Blog
Hotel NEPTUN am Strand in Warnemünde
Reservierung +49 381 777-7777

Artikel-Schlagworte: „Pingo Ergo Sum“

Kunsthalle in Rostock zeigt mit Hirnströmen gemalte Bilder

19. März 2012 Entdecken, News kommentieren?

Die Kunsthalle Rostock zeigt gemeinsam mit dem ARS ELECTRONICA Center in Linz, das interaktive Ausstellungs- und Performanceprojekt „Pingo Ergo Sum – Das Bild fällt aus dem Hirn“, bei dem der Künstler Adi Hösle seine Werke nicht mit der Geschicklichkeit seiner Hände, sondern allein durch die Aktivität seiner Hirnströme schafft. Statt Pinsel und Palette greift der Maler zum EEG-Messgerät und einem brain computing interface (BCI) auf diese Weise entstehen virtuelle Gemälde, die „Brain Paintings“.

pingo-ergo-sum1

Das „Brain Computing Interface (BCI)“ ist dabei die direkte Verbindung zwischen dem Gehirn und einem elektronischen Gerät. Mittels seiner Hirnströme steuert der Mensch über ein EEG und ein Interface beispielsweise den Cursor eines Computers, er kann schreiben, malen, bildhauern oder musizieren. Ursprünglich als Kommunikationsmöglichkeit für Patienten im Stadium kompletter Immobilität (Locked-In) konzipiert, hat der Künstler Adi Hösle diese Technologie für die Kunst adaptiert, sie einer kreativen Nutzung überführt.

Das interaktive Ausstellungs- und Performanceprojekt „Pingo Ergo Sum – Das Bild fällt aus dem Hirn“ ist in der Kunsthalle in Rostock bis zum 28. Mai zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kunsthallerostock.de.