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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Artikel-Schlagworte: „Freizeit“

Teil 2: Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube

30. November 2009 Meer, News, Warnemünde kommentieren?

Doch welches Geflügel war das Beste?

Nach kurzer Überlegung erschien ihm das Huhn als beste Variante. Aber eine Henne, die nur rumgluckt, Eier legt und nach dem Schlachten zäh ist und nur eine fette Brühe abgibt? Dann doch lieber ein junges, stattliches, zartes Hähnchen. Da unser kleiner Mann eh nicht gut auf die holde Weiblichkeit zu sprechen war, kam ihm dieses Problem als gelöst vor. Von Stund an saß er nun jeden Tag bis tief in die Nacht hinein in seiner kleinen Stube und werkelte, probierte, rechnete und schrieb, besessen von der Idee seines goldgelben Hähnchens.

Nun galt es nur noch die Herren des großen weißen Hauses von der Idee des goldgelben Hähnchens zu überzeugen. Überschwänglich angetan von seiner Idee begab er sich zu den Herren. Aufgrund seiner Aufregung konnte er nicht umhin, vorher noch ein paar Schlückchen des wohltuenden und beruhigenden Gerstensaftes zu sich zu nehmen. Dieses hatte aber zur Folge, dass er in seinen heimatlichen Dialekt – dem Thüringischem – verfiel, der manchmal so grausam sein konnte, dass man gar nichts verstand. So war es auch dieses Mal. Unser alter kleiner Mann erklärte und erklärte. Die Herren hörten geduldig zu. Aber ob sie alles verstanden? Die Antwort wird wohl nie ans Licht kommen. Die Herren interessierte nur noch: Wie sollte es heißen? Auf einmal tat der Gerstensaft bei unserem kleinen Mann das Seine. Er musste aufstoßen und es kam nur heraus:

„Br……..euler“

„Warum nicht?“ sagten sich die Herren, „nennen wir unser neues Geschöpf und die Errungenschaft eben „Broiler“. Und wie sollte der Name unserer kleinen Stube lauten? Stubennamen gab es ja in unseren kleinen Fischerdörfchen in ausreichendem Maße. Aber dieser Name sollte der Wertigkeit seiner Attraktion gerecht werden. So erinnerten sich die Herren an die Ausführungen des alten kleinen Mannes und an seine faszinierende Beschreibung des Farbenspiels. Und was hatte damals mehr Wert als Gold? Und von nun an hieß unsere kleine Stube im großen weißen Haus am Meer: „GOLDBROILER“

Und unsere Stube wurde im Laufe der Zeit dem gerecht, für das sie bestimmt war. Denn nicht nur für Einheimische, sondern auch für viele Gäste, die, wie erwartet, aus allen Herrenländern in das Fischerdörfchen angereist waren, war es ein „Muss“, die köstlich gegrillten Goldbroiler in den verschiedensten Variationen zu verspeisen. Und die Gäste erzählten damals und über Generationen hinaus bis heute: Da oben im Norden, an den Ufern des Baltischen Meeres, in einem kleinen, ehemaligen Fischerdörfchen, in einem großen weißen Haus gibt es eine kleine Stube namens „GOLDBROILER“. Dort gibt es Hähnchen, die nicht nur ihrem Namen nach Gold wert sind.

Und die Moral von der Geschicht? Wenn die Hähnchen nicht ausgestorben sind, gibt es den „GOLDBROILER“ noch heute.

Dies war die Geschichte des Ursprungs der Entstehung unseres „GOLDBROILER“ und sie brachte im Laufe der Zeit noch mehr Geschichten hervor, die, wenn man sie alle aufschreiben würde, man manchmal mit einem lachenden, aber auch manchmal mit einem weinenden Auge lesen würde. Viele Bücher müsste man schreiben, um alle Erlebnisse aufzuzeichnen. Es gab viele Geschichten, nicht nur aus den Zeiten unseres alten kleinen Mannes. Der Name des kleinen Mannes ist vielen von ihnen sicher wohl bekannt. Das Rätsel sei jetzt aufgelöst: Gerd Neubert. Diese Geschichten sind in den Herzen derjenigen verankert, die, wenn es sich anbietet, immer wieder in unsere kleine Stube einkehren, um neue Geschichten zu erleben und aufzuschreiben und natürlich das „GOLDENE“ zu erleben: den „Broiler“. Freuen Sie sich schon jetzt auf solch einen Besuch!

Meine neue Leidenschaft!

