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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Archiv für die Kategorie „Warnemünde“

Wo kommt der Weihnachtsmann eigentlich her?

4. Dezember 2009 News, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde 2 Kommentare

4. Türchen: Es gibt einen kleinen Ort am Oslofjord mit dem Namen Drobak (sprich: Dröbak). Das klingt zwar nicht richtig nach Weihnachten, so wie zum Beispiel „Himmelspforte“ bei uns. Aber jedes norwegische Kind und jedes zweite skandinavische Kind von 0 – 14 Jahre sendet seine Wünsche in die Weihnachtsstadt Drobak. Es gibt ein Weihnachtsmannhaus und ein Weihnachtsmann-Postamt. Das Weihnachtsmannhaus hat das ganze Jahr geöffnet. Die fleißigen Julenissen (Weihnachtskobolde) aus Warnemünde kaufen dort immer im Sommer fleißig ein und geben es am 5. Dezember im Munch-Haus (Am Strom 53) weiter an die Weihnachtsgehilfen in Deutschland.
Wussten Sie, dass der schönste Weihnachtsbaum aus Drobak jedes Jahr für den Pariser Platz am Brandenburger Tor reserviert ist? Er kommt mit der Fähre in Warnemünde an und geht dann per Weihnachtsmann-Express nach Berlin.

Der wichtigste Beweis dafür, dass der Weihnachtsmann in Drobak zu Hause ist, besteht darin, dass es Verkehrsschilder mit einem Hinweis „Achtung laufender Weihnachtsmann“ gibt. Ich würde sagen, das zählt! Der Weihnachtsmann kommt aus Drobak. Wer anderer Meinung ist, möge bitte eindeutige Indizien liefern! Frohe Weihnachten bald…

Teil 2: Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube

30. November 2009 Meer, News, Warnemünde kommentieren?

Doch welches Geflügel war das Beste?

Nach kurzer Überlegung erschien ihm das Huhn als beste Variante. Aber eine Henne, die nur rumgluckt, Eier legt und nach dem Schlachten zäh ist und nur eine fette Brühe abgibt? Dann doch lieber ein junges, stattliches, zartes Hähnchen. Da unser kleiner Mann eh nicht gut auf die holde Weiblichkeit zu sprechen war, kam ihm dieses Problem als gelöst vor. Von Stund an saß er nun jeden Tag bis tief in die Nacht hinein in seiner kleinen Stube und werkelte, probierte, rechnete und schrieb, besessen von der Idee seines goldgelben Hähnchens.

Nun galt es nur noch die Herren des großen weißen Hauses von der Idee des goldgelben Hähnchens zu überzeugen. Überschwänglich angetan von seiner Idee begab er sich zu den Herren. Aufgrund seiner Aufregung konnte er nicht umhin, vorher noch ein paar Schlückchen des wohltuenden und beruhigenden Gerstensaftes zu sich zu nehmen. Dieses hatte aber zur Folge, dass er in seinen heimatlichen Dialekt – dem Thüringischem – verfiel, der manchmal so grausam sein konnte, dass man gar nichts verstand. So war es auch dieses Mal. Unser alter kleiner Mann erklärte und erklärte. Die Herren hörten geduldig zu. Aber ob sie alles verstanden? Die Antwort wird wohl nie ans Licht kommen. Die Herren interessierte nur noch: Wie sollte es heißen? Auf einmal tat der Gerstensaft bei unserem kleinen Mann das Seine. Er musste aufstoßen und es kam nur heraus:

„Br……..euler“

„Warum nicht?“ sagten sich die Herren, „nennen wir unser neues Geschöpf und die Errungenschaft eben „Broiler“. Und wie sollte der Name unserer kleinen Stube lauten? Stubennamen gab es ja in unseren kleinen Fischerdörfchen in ausreichendem Maße. Aber dieser Name sollte der Wertigkeit seiner Attraktion gerecht werden. So erinnerten sich die Herren an die Ausführungen des alten kleinen Mannes und an seine faszinierende Beschreibung des Farbenspiels. Und was hatte damals mehr Wert als Gold? Und von nun an hieß unsere kleine Stube im großen weißen Haus am Meer: „GOLDBROILER“

Und unsere Stube wurde im Laufe der Zeit dem gerecht, für das sie bestimmt war. Denn nicht nur für Einheimische, sondern auch für viele Gäste, die, wie erwartet, aus allen Herrenländern in das Fischerdörfchen angereist waren, war es ein „Muss“, die köstlich gegrillten Goldbroiler in den verschiedensten Variationen zu verspeisen. Und die Gäste erzählten damals und über Generationen hinaus bis heute: Da oben im Norden, an den Ufern des Baltischen Meeres, in einem kleinen, ehemaligen Fischerdörfchen, in einem großen weißen Haus gibt es eine kleine Stube namens „GOLDBROILER“. Dort gibt es Hähnchen, die nicht nur ihrem Namen nach Gold wert sind.

