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Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Artikel-Schlagworte: „Genuss“

Bella Italia

8. September 2010 Kulinarisches, Vergnügen! kommentieren?

… lautet das Motto für unsere Veranstaltung Anfang November dieses Jahres. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren. Heute früh z. B. erhielt ich eine weitere Mail von Tommaso Natalini – unserem Gast-Chefkoch aus Italien. Er ist einer der Repräsentanten, die Signor Carlo Bartolini (Direktor des Tourismusverbandes von Pistoia und Abetone in der Toskana) ausgesucht hat, um unseren Gästen hier in Warnemünde ein unvergessliches Wochenende zu bereiten.

Tommaso wird seine kreative toskanische Kochkunst bei uns im Hotel NEPTUN voll entfalten.

Vorab ließ er mir dazu schon einmal seine Menüvorschläge zukommen, die ich in diesen Tagen ins Deutsche übersetzen werde. Gewiss eine der schönsten Aufgaben, die ich mir vorstellen kann. Allein schon beim Lesen lief mir sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen und mein Appetit wurde immer größer. Es ist gar nicht so einfach, die richtige Auswahl an Antipasti Toscani, Crostini, Ravioli ai funghi, Scaloppina, Formaggi, Tiramisu? und weiterer leckerer Köstlichkeiten zu treffen.

Neben dem Genuss italienischen Essens wird auch das wahre Flair Italiens bei uns im Hotel NEPTUN Einzug halten. Signor Bartolini und sein Team freuen sich, Ihnen die Schönheit ihrer toskanischen Heimat vorstellen zu dürfen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie von den Italienern mit einem herzlichen „Benvenuto“ (Willkommen) begrüßt werden. Zusammen mit ihnen ergibt sich die Gelegenheit, viele verschiedene Spezialitäten zu probieren, mehr über den toskanischen Weinanbau & die Weine zu erfahren, italienischer Musik zu lauschen und uns bei einem Kochkurs einige Tricks abzuschauen. Mehr sei an dieser Stelle aber noch nicht verraten.

Lassen Sie sich dieses interessante und köstliche Event nicht entgehen! Wir freuen uns auf Sie und wünschen schon heute: „Buon divertimento“ (Viel Vergnügen)!!!

Toskana - Zeichen guter Gastlichkeit

Toskana – Zeichen guter Gastlichkeit

 

Kräuter für die Sinne (9)

7. September 2010 Kulinarisches, Vergnügen!, Vom Leben kommentieren?

Heute bot sich mir wieder einmal die Gelegenheit, einen kurzen Abstecher in unseren Kräutergarten zu machen. Ein Blick genügte, um festzustellen, dass doch tatsächlich immer noch Bohnenkraut frisch geerntet werden kann.

Das Küchenkraut mit seinem herb-würzigen, pfeffrigen Geschmack harmoniert mit allen Hülsenfrüchten, besonders in Bohnengerichten. Es macht schwere Speisen leichter verdaulich und passt somit gut zu Suppen, Wild, Fisch, Füllungen u.v.m. Die frischen jungen Triebe sind besonders pikant. Wie mir einige Kollegen aus der Küche bestätigten, sollte Bohnenkraut nur sparsam dosiert und erst kurz vor Ende der Garzeit zugegeben werden. Je nach Art des Gerichtes, lässt es sich ideal mit Petersilie, Suppengemüse, Zwiebeln, Knoblauch und auch Rosmarin kombinieren. Probieren Sie es ruhig einmal aus!

bohnenkraut

Kräuter für die Sinne (8)

25. August 2010 Kulinarisches, Vergnügen!, Vom Leben kommentieren?

Heute zog es mich mal wieder in den Kräutergarten auf der Sonnenterrasse unseres Arkona SPA. Derzeit blüht der Oregano kräftig, den ich als klassisches italienisches Gewürz kenne. Somit stand für mich auch gleich fest, wen ich diesbezüglich interviewen könnte, nämlich unseren stellvertretenden Direktor Gianluca Innocenti. „Oh ja“, erzählte er sofort voller Begeisterung, „als ich klein war, schickte mich meine Mutter oftmals in den Lebensmittelladen, um noch Salbei und natürlich Oregano zu kaufen. Frischen Oregano haben wir zu Hause an die Pasta gemacht und natürlich zum Kochen der Pastasaucen verwendet. Getrockneter Oregano wurde dann immer noch extra oben über die Pastasauce gestreut. Aber wissen Sie, was außerdem noch lecker ist? Geben Sie mal getrockneten Oregano über eine Pizza! Hmm, das ist fantastico.“ Herrlich – dachte ich bei mir – andere Länder, andere Sitten. Es sind eben doch gerade diese Geschichten, die das Leben schreibt…

Schmunzelnd machte ich mich danach auf den Weg zu unserem Küchenchef Michael Sellmann und war gespannt, ob er dem noch etwas hinzufügen konnte. „Oregano darf natürlich in der mediterranen Küche nicht fehlen. Mein Team und ich nutzen ihn am liebsten frisch. Durch das herbe Aroma und den pikant-pfeffrigen Geschmack ist allerdings darauf zu achten, dass Oregano nur sparsam dosiert mitgegart wird. Er harmoniert außerdem gut mit anderen Kräutern, wie Basilikum, Thymian, Rosmarin und Salbei. Wir verwenden ihn gern zu Suppen, Geflügel, Fisch, Schmorgerichten, Kartoffeln, Tomaten und anderem Gemüse.“ So, damit wäre nun auch dieses „Kräutergeheimnis“ gelüftet.

oregano

Kräuter für die Sinne (7)

28. Juli 2010 Entdecken, Kulinarisches, Vergnügen! kommentieren?

Bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein begab ich mich heute im Beisein einer Kollegin aus der Küche wieder in unseren Kräutergarten im Arkona SPA. Dieser wurde übrigens erst kürzlich liebevoll gärtnerisch umgestaltet. Aus unserem Kräutereck wurden gleich mehrere neue Kräuterkübel, da die Nachfrage unserer Mitarbeiter von Lobby-Bar und Küche immer größer wurde.