26. November 2009 Bewegung!, Golf & Sport, News, Vergnügen!, Vom Leben, Warnemünde kommentieren?

JA, ich habe es geschafft!

Die Platzreife ist erreicht! Ab heute haben ich und 6 weitere Kollegen ein neues Hobby – GOLF. Ich konnte es bis jetzt kaum nachvollziehen, wenn mir Hotelgäste von der Faszination des Golfspielens erzählten. Aber nun hat es mich selbst gepackt. Die Woche war voller Spaß, gepaart mit Ehrgeiz und interessanten Erfahrungen. Der Head Pro (Golflehrer) Frederic hat ganze Arbeit geleistet. Auch unserer Golfkoordinatorin Grit Breuer ein großes Dankeschön für ihre Unterstützung.

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v.r.n.l.: Head Pro Frederic, Grit Breuer, Silke Gennerich, Gianluca Innocenti, Carola Förster, Regina Klewer, Frank Forster, Kerstin Pingel-Scheydt und Karl-Heinz Prudöhl

Mein eigenes Golfbag und Golfschuhe sind bestellt, es kann losgehen. Ich freue mich auf die Gäste, mit denen ich mich auf der Golfanlage Warnemünde treffen und messen kann.

Übrigens, Sie können Ihre Platzreife schon während eines 5-tägigen Aufenthaltes im Hotel NEPTUN auf dem Golfplatz Warnemünde ablegen. Weitere Informationen lesen Sie hier.

Herzlichst, Ihre Kerstin Pingel-Scheydt

Keine nassen Füße…

21. November 2009 Allgemein, News, Urlaub, Vergnügen!, Vom Leben kommentieren?

Herr Zöllick nahm es natürlich mit Humor und freute sich über seine Medaille. Zu seiner Verteidigung muss ich aber hier erwähnen, dass er ansonsten ein wirklich sehr sportlicher Chef ist. Vielleicht hatte es mit dem Tag zu tun, denn es war Freitag der 13., oder?

Herr ZA�llick mit unserer Zweitplazierten

Herr Zöllick mit unserer Zweitplazierten

Das Wetter hat es mit uns am Samstag beim Strandspaziergang so gut gemeint, dass alle wanderlustigen Gäste zusammen mit Herrn Prudöhl und Frau Wehner aus dem ARKONA SPA bis nach Wilhelmshöhe gelaufen sind. Zwischendurch wurde auch zum Hühnergöttersammeln aufgerufen (Hühnergott = schwarz-weißer Stein mit einem Loch). Gleich sechs Steine habe ich gefunden. Da einige Gäste aber leider kein Sammlerglück hatten, habe ich meine Steine gerne verschenkt.

Der Abschlussabend! Diesmal sollte es ein Theaterdinner an Bord der „Ostseebad Warnemünde“ sein. „Titanic – das letzte Gericht“ wurde für uns bei einem leckeren 4-Gang Menü? aufgeführt. Alle Gäste waren von der Inszenierung der Ostseebühne Rostock und vom Essen begeistert und ganz so schlimm wie auf der echten Titanic ist es ja zum Glück doch nicht gekommen!

Möchten Sie auch an der Stammgästewoche teilnehmen? Dann schnell Stammgast im Hotel NEPTUN werden! Wie das geht, lesen Sie hier.

Ihre Kerstin Pingel-Scheydt

 

Bis 2 Uhr früh…

20. November 2009 Allgemein, Meer, News, Urlaub, Vergnügen! 4 Kommentare

… es war Antilope! Insgesamt 3,5 kg wurden zubereitet und mit Wonne verspeist! Zugegeben, ich habe es nicht probiert.

Am Mittwoch folgte die Küchenparty! Um 22.30 Uhr begrüßte Charly, unser musikalischer Begleiter für dieses Abend bzw. für diese Nacht, die Gäste mit seinem Schifferklavier. Ausgestattet mit Schürze, Kochmütze und Bembel betraten wir gemeinsam die zünftig dekorierte Küche. Bis morgens um 2 Uhr wurde zusammen gekocht, gegessen, gesungen und gelacht. Allerdings war Chefkoch Michael Sellmann sehr überrascht, dass ein Stammgast den Wunsch hatte, mit ihm gemeinsam bei der Küchenparty eine Soljanka zu kochen. Schnell waren Topf und Zutaten bereitgestellt und los ging es. Es wurde kräftig gerührt, gewürzt und abgeschmeckt. Und das Resultat? Die Suppe war der Hit! Der große Kochtopf wurde schnell leer.

