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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Archiv für die Kategorie „Vom Leben“

Stärkung des Immunsystems

24. November 2009 Bewegung!, Meer, Thalasso & SPA, Vergnügen!, Vom Leben ein Kommentar

… ein Thema, das mich zurzeit brennend interessiert. So wandte ich mich mit all meinen Fragen vertrauensvoll an Herrn Sörgel (unseren Wellnessmanager) und Herrn Sellmann (unseren Küchenchef). Beide konnten mir gute Tipps und Ratschläge geben, die ich Ihnen keineswegs vorenthalten möchte: Bereits morgens nach dem Aufstehen sollte der Stoffwechsel mit Wechselduschen auf Trab gebracht werden. Zum Frühstück darf viel frisches Obst nicht fehlen. Am besten eignen sich Zitrusfrüchte, denn sie strotzen nur so vor Vitalstoffen. Mal ehrlich, hätten Sie gewusst, dass beispielsweise in einer Grapefruit bis zu 180 mg Vitamin C stecken?

Anschließend wirkt ein Spaziergang an der frischen Ostseeluft wahre Wunder, auch wenn das Wetter noch so ungemütlich erscheint. Ziehen Sie sich warm an! Durch die Bewegung wird der Stoffwechsel angekurbelt und ist der erst einmal aktiv, sind es auch die Abwehrzellen. Zusätzlich wird durch die kalte Herbstluft das Immunsystem trainiert und das härtet ab. Es eignet sich auch eine Runde Fahrrad zu fahren oder Nordic Walking.

Die frische Luft macht natürlich hungrig. Nehmen Sie sich daher Zeit für ein ausgewogenes Mittagessen. Mindestens zweimal pro Woche sollte frischer Fisch auf dem Speisenplan stehen“ rät unser Küchenchef, denn Fisch liefert uns das Spurenelement Selen und als Beilage passt saisonales Gemüse. Auch Milch- und Vollkornprodukte gehören zu einer gesunden Ernährung. Dabei muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser, Kräutertee oder Saftschorle geachtet werden. Mindestens zwei Liter am Tag sollten es schon sein.“

Wenn es draußen stürmt, gönnen Sie sich doch einen Wellness-Nachmittag in unserem Arkona SPA. Entspannen Sie bei einer angenehmen Massage, einer Wohlfühlbehandlung oder wie wäre es mit Sauna? Es ist nachgewiesen, dass regelmäßige Schwitzbäder deutlich das Erkältungsrisiko senken.

Abends ist Ruhe angesagt, denn das Immunsystem wird durch Stress nur unnötig geschwächt. Ob Sie nun ein paar leichte Yoga-Übungen machen, dem Klang Ihrer Lieblings-CD lauschen, ins knisternde Kaminfeuer blicken oder sich mit einem guten Buch auf dem Sofa lümmeln – nehmen Sie sich einfach die Zeit zum Entspannen, das hilft auch der Abwehr! In diesem Sinne: Kommen Sie gesund durch Herbst und Winter!

 

herbstliches-warnemunde

Herbstliches Warnemünde

 

Keine nassen Füße…

21. November 2009 Allgemein, News, Urlaub, Vergnügen!, Vom Leben kommentieren?

Herr Zöllick nahm es natürlich mit Humor und freute sich über seine Medaille. Zu seiner Verteidigung muss ich aber hier erwähnen, dass er ansonsten ein wirklich sehr sportlicher Chef ist. Vielleicht hatte es mit dem Tag zu tun, denn es war Freitag der 13., oder?

Herr ZA�llick mit unserer Zweitplazierten

Herr Zöllick mit unserer Zweitplazierten

Das Wetter hat es mit uns am Samstag beim Strandspaziergang so gut gemeint, dass alle wanderlustigen Gäste zusammen mit Herrn Prudöhl und Frau Wehner aus dem ARKONA SPA bis nach Wilhelmshöhe gelaufen sind. Zwischendurch wurde auch zum Hühnergöttersammeln aufgerufen (Hühnergott = schwarz-weißer Stein mit einem Loch). Gleich sechs Steine habe ich gefunden. Da einige Gäste aber leider kein Sammlerglück hatten, habe ich meine Steine gerne verschenkt.