Es duftete wieder so angenehm nach frischen Kräutern und Gewürzen. Den ertragreichsten Blütenstand zeigten der Thymian und der feine Zitronenthymian. Selbst eine vorbeifliegende Hummel konnte sich wohl dem Duft der zart weiß-rosa blühenden Blüten nicht entziehen. Meine Kollegin meinte daraufhin, dass gerade um die Mittagszeit die jungen Triebspitzen besonders reich an Inhaltsstoffen sind. Wer Thymian zum Aufbewahren trocknen möchte, muss ihn jetzt zur Blütezeit ernten.

In unserer Hotelküche wird Thymian zum Würzen von Fleisch, Fisch, Suppen, Saucen, Salaten, Gemüse, Bratkartoffeln, Eierspeisen u.v.m. genommen. Dabei wird der Thymian nach Belieben entweder mit Stiel (vor dem Servieren bitte herausnehmen) oder aber nur die fein zerschnittenen Blätter mitgekocht. Thymian darf außerdem in der mediterranen Küche, wie beispielsweise mittwochs zu unserem Abendbüfett, nicht fehlen.
Der Zitronenthymian hingegen duftet nach Zitrone, schmeckt jedoch nach Thymian. Er würzt frisch und wird nur sparsam verwendet, meistens zu Salaten, Suppen, Marinaden, Schmor- und Kartoffelgerichten.

Sollten auch Sie anregende Tipps oder Hinweise zur Kräuterküche haben, freuen wir uns über Ihre Zuschriften.

Duftige Grüße

Kräuter fär die Sinne (6)

21. Juni 2010 Kulinarisches, Vom Leben kommentieren?

Liebe(r) Leser(in),

bei allem WM-Fieber, das uns derzeit packt, sollte man doch die gesunde Küche nicht außer Acht lassen…

Ein Blick in unser Kräutereck verriet, dass derzeit die Zitronenmelisse, die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet ist, sich erntefähig in der Sonne wiegt. Bei richtiger Pflege und entsprechendem Winterschutz können die gezackten Blätter eigentlich das ganze Jahr über geerntet werden. Dazu muss die Zitronenmelisse lediglich nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um neue Blätter zu bilden. Der zitronenartige Duft macht dieses Kraut idealerweise vielseitig verwendbar. Ich selbst nutze daheim – passend zur jetzigen Jahreszeit – die frischen, leicht würzigen Zitronenmelissenblätter zu knackigen Salaten und frisch-fruchtigen Erdbeeren, aber auch für Fischsuppen und selbstgemachte Kräuterbutter. Hmm, was für eine Kombination – sowohl für das Auge als auch den Gaumen. Einfach köstlich.

Unsere Patissiers freuen sich ebenfalls über die frische Zitronenmelisse. Meistens werden herrlich-leckere Sommerdesserts und Quarkspeisen damit kreiert oder es kommt einfach ein Blättchen als Dessert-Tüpfelchen on top. Das ist naturbelassen und zudem bleibt das Aroma erhalten.

Gerade wollte ich unser duftendes Kräutereck schon verlassen als sich unsere Barmaid Carola Zeidler zu mir gesellte. Als ich sah, dass auch sie beherzt zur Zitronenmelisse griff, wurde ich neugierig. Auf meine Nachfrage, wozu sie die Blätter an der Lobby-Bar eigentlich verwendet, meinte sie: „Zitronenmelisse ist so vielfältig einsetzbar, wir nehmen die Blätter meistens zu Dekorationszwecken für Limonaden, Cocktails und Longdrinks. Statt einer Zitronen- oder Limettenscheibe kann man auch einfaches Mineralwasser damit aufpeppen.“ Tja, man lernt nie aus, weiß immer mehr…

So, nun können wir uns wieder dem Fußball widmen . Olé, olé, olé, olé…

Kräuter für die Sinne (5)

25. Mai 2010 Kulinarisches, Vergnügen! kommentieren?

Heute morgen führte mich mein Weg durch die Hotelhalle vorbei an unser Lobby-Bar. Hmm und es lag plötzlich so ein herrlich frischer Duft in der Luft. Auf meine Nachfrage, was denn da so angenehm schnuppert, erwiderte unser Barchef Günter Klöpfel schmunzelnd: „Das ist die frische Pfefferminze, die ich jährlich aus meinem Hausgarten mitbringe.“ Von meiner Neugier gepackt, kamen wir ins Fachsimpeln. Die Pfefferminze hat er schon vor vielen Jahren bei sich daheim angepflanzt. Vor zwei Jahren brachte er eine neue Minzsorte aus Thüringen mit, die dermaßen nach „Spearmint“ riecht, man glaubt es kaum.

Jetzt ist einfach die beste Zeit, um die frischen Pfefferminzblätter vor der Blüte zu ernten. Diese verwenden wir entweder als Cocktailbeigabe (beispielsweise für den beliebten Mojito) oder zu Dekorationszwecken. Mit heißem Wasser aufgebrüht haben wir einen exzellenten Pfefferminztee gezaubert. Das ist definitiv besser als die getrocknete Alternative, wirkt zudem anregend, beruhigend und verdauungsfördernd. Wer lieber ein kühles Erfrischungsgetränk bevorzugt, für den haben wir die Pfefferminzlimonade im Angebot.“

Mein Fazit: Von der Natur kreiert und von Günter Klöpfel inspiriert!

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