Der Donnerstag hielt für die Gäste Entspannung im ARKONA SPA bei einer Thalassoanwendung bereit. Aber schon am Freitag wurde beim Kegelturnier nach einem rustikalen Imbiss die Kegelmeisterin und der Kegelmeister gesucht, sportlicher Einsatz war also angesagt! Übrigens wurde auch der Rattenkönig gekrönt! Dieses Jahr hat es unseren Hoteldirektor Guido Zöllick getroffen. Seine Reaktion? Lesen Sie morgen hier!

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Hotel NEPTUN Bembel

 

Gedanken zu Warnemünde

16. November 2009 Entdecken, Meer, News, Urlaub, Warnemünde 4 Kommentare

Das Erste, was Besucher von See zu Gesicht bekommen, ist die wunderschöne „nostalgische Kerze von Warnemünde“. So wird liebevoll unser Leuchturm genannt. Er ist 36,9 m hoch und schon 111 Jahre alt. Mit ihm zusammen könnte man abends schön zusammensitzen und seinen wundervollen Geschichten lauschen, so wie man das auch mit einer Muschel macht – das kennt jedes Kind. Vielleicht funktioniert es ja auch mit dem alten Wegweiser, wenn man ihn fest und innig umarmt. Als Tipp – man kann es ja in der Dämmerung machen, wenn die Besucherströme in ihren gemütlichen Hotels eingekehrt sind…

Unser Warnemünde ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Mündung des Flusses Warnow. Rostock kaufte es im Jahre 1323 von einem Herzog, dem gerade das Geld ausgegangen war. Viele Jahrhunderte wurde hier gefischt und große Segler zogen vorbei. Als die Eisenbahn um 1850 in Warnemünde ankam, wurde es lebhaft. Warnemünde hatte es geschafft – es wurde ein wunderschöner Urlaubsort und die Segler zogen nicht mehr vorbei, sondern ankerten in Warnemünde.

Es fällt auf, das die Häuserreihen von schmalen Durchgängen getrennt sind. Sie sind so angelegt worden, dass eine tragende Kuh durchpasste. Dies alles und noch mehr weiß uns „die nostalgische Kerze“ – unser Leuchturm – zu erzählen. Mir hat er erzählt, als ich lässig mit einer Hand an ihm lehnte, dass es Seefahrer gibt, die zuerst das schneeweiße Hotel NEPTUN (Höhe: 64 m) sehen. Das mag sein, aber wenn es dunkel wird und er seinen Docht anzündet, ist er der König…

Emotionales Auf und Ab

13. November 2009 Allgemein, Meer, News, Vom Leben kommentieren?

17. Stammgästewoche im NEPTUN, 20. Jahrestag des Mauerfalls, der freiwillige Tod eines Nationaltorwarts die eigenen Gedanken dazu, der beste Freund wird 40. und ein sympathischer Leistungsträger beendet seine Karriere

Eine Woche hat zwar immer nur 7 Tage, aber diese können es ganz schön in sich haben. Wenn zumeist die Tage und die Wochen nur so dahinfliegen, viel zu schnell vergehen und kaum Zeit zum Genießen oder Nachdenken lassen, so gibt es manchmal eben auch Ausnahmen von dieser Normalität.

Diese Woche ist eine solche Ausnahme.

Zunächst starte ich mit vielen bekannten und lieben Gästen, unseren Stammgästen eben, in eine fast normal erscheinende Hotelwoche. Der Terminkalender ist prall gefällt und verspricht angenehme wie auch nicht so beliebte Punkte.
Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein doch recht großes Hotel wie unseres, einen solch persönlichen und intensiven Kontakt zu seinen Gästen pflegen kann. Hier im NEPTUN gibt es viele Gäste, die die Mitarbeiter seit Jahren kennen und wo man sich gegenseitig schätzt. Im Alltagsleben eines Urlaubshotels sind solche Tage mit Stammgästen besonders wertvoll und eine sehr schöne Erfahrung.