Und die Moral von der Geschicht? Wenn die Hähnchen nicht ausgestorben sind, gibt es den „GOLDBROILER“ noch heute.

Dies war die Geschichte des Ursprungs der Entstehung unseres „GOLDBROILER“ und sie brachte im Laufe der Zeit noch mehr Geschichten hervor, die, wenn man sie alle aufschreiben würde, man manchmal mit einem lachenden, aber auch manchmal mit einem weinenden Auge lesen würde. Viele Bücher müsste man schreiben, um alle Erlebnisse aufzuzeichnen. Es gab viele Geschichten, nicht nur aus den Zeiten unseres alten kleinen Mannes. Der Name des kleinen Mannes ist vielen von ihnen sicher wohl bekannt. Das Rätsel sei jetzt aufgelöst: Gerd Neubert. Diese Geschichten sind in den Herzen derjenigen verankert, die, wenn es sich anbietet, immer wieder in unsere kleine Stube einkehren, um neue Geschichten zu erleben und aufzuschreiben und natürlich das „GOLDENE“ zu erleben: den „Broiler“. Freuen Sie sich schon jetzt auf solch einen Besuch!

Meine neue Leidenschaft!

26. November 2009 Bewegung!, Golf & Sport, News, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde kommentieren?

JA, ich habe es geschafft!

Die Platzreife ist erreicht! Ab heute haben ich und 6 weitere Kollegen ein neues Hobby – GOLF. Ich konnte es bis jetzt kaum nachvollziehen, wenn mir Hotelgäste von der Faszination des Golfspielens erzählten. Aber nun hat es mich selbst gepackt. Die Woche war voller Spaß, gepaart mit Ehrgeiz und interessanten Erfahrungen. Der Head Pro (Golflehrer) Frederic hat ganze Arbeit geleistet. Auch unserer Golfkoordinatorin Grit Breuer ein großes Dankeschön für ihre Unterstützung.

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v.r.n.l.: Head Pro Frederic, Grit Breuer, Silke Gennerich, Gianluca Innocenti, Carola Förster, Regina Klewer, Frank Forster, Kerstin Pingel-Scheydt und Karl-Heinz Prudöhl

Mein eigenes Golfbag und Golfschuhe sind bestellt, es kann losgehen. Ich freue mich auf die Gäste, mit denen ich mich auf der Golfanlage Warnemünde treffen und messen kann.

Übrigens, Sie können Ihre Platzreife schon während eines 5-tägigen Aufenthaltes im Hotel NEPTUN auf dem Golfplatz Warnemünde ablegen. Weitere Informationen lesen Sie hier.

Herzlichst, Ihre Kerstin Pingel-Scheydt

Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube…

24. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, Meer, News, Warnemünde 4 Kommentare

Heute folgt nun, wie versprochen, der erste Teil dieser Geschichte. Der Autor ist Hans Schneider.

Es war einmal an den Ufern des großen Baltischen Meeres. In einem kleinen Fischerdörfchen, in einem großen weißen Haus wurde einst eine kleine Stube hergerichtet, die dafür bestimmt war, etwas ganz besonderes zu sein. Trotz seiner geringen Ausmaße sollte die Stube eine kulinarische Größe darstellen, die weit über die Grenzen des Fischerdörfchens bekannt sein sollte. Ein alter kleiner Mann, der aus den Wäldern des Thüringer Waldes in das kleine Fischerdörfchen eingewandert war und in dem großen weißen Haus Lohn und Brot fand, wurde von den Herren des Hauses mit dieser Aufgabe betraut. Da das Dorf von Fischfang lebte, bot es sich an, die Fänge aus den Fischernetzen zu kulinarischen Kostbarkeiten zu verarbeiten und anzubieten. Aber unser Fischerdörfchen war ein schon sehr altes Dorf und diese Idee dadurch nicht so neu eine Fischerstube zu errichten, zumal es diese bereits in Hülle und Fülle im Dörfchen gab und das noch an lukrativen Stellen, wo die Fische beim Anlanden schon fast aus den Netzen in die Bratpfanne oder Kochtöpfe springen konnten.