Der Abschlussabend! Diesmal sollte es ein Theaterdinner an Bord der „Ostseebad Warnemünde“ sein. „Titanic – das letzte Gericht“ wurde für uns bei einem leckeren 4-Gang Menü? aufgeführt. Alle Gäste waren von der Inszenierung der Ostseebühne Rostock und vom Essen begeistert und ganz so schlimm wie auf der echten Titanic ist es ja zum Glück doch nicht gekommen!

Möchten Sie auch an der Stammgästewoche teilnehmen? Dann schnell Stammgast im Hotel NEPTUN werden! Wie das geht, lesen Sie hier.

Ihre Kerstin Pingel-Scheydt

 

Sturm

17. November 2009 Meer, Vom Leben, Warnemünde kommentieren?

Er quetscht sich durch die Fensterritzen,
pfeift dabei sein lautes Lied.
Und er lockt dich an die Küste
mit seiner Stimme rau und tief.

Sein Raunen steigt in deine Ohren,
hast du den Fuß erst vor der Tür.
Und er spielt mit Deinem Mantel,
wie ein kleines wildes Tier.

Ziehen, zerren, drunter schlüpfen,
sich verbeißen und verdrehen.
Aus langen Haaren Kordeln flechten.
In Ponys unter Mützen wehen.

Heftig streichelt er die Mole.
Lässt an ihr kein Fleckchen trocken.
Von seiner Umarmung umgerissen
sieht man am Leuchtturm Menschen hocken.

Möwen lassen sich gern tragen,
fliegen pfeilschnell übers Meer.
Der Sturm peitscht wütend in die Fluten
als schöpfe er die Ostsee leer.

 

Herbststurm vor WarnemA?nde

Herbststurm vor Warnemünde

… der versprochene Auszug aus dem neuesten Lyrikband von Kerstin Wesselow.

 

Zurzeit haben wir zwar wieder mildes Klima, aber bald – da bin ich mir ganz sicher – hält der Sturm erneut Einzug an der Küste und klopft auch an unsere Tür…

Emotionales Auf und Ab

13. November 2009 Allgemein, Meer, News, Vom Leben kommentieren?

17. Stammgästewoche im NEPTUN, 20. Jahrestag des Mauerfalls, der freiwillige Tod eines Nationaltorwarts die eigenen Gedanken dazu, der beste Freund wird 40. und ein sympathischer Leistungsträger beendet seine Karriere

Eine Woche hat zwar immer nur 7 Tage, aber diese können es ganz schön in sich haben. Wenn zumeist die Tage und die Wochen nur so dahinfliegen, viel zu schnell vergehen und kaum Zeit zum Genießen oder Nachdenken lassen, so gibt es manchmal eben auch Ausnahmen von dieser Normalität.

Diese Woche ist eine solche Ausnahme.

Zunächst starte ich mit vielen bekannten und lieben Gästen, unseren Stammgästen eben, in eine fast normal erscheinende Hotelwoche. Der Terminkalender ist prall gefällt und verspricht angenehme wie auch nicht so beliebte Punkte.
Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein doch recht großes Hotel wie unseres, einen solch persönlichen und intensiven Kontakt zu seinen Gästen pflegen kann. Hier im NEPTUN gibt es viele Gäste, die die Mitarbeiter seit Jahren kennen und wo man sich gegenseitig schätzt. Im Alltagsleben eines Urlaubshotels sind solche Tage mit Stammgästen besonders wertvoll und eine sehr schöne Erfahrung.