Am Beginn dieser Woche steht aber auch ein Jahrestag, der nicht nur mein Leben verändert hat. Die Mauer, welche die beiden deutschen Staaten bis zu meinem 19. Lebensjahr trennte, ist seit zwanzig Jahren eingerissen. Da ich am Mittag dieses Tages einen Termin in Berlin habe, bekomme ich die Stimmung vor Ort live mit. Die Idee mit Dominosteinen die Mauer symbolisch nachzustellen und am Abend erneut einzureißen kann ich nun direkt vor Ort auf mich wirken lassen. Na ja, ein bisschen froh bin ich dann, als ich am Nachmittag die völlig abgesperrte Innenstadt Berlins wieder verlasse und zurück nach Rostock fahre. Meine Gedanken kreisen immer wieder um diesen Tag vor 20 Jahren. Diesen habe ich natürlich beim Arbeiten im Hotel Neptun erlebt, konnte die Nachricht damals wie die meisten nicht glauben und sicher auch nicht einschätzen, wie sich mein Leben verändern sollte. Den Abend verbringe ich mit meiner Frau, die ich ohne diesen Mauerfall nie kennenlernen gelernt hätte. Wir freuen uns gemeinsam, dass wir uns haben und lieben.

Diese eher gute und fröhliche Stimmung der Woche wird jedoch am Dienstagabend getrübt. Nun, ich bin bekennender Fußballfan und so trifft mich die Nachricht vom Selbstmord Robert Enkes ungeahnt heftig. Ich verfolge im Internet und im Fernsehen die Berichterstattung über diesen tragischen Tod, bin schockiert, traurig und voller Fragen.
Ein Mensch, der äußerlich gefestigt wirkt, erfolgreich und beliebt war, wie kann der eine solche Tat ausüben? Was bringt einen Menschen in eine solche Verzweiflung, dass er keinen Ausweg mehr sieht?
Warum lassen wir es zu, dass wir so miteinander umgehen?

Alles muß immer schneller und besser funktionieren. Die Leistungen sind eigentlich nie gut genug, selbst wenn wir alles richtig machen. Wir fordern immer mehr von einander, sind nur sehr selten zufrieden und drehen die Schraube immer weiter und erhöhen so den Druck. Menschen sind oft machtbesessen, egoistisch und arrogant.
Gemeinsame Freude über Erreichtes, gegenseitige Unterstützung auf dem Weg zum Erfolg und Wertschätzung des jeweils anderen, solche Dinge haben oft keinen Platz in unserer Leistungsgesellschaft. Wenn interessiert es schon wirklich, wie es dem Gegenüber geht und wer antwortet schon ehrlich auf die Frage nach dem Befinden?

Jeder von uns erlebt sicher in seinem Umfeld Menschen, die nicht tun, was sie sagen und nur das tun, was sie persönlich erfolgreich erscheinen lässt. Erfolg ist aber nicht allein glücklich machend, kann sogar zu einer unüberwindbaren Hürde werden, dass zeigt mir dieser Tod von Robert Enke.

Nach diesen schweren und bewegenden Emotionen um die Wochenmitte, kommt zum Ende der Woche ein anderes Gefühl über mich. Mein sehr guter Freund, mit dem ich seit der Einschulung viele Erlebnisse teile, wird 40 Jahre alt. Beginnt mit diesem runden Geburtstag nun ein neuer Lebensabschnitt? Ist man mit 40 eher alt oder beginnt jetzt die Phase der höchsten Leistungsfähigkeit? Paart sich nun die bereits erworbene Erfahrung mit der noch vorhandenen körperlichen Kraft zu einer neuen Lebensqualität? Meine Söhne empfinden einen Vierzigjährigen durchaus als alt. Ich bin froh, wenn ich den Beiden z. B. bei sportlichen Anlässen zeigen kann, dass ich nicht zum alten Eisen gehöre. Und trotzdem denke ich über diesen Geburtstag mehr nach, als über alle bisherigen.

Das Wochenende wird dann wieder fußballbedingte Emotionen bringen. Der ehemalige Kapitän des FC Hansa Rostock, Stefan Beinlich, wird seine Karriere offiziell beenden. Viele Hansafans werden ihm einen schönen und stimmungsvollen Nachmittag bereiten und hoffen sicher, dass die erfolgreicheren Zeiten des Vereins schnellstmöglich zurückkehren, wenn nun auch Stefan (Paule) Beinlich nicht mehr aktiv dabei mithelfen wird.
Am Abend können wir im Hotel diesen Abschied vom Profifußball, als Austragungsort der großen Party, begleiten und sind somit unmittelbar dabei, wenn Freunde und Familie mit diesem sympathischen Stefan Beinlich ein neues Kapitel in seiner Lebensgeschichte aufblättern.

Eine Woche, die es wahrlich in sich hat. Nicht immer schön, immer aber intensiv und voll des Lebens.

Herzlichst
Ihr Guido Zöllick

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