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Die wahrscheinlich wahre Geschichte der Entstehung der Broilerstube…

von 24. November 2009 Allgemein, Kulinarisches, Meer, News, Warnemünde 4 Kommentare

Heute folgt nun, wie versprochen, der erste Teil dieser Geschichte. Der Autor ist Hans Schneider.

Es war einmal an den Ufern des großen Baltischen Meeres. In einem kleinen Fischerdörfchen, in einem großen weißen Haus wurde einst eine kleine Stube hergerichtet, die dafür bestimmt war, etwas ganz besonderes zu sein. Trotz seiner geringen Ausmaße sollte die Stube eine kulinarische Größe darstellen, die weit über die Grenzen des Fischerdörfchens bekannt sein sollte. Ein alter kleiner Mann, der aus den Wäldern des Thüringer Waldes in das kleine Fischerdörfchen eingewandert war und in dem großen weißen Haus Lohn und Brot fand, wurde von den Herren des Hauses mit dieser Aufgabe betraut. Da das Dorf von Fischfang lebte, bot es sich an, die Fänge aus den Fischernetzen zu kulinarischen Kostbarkeiten zu verarbeiten und anzubieten. Aber unser Fischerdörfchen war ein schon sehr altes Dorf und diese Idee dadurch nicht so neu eine Fischerstube zu errichten, zumal es diese bereits in Hülle und Fülle im Dörfchen gab und das noch an lukrativen Stellen, wo die Fische beim Anlanden schon fast aus den Netzen in die Bratpfanne oder Kochtöpfe springen konnten.

So saß eines schönen Sommerabends unser kleiner Mann verzweifelt und grübelnd auf einem großen Stein vor der kleinen Stube des großen weißen Hauses am Meer. Er blinzelte in die bald im Meer eintauchende Sonne, hörte dem Rauschen der Wellen zu, welches sich weit von dem Rauschen der Tannen in den Wäldern seiner Heimat unterscheidet und sah den kreischenden Möwen hinterher, die darauf warteten, dass sie ein leckeres Abendmahl beim Anlanden der Fänge durch die Fischer erbeuten könnten. Als die Sonne dann das tiefblaue Meer berührte, nahm sie an diesem Abend eine faszinierende goldgelbe Farbe an, die nur von ihrem Anblick her allein eine wohlfühlende Wärme ausstrahlte. Wohl angetan von diesem farblichen Schauspiel setzte sich eine Möwe in die Dünen, unweit von unserem kleinen alten Mann. Auch die Möwe schien von diesem schönen Naturereignis beeindruckt zu sein, denn sie verharrte wie versteinert in den Dünen und ihr schneeweißes Gefieder reflektierte die goldgelben Farben der untergehenden Sonne. Abgewandt von Sonne, Meer und Dünen erblickte der kleine Mann die Möwe und war von ihrem Anblick überwältigt.

Plötzlich, wie von einem goldenem Sonnenstrahl getroffen, durchfuhr es unseren alten kleinen Mann und ihm kam die Idee: Warum nur kalten grauen Fisch? Warum nicht ein gefiedertes Geschöpf in dieser faszinierenden Farbe als kulinarische Kostbarkeit anbieten? Jedoch oblag es nicht seinen Gedanken, eine solche Möwe zum Verzehr anzubieten, wohl aber ein Geflügel: jung, zart, goldgelb und würzig. Er erinnerte sich an die Zeit auf dem Hofe seiner Eltern im Thüringer Wald, wo der wichtigste Lebensunterhalt in der Haltung, Schlachtung und Verkauf von Geflügel lag. Doch welches Geflügel war das Beste?

Bleiben Sie gespannt. Die Fortsetzung wird nächste Woche erscheinen.

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Kommentare

  1. 1
    U. Ossalath

    Hallo Frau Walter,

    kommt nächste Woche ein Tipp zum kleinen Mann aus dem Thüringer Wald?

    U. Ossalath

    Mittwoch, 25. November 2009

  2. 2
    Jana Walter

    Hallo Herr Ossalath,

    bleiben Sie gespannt. Vielleicht kennen Sie den kleinen Mann?
    Ich freue mich, dass Sie so interessiert unsere Blogartikel lesen. Nächste Woche wird diese Geschichte hier fortgesetzt. Mögen Sie Geschichten?

    Stürmische Warnemünder Grüße

    Jana Walter

    Mittwoch, 25. November 2009

  3. 3
    U. Ossalath

    Ja, Frau Walter ich mag Geschichten, aber nur mit Happy End.

    U. Ossalath

    Mittwoch, 25. November 2009

  4. 4
    Jana Walter

    Herr Ossalath,

    schön. Nun dann, lassen Sie sich überraschen! Einen angenehmen Herbstabend wünsche ich Ihnen

    Jana Walter

    Mittwoch, 25. November 2009

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