So saß eines schönen Sommerabends unser kleiner Mann verzweifelt und grübelnd auf einem großen Stein vor der kleinen Stube des großen weißen Hauses am Meer. Er blinzelte in die bald im Meer eintauchende Sonne, hörte dem Rauschen der Wellen zu, welches sich weit von dem Rauschen der Tannen in den Wäldern seiner Heimat unterscheidet und sah den kreischenden Möwen hinterher, die darauf warteten, dass sie ein leckeres Abendmahl beim Anlanden der Fänge durch die Fischer erbeuten könnten. Als die Sonne dann das tiefblaue Meer berührte, nahm sie an diesem Abend eine faszinierende goldgelbe Farbe an, die nur von ihrem Anblick her allein eine wohlfühlende Wärme ausstrahlte. Wohl angetan von diesem farblichen Schauspiel setzte sich eine Möwe in die Dünen, unweit von unserem kleinen alten Mann. Auch die Möwe schien von diesem schönen Naturereignis beeindruckt zu sein, denn sie verharrte wie versteinert in den Dünen und ihr schneeweißes Gefieder reflektierte die goldgelben Farben der untergehenden Sonne. Abgewandt von Sonne, Meer und Dünen erblickte der kleine Mann die Möwe und war von ihrem Anblick überwältigt.

Plötzlich, wie von einem goldenem Sonnenstrahl getroffen, durchfuhr es unseren alten kleinen Mann und ihm kam die Idee: Warum nur kalten grauen Fisch? Warum nicht ein gefiedertes Geschöpf in dieser faszinierenden Farbe als kulinarische Kostbarkeit anbieten? Jedoch oblag es nicht seinen Gedanken, eine solche Möwe zum Verzehr anzubieten, wohl aber ein Geflügel: jung, zart, goldgelb und würzig. Er erinnerte sich an die Zeit auf dem Hofe seiner Eltern im Thüringer Wald, wo der wichtigste Lebensunterhalt in der Haltung, Schlachtung und Verkauf von Geflügel lag. Doch welches Geflügel war das Beste?

Bleiben Sie gespannt. Die Fortsetzung wird nächste Woche erscheinen.

Sturm

17. November 2009 Meer, Vom Leben, Warnemünde kommentieren?

Er quetscht sich durch die Fensterritzen,
pfeift dabei sein lautes Lied.
Und er lockt dich an die Küste
mit seiner Stimme rau und tief.

Sein Raunen steigt in deine Ohren,
hast du den Fuß erst vor der Tür.
Und er spielt mit Deinem Mantel,
wie ein kleines wildes Tier.

Ziehen, zerren, drunter schlüpfen,
sich verbeißen und verdrehen.
Aus langen Haaren Kordeln flechten.
In Ponys unter Mützen wehen.

Heftig streichelt er die Mole.
Lässt an ihr kein Fleckchen trocken.
Von seiner Umarmung umgerissen
sieht man am Leuchtturm Menschen hocken.

Möwen lassen sich gern tragen,
fliegen pfeilschnell übers Meer.
Der Sturm peitscht wütend in die Fluten
als schöpfe er die Ostsee leer.

 

Herbststurm vor WarnemA?nde

Herbststurm vor Warnemünde

… der versprochene Auszug aus dem neuesten Lyrikband von Kerstin Wesselow.

 

Zurzeit haben wir zwar wieder mildes Klima, aber bald – da bin ich mir ganz sicher – hält der Sturm erneut Einzug an der Küste und klopft auch an unsere Tür…

Gedanken zu Warnemünde

16. November 2009 Entdecken, Meer, News, Urlaub, Warnemünde 4 Kommentare

Das Erste, was Besucher von See zu Gesicht bekommen, ist die wunderschöne „nostalgische Kerze von Warnemünde“. So wird liebevoll unser Leuchturm genannt. Er ist 36,9 m hoch und schon 111 Jahre alt. Mit ihm zusammen könnte man abends schön zusammensitzen und seinen wundervollen Geschichten lauschen, so wie man das auch mit einer Muschel macht – das kennt jedes Kind. Vielleicht funktioniert es ja auch mit dem alten Wegweiser, wenn man ihn fest und innig umarmt. Als Tipp – man kann es ja in der Dämmerung machen, wenn die Besucherströme in ihren gemütlichen Hotels eingekehrt sind…

Unser Warnemünde ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Mündung des Flusses Warnow. Rostock kaufte es im Jahre 1323 von einem Herzog, dem gerade das Geld ausgegangen war. Viele Jahrhunderte wurde hier gefischt und große Segler zogen vorbei. Als die Eisenbahn um 1850 in Warnemünde ankam, wurde es lebhaft. Warnemünde hatte es geschafft – es wurde ein wunderschöner Urlaubsort und die Segler zogen nicht mehr vorbei, sondern ankerten in Warnemünde.

Es fällt auf, das die Häuserreihen von schmalen Durchgängen getrennt sind. Sie sind so angelegt worden, dass eine tragende Kuh durchpasste. Dies alles und noch mehr weiß uns „die nostalgische Kerze“ – unser Leuchturm – zu erzählen. Mir hat er erzählt, als ich lässig mit einer Hand an ihm lehnte, dass es Seefahrer gibt, die zuerst das schneeweiße Hotel NEPTUN (Höhe: 64 m) sehen. Das mag sein, aber wenn es dunkel wird und er seinen Docht anzündet, ist er der König…

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