Am Beginn dieser Woche steht aber auch ein Jahrestag, der nicht nur mein Leben verändert hat. Die Mauer, welche die beiden deutschen Staaten bis zu meinem 19. Lebensjahr trennte, ist seit zwanzig Jahren eingerissen. Da ich am Mittag dieses Tages einen Termin in Berlin habe, bekomme ich die Stimmung vor Ort live mit. Die Idee mit Dominosteinen die Mauer symbolisch nachzustellen und am Abend erneut einzureißen kann ich nun direkt vor Ort auf mich wirken lassen. Na ja, ein bisschen froh bin ich dann, als ich am Nachmittag die völlig abgesperrte Innenstadt Berlins wieder verlasse und zurück nach Rostock fahre. Meine Gedanken kreisen immer wieder um diesen Tag vor 20 Jahren. Diesen habe ich natürlich beim Arbeiten im Hotel Neptun erlebt, konnte die Nachricht damals wie die meisten nicht glauben und sicher auch nicht einschätzen, wie sich mein Leben verändern sollte. Den Abend verbringe ich mit meiner Frau, die ich ohne diesen Mauerfall nie kennenlernen gelernt hätte. Wir freuen uns gemeinsam, dass wir uns haben und lieben.

Diese eher gute und fröhliche Stimmung der Woche wird jedoch am Dienstagabend getrübt. Nun, ich bin bekennender Fußballfan und so trifft mich die Nachricht vom Selbstmord Robert Enkes ungeahnt heftig. Ich verfolge im Internet und im Fernsehen die Berichterstattung über diesen tragischen Tod, bin schockiert, traurig und voller Fragen.
Ein Mensch, der äußerlich gefestigt wirkt, erfolgreich und beliebt war, wie kann der eine solche Tat ausüben? Was bringt einen Menschen in eine solche Verzweiflung, dass er keinen Ausweg mehr sieht?
Warum lassen wir es zu, dass wir so miteinander umgehen?

Alles muß immer schneller und besser funktionieren. Die Leistungen sind eigentlich nie gut genug, selbst wenn wir alles richtig machen. Wir fordern immer mehr von einander, sind nur sehr selten zufrieden und drehen die Schraube immer weiter und erhöhen so den Druck. Menschen sind oft machtbesessen, egoistisch und arrogant.
Gemeinsame Freude über Erreichtes, gegenseitige Unterstützung auf dem Weg zum Erfolg und Wertschätzung des jeweils anderen, solche Dinge haben oft keinen Platz in unserer Leistungsgesellschaft. Wenn interessiert es schon wirklich, wie es dem Gegenüber geht und wer antwortet schon ehrlich auf die Frage nach dem Befinden?

Jeder von uns erlebt sicher in seinem Umfeld Menschen, die nicht tun, was sie sagen und nur das tun, was sie persönlich erfolgreich erscheinen lässt. Erfolg ist aber nicht allein glücklich machend, kann sogar zu einer unüberwindbaren Hürde werden, dass zeigt mir dieser Tod von Robert Enke.

Nach diesen schweren und bewegenden Emotionen um die Wochenmitte, kommt zum Ende der Woche ein anderes Gefühl über mich. Mein sehr guter Freund, mit dem ich seit der Einschulung viele Erlebnisse teile, wird 40 Jahre alt. Beginnt mit diesem runden Geburtstag nun ein neuer Lebensabschnitt? Ist man mit 40 eher alt oder beginnt jetzt die Phase der höchsten Leistungsfähigkeit? Paart sich nun die bereits erworbene Erfahrung mit der noch vorhandenen körperlichen Kraft zu einer neuen Lebensqualität? Meine Söhne empfinden einen Vierzigjährigen durchaus als alt. Ich bin froh, wenn ich den Beiden z. B. bei sportlichen Anlässen zeigen kann, dass ich nicht zum alten Eisen gehöre. Und trotzdem denke ich über diesen Geburtstag mehr nach, als über alle bisherigen.

