ säubern. Ich glaube, das liegt daran, dass immer noch eine Extraportion Streicheleinheiten drin ist und so ein Leckerli bewirkt ja auch schon einiges…

Wenn es die Witterung zulässt, kommt Frau Neubauer mit dem Rad zur Arbeit, um sich als Ausgleich zum Job entsprechend fit zu halten. Seit einigen Jahren ist sie Mitglied in unserem ARKONA SPA, denn sie ist eine leidenschaftliche Schwimmerin. Außerdem geht Frau Neubauer mit ihrem Mann gern an der frischen Luft spazieren, das beugt Erkältungen vor und hält jung (wie man sieht).

ma-monat-august-2009

Frau Neubauer wurde „unsere Mitarbeiterin des Monats August“ und gestern von Frau Becker (Personalleitung) und Herrn Innocenti dazu herzlich beglückwünscht. Ich persönlich freue mich für Frau Neubauer und danke ihr an dieser Stelle für das angenehme Gespräch und den durchaus interessanten Einblick in ihre Arbeit.

NEPTUN und sein Meerwasser

14. September 2009 Bewegung!, Entdecken, Meer, News, Thalasso & SPA, Urlaub, Vergnügen!, Warnemünde 2 Kommentare

Wenn man es genau betrachtet, wird im Hotel NEPTUN bereits seit 1971 im Meerwasser gebadet. Alle unsere Gäste wissen diesen Vorteil zu schätzen. Jeden Tag werden tausende Liter frisches Meerwasser in den Hotelpool gepumpt und auf angenehme 30 Grad erwärmt, in einigen groAYen Thalassowannen sind es sogar 36 Grad. Zurzeit beträgt die Wassertemperatur am Eingang des Ansaugrohres in 6 Metern Tiefe der Ostsee (ca. 300 Meter vom Strand entfernt) 16 Grad. Von dort gelangt es schnell in den Keller des Hotels, wo es durch Kiesfilter laufend schonend von Algen und kleineren Organismen gereinigt wird. Fische kommen  nicht hier an, denn die Ansaugrohre haben ein sehr feinmaschiges Netz. Unser Küchenchef wäre sicher hocherfreut, wenn die Fische frisch „angesogen“ und vielleicht noch ausortiert nach Größe bei ihm auf dem Tisch landen würden…

Was unsere Gäste außerdem schätzen, ist die Leichtigkeit der Wassergymnastik jeden Tag im Pool. Das Salzwasser hilft enorm bei den Übungen, die unter normalen Landbedingungen schwierig wären. Man hat das Gefühl als schwebe man im Wasser und die kleinen Zimperlein sind ebenfalls im Nu weg. Auch kleine Kinder haben hier den ersten Kontakt mit salzigem Wasser und sind begeistert, was es alles gibt.

Oftmals wird mir die Frage gestellt, was mit dem Meerwasserspiegel passiert. Obwohl wir jedes Jahr Millionen von Litern aus der Ostsee entnehmen, sinkt der Meerwasserspiegel natürlich nicht. Das Seewasser führen wir der Ostsee nicht zurück, sondern leiten es an die Stadtwerke weiter.