Das Wochenende wird dann wieder fußballbedingte Emotionen bringen. Der ehemalige Kapitän des FC Hansa Rostock, Stefan Beinlich, wird seine Karriere offiziell beenden. Viele Hansafans werden ihm einen schönen und stimmungsvollen Nachmittag bereiten und hoffen sicher, dass die erfolgreicheren Zeiten des Vereins schnellstmöglich zurückkehren, wenn nun auch Stefan (Paule) Beinlich nicht mehr aktiv dabei mithelfen wird.
Am Abend können wir im Hotel diesen Abschied vom Profifußball, als Austragungsort der großen Party, begleiten und sind somit unmittelbar dabei, wenn Freunde und Familie mit diesem sympathischen Stefan Beinlich ein neues Kapitel in seiner Lebensgeschichte aufblättern.

Eine Woche, die es wahrlich in sich hat. Nicht immer schön, immer aber intensiv und voll des Lebens.

Herzlichst
Ihr Guido Zöllick

„Poesie maritim II – Das Meer. Das Land. Die Liebe.“

13. November 2009 Entdecken, Meer, News, Vergnügen!, Vom Leben kommentieren?

… so lautet der vierte Band der Rostocker Lyrikerin Kerstin Wesselow, dessen Buchpremiere gestern Abend gefeiert wurde. Frau Wesselow rezitierte die aus ihrer Feder stammenden Verse und die Band „Coloured Line“ spielte dazu wunderschöne stimmungsvolle Jazz-Balladen. Mit knapp 50 weiteren, begeisterten Zuhörern lauschte ich dem zweistündigen Programm (mit Pause) und haben es sehr genossen. Wer träumen wollte, konnte das mit geschlossenen Augen… Lyrikerin und Band gingen künstlerisch gekonnt aufeinander ein, so auch bei dem von Musik und Klängen unterlegten Sprechgesang. Dazu in der kommenden Woche mehr – seien Sie gespannt!

Kerstin Wesselow & "Coloured Line"

Kerstin Wesselow & Band „Coloured Line“

 

Zwischen den Generationen

11. November 2009 Vom Leben kommentieren?

Als ich hier im Hotel NEPTUN vor 10 Jahren anfing, war Herr Knoblauch als stellvertretender Direktor einer meiner direkten Vorgesetzten. Ich schätzte von Beginn an sein Wirken und Leben für das Hotel. Bei den Gästen war er stets beliebt, manche erkundigen sich sogar heute noch nach ihm. Zudem verkörperte er die Manieren der guten „alten Schule“, was besonders uns Damen gefiel und schmeichelte. Im Laufe der Zeit ernannte ich ihn zu meinem „väterlichen Freund“.

Vor über zwei Jahren trat Herr Knoblauch seinen wohlverdienten Ruhestand an, doch den Kontakt zueinander haben wir nie abbrechen lassen. Er reist jetzt sehr viel mit seiner lieben Frau Erika, kümmert sich rührend um die Familie, insbesondere die Enkelkinder, treibt nach wie vor Sport und packt im Garten kräftig mit an.

Seit Mitte April dieses Jahres trat nun Herr Innocenti in die sogenannten Fußstapfen von Herrn Knoblauch. Und ich muss zugeben, er macht seine Sache außerordentlich gut. Binnen kürzester Zeit hat sich Herr Innocenti eingearbeitet und genial ins Team eingefügt. Das Schönste an unserer Zusammenarbeit ist jedoch, dass kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht lachen oder zumindest schmunzeln.

Vergangene Woche sprach mich Herr Innocenti plötzlich auf Herrn Knoblauch an. Er wollte ihn gern einmal persönlich kennenlernen und bei einer guten Tasse Kaffee oder Cappuccino einige Erfahrungen austauschen. Ich fand das eine prima Idee. Sehr gern kam ich seiner Bitte nach und stellte den Kontakt zu Herrn Knoblauch her. Dieser war auch ganz schön überrascht, sagte aber sofort einem Treffen zu. So kam es, dass ich zwei Generationen zusammenführte, jedoch nicht ohne ein kleines Fotoshooting mit mir…

generationen

Zwischen zwei Generationen

 

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