Unser Meerwasserpool

Unser Meerwasserpool

Es war eine Traumhochzeit…

4. September 2009 Meer, Urlaub, Warnemünde 2 Kommentare

Ich wusste, dass es sich lohnt, positiv zu denken. Am Samstag, dem 29. August 2009 schien trotz Ankündigung des Wetterberichts zur Traumhochzeit die Sonne. Am Nachmittag fuhr bei strahlend blauem Himmel die weiße Hochzeitskutsche mit roten Ledersitzen vor. Die Braut kam mit Ihrem Vater aus dem Aufzug. Sie sah in ihrem langen, cremefarbenen Kleid einfach traumhaft aus. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass auch mir bei diesem schönen Anblick die Freudentränen kamen. Dem Brautvater war die Aufregung deutlich anzumerken und mit einem kurzen „Mir ist ganz schlecht.“ bestätigte er mir diesen Eindruck. Mit der Kutsche ging es dann zur Trauung in die Warnemünder Kirche. Kaum saß die Hochzeitsgesellschaft in der Kirche, zog sich der Himmel zu und es schüttete sprichwörtlich „wie aus Eimern“. Ich bekam Panik! Doch das Wetter schien sich nach dem Programm der Hochzeit zu richten, denn das Hochzeitspaar verließ bei klarem blauen Himmel die Kirche. Im Hotel wieder angekommen folgte das Kaffeetrinken. Höhepunkt war hier natürlich das Anschneiden der 3-stöckigen, ebenfalls cremefarbenen, Hochzeitstorte aus unserer hauseigenen Konditorei und das Steigenlassen der 30 mit Helium gefüllten Luftballons. Anschließend ging das Brautpaar mit der professionellen Fotografin Dörthe Lüth an den Strand, um den schönsten Tag des Lebens auf Bildern festzuhalten. Das Highlight dieses Tages war die Feier in unserer Sky-Bar. Festlich dekoriert genossen alle Gäste erlesene Speisen, tolle Weine und den einmaligen Ausblick auf die Hafeneinfahrt und den Strand von Warnemünde. Für das Hochzeitspaar begann nun der „anstrengende“ Teil des Abends. Durch das Programm führten Spiele des Brautvaters und der Trauzeugen. Der schönste Abschluss meiner Arbeit war ein großes Dankeschön des Paares. Vor allen Hochzeitsgästen erhielt ich auf der Bühne und unter Applaus ein kleines Kuschel-Kamel. Dies hat Platz auf meinem Schreibtisch gefunden und wird mich immer an das Brautpaar aus Abu Dhabi erinnern. Ich hoffe, dass ich das frisch vermählte Paar zum 1. Hochzeitstag im Hotel NEPTUN wiedersehe.

Unsere festliche Dekoration

Unsere festliche Dekoration

Guten Tag, Good morning, Bonjour, Buongiorno…

31. August 2009 Meer, News, Urlaub, Vom Leben kommentieren?

Kommunikation zwischen Menschen ist schon immer der“Schlüssel zum Lernen“ gewesen. Hier im Hotel Neptun haben wir dieses Glück jeden Tag, so z. B. bei den Unterhaltungen mit unseren Gästen oder Gesprächen mit den Kollegen. Stets hören wir neue, interessante Sachen, lernen verschiedene Dinge und tauschen persönliche Meinungen aus. Dies ist für uns alle die Grundlage zum Aufbau unserer eigenen Lebenserfahrung.

Eines meiner letzten interessanten Gespräche war beispielsweise das mit Kardinal Lehmann. Während seines Urlaubs hier im Hotel konnten wir einige Male unsere Gedanken austauschen. Ich war angenehm überrascht, denn er wollte ausschließlich italienisch mit mir sprechen. „Machen Sie sich keine Sorgen! Ich habe die Möglichkeit, mich mit allen anderen Menschen auf Deutsch zu unterhalten. Nicht einmal der Papst gibt mir die Chance, etwas italienisch mit ihm zu reden, wenn wir uns in Rom begegnen.“ sagte er. Es war beeindruckend, wie welterfahren und dennoch einfach er zur gleichen Zeit ist. Erstaunlich, wie viel er mir mit wenigen Worten gegeben hat und anderen Menschen geben kann.

Kardinal Lehmann mit mir

Kardinal Lehmann mit mir

Ich bin wirklich stolz darauf, dass wir die Gelegenheit hatten, uns persönlich kennen zu lernen und etwas Zeit miteinander zu verbringen. Ein echtes Beispiel aus dem Leben.

Jeden Tag gibt es in unserem Job so viele Möglichkeiten, um neue und interessante Leute zu treffen. Das ist definitiv eins der Dinge, die ich an meinem Beruf liebe. Wer kommt als nächstes?

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